Meinestadt.de - Röthenbach/Allgäu - 25.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Lindau (Bodensee) | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Argental | |
| Höhe: | 663 m ü. NN | |
| Fläche: | 14,96 km² | |
| Einwohner: | 1717 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 115 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 88167 | |
| Vorwahl: | 08384 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LI | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 76 124 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | VG Röthenbach (Allgäu) Mühlenstr. 1 88167 Röthenbach (Allgäu) |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Engelbert Schädler (FW) | |
| Lage der Gemeinde Röthenbach (Allgäu) im Landkreis Lindau (Bodensee) | ||
| Datei:Roethenbach im Landkreis Lindau.png | ||
Röthenbach (Allgäu) ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Lindau (Bodensee) und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Argental.
Inhaltsverzeichnis |
Röthenbach (Allgäu) liegt in der Region Allgäu. Die Gemeinde liegt zwischen den Alpen und dem Bodensee. Es existiert nur die Gemarkung Röthenbach (Allgäu).
Im Jahre 866 n. Chr. wurde Röthenbach erstmals urkundlich erwähnt.
Der Ort gehörte bei der Gründung des Klosters Mehrerau bei Bregenz 1097 durch Graf Ulrich X. von Bregenz zu dessen Besitz. Nach dem Aussterben der Udalriche, der Klostergründer, wurde Mehrerau das Hauskloster des nachfolgenden Herrschergeschlechts, den Grafen von Montfort. Das Kloster entwickelte sich zum wichtigsten Grundherrn in Röthenbach.
im 14. und 15. Jahrhundert stand der Ort unter der Herrschaft der Grafen von Montfort.
Am 1. Februar 1771 wurde die vorderösterreichische Postlinie Bregenz-Weiler/Dorenwaid-Kempten eröffnet, die von Weiler über Röthenbach nach Kimpflen führte.
Seit den Friedensverträgen von Brünn und Preßburg 1805 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
1893 wurde die Bahnlinie Röthenbach–Weiler eröffnet und 1901 die Verbindung nach Scheidegg.[1]
| Bevölkerungs- entwicklung | |
|---|---|
| Datum | Einwohner |
| 1890 | 1.099 |
| 1910 | 1.322 |
| 1954 | 1.624 |
| 1970 | 1.491 |
| 1987 | 1.007 |
| 2000 | 1.722 |
Bürgermeister ist Engelbert Schädler (Freie Wähler).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.386.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 736.000 €.
Das Wappen wurde Röthenbach 1979 zugeteilt. Es ist geteilt – oben gespalten von Silber und Rot, darauf schräg gekreuzt ein Schlüssel und ein Schwert in verwechselten Farben. Unten in Silber eine dreilatzige golden befranste rote Sturmfahne mit drei goldenen Ringen (Wappen der Montforter).
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 250 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 72 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 567.
Im verarbeitenden Gewerbe gab es sechs, im Bauhauptgewerbe drei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 54 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 880 ha.
Röthenbach ist über Staatsstraßen an die Bundesstraßen B 12, B 32 und B 308 (Deutsche Alpenstraße) angebunden, die jeweils wenige Kilometer entfernt am Ort vorbeiführen. Die nächstgelegene Autobahn ist knapp 20 km entfernt (A 96 bei Wangen im Allgäu).
Röthenbach besitzt einen Bahnhof an der Allgäubahn (München - Lindau), der knapp 2 km westlich außerhalb im Ortsteil Oberhäuser liegt.
Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
Röthenbach12.jpg
Röthenbach Ort |
Röthenbach13.jpg
Röthenbach Ortsmitte Brunnen |
Röthenbach11.jpg
Bahnhof Röthenbach |
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