Meinestadt.de - Radibor - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Direktionsbezirk: | Dresden | |
| Landkreis: | Bautzen | |
| Höhe: | 165 m ü. NN | |
| Fläche: | 61,93 km² | |
| Einwohner: | 3531 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 57 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 02627 | |
| Vorwahl: | 035935 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 6 25 490 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Alois-Andritzki-Straße 2 02627 Radibor |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Vinzenz Baberschke (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Radibor im Landkreis Bautzen | ||
| Datei:Radibor in BZ.png | ||
Radibor, sorbisch Radwor, ist ein Ort und die zugehörige Gemeinde im Landkreis Bautzen in der Oberlausitz, etwa 10 km nördlich von Bautzen. Der Ort selbst hat 694 Einwohner, die Gemeinde etwa 3500[2]. Ein großer Teil der Bevölkerung spricht Sorbisch als Muttersprache.
Inhaltsverzeichnis |
Radibor wird im Jahre 1359 erstmalig urkundlich erwähnt. Der Ortsname Radibor leitet sich aus dem Sorbischen ab und bedeutet so viel wie „Ratsplatz“. Der Name Radibor kommt[3] von dem Namen eines Gutsherren, welcher Radywoj hieß. Radywoj bzw. Radybor bedeutet demnach „Der gern kämpft“, bzw. sich verteidigt ohne dem Gegner aus dem Weg zu gehen.
Für seine Statistik über die sorbische Bevölkerung in der Oberlausitz ermittelte Arnošt Muka in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungszahl von 571 Einwohnern; davon waren 548 Sorben (96 %) und 23 Deutsche[4].
Die Gemeinde Radibor hat folgende Ortsteile:
Im Zusammenhang mit der Sächsischen Kreisreform strebte die Gemeindeverwaltung 2008 eine Fusion mit der Nachbargemeinde Großdubrau an. Am 2. März 2008 wurde aus diesem Grund ein Bürgerentscheid zur Gemeindefusion durchgeführt. Dabei stimmte in Radibor eine knappe Mehrheit für den Schritt, während sich eine deutliche Mehrheit der Großdubrauer Wähler gegen den Zusammenschluss entschied.
Die Gemeinde Radibor verfügt über die sorbische Grund- und Mittelschule „Dr. Marja Grólmusec“. Die Mittelschule sollte nach den Plänen des sächsischen Kultusministeriums aufgrund sinkender Schülerzahlen geschlossen werden. Die Gemeinde konnte sich jedoch vor dem Oberverwaltungsgericht gegen diese Entscheidung durchsetzen. Die Mittelschule ist eine von vier verbliebenen sorbischen Mittelschulen in Sachsen.
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