Meinestadt.de - Rattelsdorf/Oberfranken - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | |
| Landkreis: | Bamberg | |
| Höhe: | 259 m ü. NN | |
| Fläche: | 39,58 km² | |
| Einwohner: | 4531 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 114 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 96179 | |
| Vorwahl: | 09547 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BA | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 71 174 | |
| Marktgliederung: | 13 Ortsteile | |
| Adresse der Marktverwaltung: | Grabenstrasse 26 96179 Rattelsdorf |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Bruno Kellner (VU) | |
| Lage von Rattelsdorf im Landkreis Bamberg | ||
| Datei:Rattesldorf im Landkreis Bamberg.png | ||
Rattelsdorf ist ein Markt im oberfränkischen Landkreis Bamberg.
Inhaltsverzeichnis |
Rattelsdorf liegt in der Region Oberfranken-West. Es besteht aus 13 kleineren Ortschaften, die allesamt im näheren Umfeld liegen, wobei Ebing die zweitgrößte Ortschaft ist. Nachfolgend eine Auflistung aller Ortschaften mit ihren Einwohnerzahlen:
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Stand: Mai 2005
Es existieren folgende Gemarkungen: Busendorf, Ebing, Höfen b.Rattelsdorf, Medlitz, Mürsbach, Rattelsdorf, Daschendorfer Forst. Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Itzgrund, Ebensfeld, Zapfendorf, Breitengüßbach, Baunach, Reckendorf, Rentweinsdorf, Untermerzbach
Bis zur Säkularisation 1803 besaß das Benediktinerkloster Michelsberg die Ortsherrschaft in Rattelsdorf. Michelsberg war ein dem Hochstift Bamberg inkorporiertes Kloster. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Bis 1972 gehörte Rattelsdorf zum Landkreis Staffelstein. Der Ortsteil Höfen, mit Höfenneusig und Freudeneck, sowie Mürsbach, mit Zaugendorf und Helfenroth gehörten jedoch bis 1972 zum Landkreis Ebern und damit zu Unterfranken.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 3413, 1987 dann 3987 und im Jahr 2000 4566 Einwohner gezählt. Im Mai 2005 zählte der Markt Rattelsdorf 4618 Einwohner.
Der gesamte Markt Rattelsdorf hat vier Brauereien: die Schwanenbräu in Ebing, die Brauerei Endres in Höfen, die Sonnenbräu in Mürsbach und die Brauerei Fischer in Freudeneck (die kleinste Ortschaft im Landkreis Bamberg, die eine Brauerei hat). In allen vier Gaststätten der Brauereien kann man in einer Wirtsstube fränkische Bier- und Brotzeitspezialitäten genießen.
Außerdem bestand im Gemeindeteil Medlitz bis 1986 die Brauerei Schwarzer Adler und im Gemeindeteil Mürsbach bis 2002 die Brauerei Feiler.
Bürgermeister ist seit 2005 Bruno Kellner (Vereinigtes Umland) aus Freudeneck. Sein Vorgänger war seit 1990 Gerhard Jäger, der sich 2002 mit 63,54 % der Stimmen gegen seinen Gegenkandidaten Tscherner (Ebinger Liste) durchsetzte.
Der Marktgemeinderat besteht aus 16 Mitgliedern, die sich wie folgt aufteilen:
Die Christlich-Bürgerliche-Wählergruppe trat zur Wahl nicht mehr an.
Im April 2009 trat Siegbert Tscherner aus der Ebinger Liste aus und ist absofort fraktionsloser Gemeinderat.
Der Marktgemeinderat besteht aus 16 Mitgliedern, die sich wie folgt aufteilen:
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.642.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 195.000 Euro.
Die Wappenbeschreibung lautet: In Silber auf grünem Boden eine rote Kirche mit Dachreiter und blauen Dächern, davor stehend ein grüner Nadelbaum; aus dem rechten Schildrand hervorbrechend ein schwarz bekleideter Arm, der ein schwarzes Kreuz hält.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 318 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1673. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe sieben Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 108 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1729 Hektar, davon waren 1294 Hektar Ackerfläche und 434 Hektar Dauergrünfläche.
Durch das Gemeindegebiet führt die Bundesstraße 4. Rattelsdorf hatte zwischen dem 1. Oktober 1913 und dem 28. September 1975 einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Breitengüßbach–Dietersdorf. Vorübergehend war auch der Bau eines Verkehrslandeplatzes nördlich von Rattelsdorf auf Landkreisebene im Gespräch. Entsprechende Pläne wurden aber nach Bürgerprotesten inzwischen fallen gelassen.
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
Altendorf | Baunach | Bischberg | Breitengüßbach | Burgebrach | Burgwindheim | Buttenheim | Ebrach | Frensdorf | Gerach | Gundelsheim | Hallstadt | Heiligenstadt i.OFr. | Hirschaid | Kemmern | Königsfeld | Lauter | Lisberg | Litzendorf | Memmelsdorf | Oberhaid | Pettstadt | Pommersfelden | Priesendorf | Rattelsdorf | Reckendorf | Scheßlitz | Schlüsselfeld | Schönbrunn i.Steigerwald | Stadelhofen | Stegaurach | Strullendorf | Viereth-Trunstadt | Walsdorf | Wattendorf | Zapfendorf
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