Meinestadt.de - Rathen Kurort - 25.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Direktionsbezirk: | Dresden | |
| Landkreis: | Sächsische Schweiz-Osterzgebirge | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Königstein/Sächs. Schweiz | |
| Höhe: | 112 m ü. NN | |
| Fläche: | 3,58 km² | |
| Einwohner: | 411 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 115 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 01824 | |
| Vorwahl: | 035024 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PIR | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 6 28 310 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Goethestraße 7 01824 Königstein |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Thomas Richter | |
Rathen ist ein Kurort im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge im Freistaat Sachsen. Er liegt unterhalb der Felskulisse des Elbsandsteingebirges in der Sächsischen Schweiz ca. 35 Kilometer von Dresden entfernt. Der Ort gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Königstein/Sächs. Schweiz. Rathen ist die einwohner- und flächenkleinste Gemeinde in Sachsen.
Inhaltsverzeichnis |
Zu Rathen gehören die Ortsteile Oberrathen, das linkselbisch auf einem Gleithang liegt, und Niederrathen.
Vom staatlich anerkannten Luftkurort Rathen, dem Ausgangspunkt für Touren in den westlichen Teil der Sächsischen Schweiz, gelangt man zur weltberühmten Bastei. Durch den Amselgrund gelangt man zum Amselsee und zur Felsenbühne Rathen. Es gibt insgesamt gut 400 Einwohner auf beiden Elbseiten, verbunden durch eine historische Gierseilfähre, die unter Denkmalschutz steht. Neben der Alten Mühle von 1567, welche nach dem Jahrhunderthochwasser kurz vor dem Abriss steht, blieben eine Reihe weiterer Fachwerkhäuser erhalten.
Aufgrund der Nachbarschaft zur Stadt Wehlen entwickelte sich gegenüber Besuchern der Ausspruch: „Sie können Rathen wählen, ich Ihnen auch zu Wehlen raten.“
Siehe auch: Felsklettern in der Sächsischen Schweiz.
Rathens Ursprung ist sagenumwoben. Der Ort entstand wohl gleichzeitig mit den Burgen Altrathen und Neurathen. 1261 gibt es Zeugnis von einem Theodericus de Raten. Burg Altrathen, erstmals 1289 als Steinburg erwähnt, liegt auf einem Felssporn über dem Elbtal und der heutigen Siedlung Niederrathen. Beide Burgen wurden als Raubritterburgen 1429 geschleift. Ursprünglich verdienten die Einwohner mit der Elbschifffahrt, Waldarbeit und dem Steinbrechen ihren Lebensunterhalt.
In Rathen befand sich das Sächsische Diakonissenhaus ZION, das 1924 aus den zu eng gewordenen Räumen auszog und seinen Hauptsitz in Aue nahm. Hier blieb ein Bibel- und Rüstzeit-Heim bestehn, das den Namen „Friedensburg“ erhielt.[2]
Während der Zeit des Nationalsozialismus gab es in Rathen ein Außenlager des KZ Flossenbürg mit dem Tarnnamen Schwalbe II. Es wurde im Sandstein ein Projekt zur Benzinherstellung der BRABAG Magdeburg begonnen. Schwalbe II ist unvollendet geblieben; errichtet wurden 8 m breite Räume und 14 Stolleneingänge. Geplant war eine Grundfläche von 80.000 m². Das Mundloch ist mit einer starken Trockenmauer verwahrt.
Heute ist der Tourismus der Haupterwerbszweig.
Rathen ist an den Einwohnern bemessen, die kleinste selbstständige Gemeinde in Sachsen.
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