Freitag, 25.05.2012



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Ringsheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ringsheim
Ringsheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ringsheim hervorgehoben
48.24757.7788888888889225Koordinaten: 48° 15′ N, 7° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Ortenaukreis
Höhe: 225 m ü. NN
Fläche: 11,31 km²
Einwohner: 2204 (30. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 195 Einwohner je km²
Postleitzahl: 77975
Vorwahl: 07822
Kfz-Kennzeichen: OG
Gemeindeschlüssel: 08 3 17 113
Adresse der Gemeindeverwaltung: Kirchstraße 5
77975 Ringsheim
Webpräsenz:
Bürgermeister: Heinrich Dixa (CDU)

Ringsheim ist eine kleine Gemeinde im südlichen Ortenaukreis in Baden-Württemberg. Zur Gemeinde Ringsheim gehören außer dem Dorf Ringsheim keine weiteren Orte.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Ringsheim liegt in der Oberrheinischen Tiefebene zwischen Rhein und dem ersten Anstieg des Schwarzwalds.

Nachbargemeinden

Die Gemeinde grenzt im Norden an Kappel-Grafenhausen, im Osten an die Stadt Ettenheim, im Süden an die Stadt Herbolzheim im Landkreis Emmendingen und im Westen an Rust.

Historische Geografie

In Ringsheim liegt die Wüstung Meistersheim.[2]

Geschichte

Angeblich haben bereits die Kelten die Erzvorkommen im nahe bei Ringsheim gelegenen angrenzenden Kahlenberg genutzt. Erste Siedlungsspuren gibt es aus dem 7. Jahrhundert. Aus dieser Zeit wird auch die Namensgebung vermutet: „Ringos Heim“. Bereits 1226 wird es als „Ringishein“ zum ersten Mal in einer Bulle von Papst Honorius III. urkundlich erwähnt. Große Teile des Ortes, der dem Bistum Straßburg unterstand, gehörten dem Kloster Ettenheimmünster. Es gehörte zum Oberamt Ettenheim.

Mit der Säkularisierung aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses kam Ringsheim 1803 an das Großherzogtum Baden. Dort gehörte es kurzzeitig (bis 1809) zum Amt Mahlberg und dann wieder zum Amt Ettenheim. Mit der badischen Kommunalreform von 1924 kam die Gemeinde zum Landkreis Lahr. Als dieser 1973 aufgelöst wurde, wurde der Ort dem neugebildeten Ortenaukreis zugeschlagen.

Einwohnerentwicklung

  • 1666: 150
  • 1692: 250
  • 2006: 2.172

Politik

Die Gemeinde gehört der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Ettenheim an.

Gemeinderat

Die Gemeinderatswahl am 13. Juni 2004 brachte folgendes Ergebnis:

  1. CDU 42,3 % (-0,4) - 5 Sitze (+1)
  2. FWG 41,0 % (+1,6) - 4 Sitze (=)
  3. SPD 16,7 % (-1,2) - 1 Sitz (-1)

Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Silber ein blauer Ring, darin eine sechsblättrige goldbesamte rote Rose mit grünen Kelchblättern.“

Partnerschaften

Ringsheim unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu Albigny-sur-Saône in Frankreich seit 1993.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Ringsheim liegt im Gebiet des Tarifverbundes Ortenau. Der Bahnhof Ringsheim liegt an der Rheintalbahn (MannheimBasel). Dort halten stündlich Regionalexpress-Züge der Strecke Offenburg – Basel, außerdem Regionalbahnen.

Durch das Gemeindegebieten verlaufen die Bundesautobahn 5 mit der Anschlussstelle Ringsheim sowie die Bundesstraße 3 (Buxtehude - Weil am Rhein).

Bildung

Mit der Karl-Person-Schule besitzt Ringsheim eine eigene Grund- und Hauptschule. Außerdem gibt es einen römisch-katholischen Kindergarten.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde


Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 314–315

Weblinks

Commons Commons: Ringsheim – Bilder, Videos und Audiodateien
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