Meinestadt.de - Radevormwald - 25.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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Datei:Locator map GM in Germany.svg | ||
| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | ||
| Regierungsbezirk: | Köln | ||
| Landschaftsverband: | Rheinland | ||
| Verwaltungssitz: | Gummersbach | ||
| Fläche: | 918,17 km² | ||
| Einwohner: | 286.801 (30. Dez. 2007)[1] | ||
| Bevölkerungsdichte: | 312 Einwohner je km² | ||
| Kfz-Kennzeichen: | GM | ||
| Kreisschlüssel: | 05 3 74
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| Kreisgliederung: | 13 Gemeinden | ||
| Adresse der Kreisverwaltung: | Moltkestraße 42 51643 Gummersbach |
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| Webpräsenz: | |||
| Landrat: | Hagen Jobi (CDU) | ||
| Lage des Oberbergischen Kreises in Nordrhein-Westfalen | |||
Der Oberbergische Kreis ist ein Kreis im Süden Nordrhein-Westfalens (Deutschland). Er ist Teil der Region Oberbergisches Land.
Inhaltsverzeichnis |
Er grenzt im Westen an den Rheinisch-Bergischen Kreis, im Norden an die kreisfreien Städte Remscheid und Wuppertal sowie an den Ennepe-Ruhr-Kreis und somit auch an den Regionalverband Ruhr, im Osten an den Märkischen Kreis und an den Kreis Olpe, im Süden an den Landkreis Altenkirchen (Rheinland-Pfalz) und im Südwesten an den Rhein-Sieg-Kreis.
Der Oberbergische Kreis ist das östliche Teilgebiet des Naturparks Bergisches Land. Er liegt 200 bis 519 Meter über dem Meeresspiegel, ist wald- und wasserreich und ein Erholungsgebiet für Bürger aus Köln, dem Ruhrgebiet und den Niederlanden.
Das vorherrschende Gestein ist Grauwacke, die früher in großem Ausmaß in Steinbrüchen abgebaut wurde und heute zum Teil noch abgebaut wird.
Die höchste Erhebung des Kreises ist die Homert mit 519 Metern NN auf dem Gebiet der Stadt Gummersbach am östlichen Rand des Kreisgebietes, nahe der A45.
Der tiefste Punkt liegt mit knapp 100 Metern NN am Stausee Ehreshoven.
Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Oberbergische Kreis oft in „Nordkreis“ und „Südkreis“ unterteilt. Mit Nordkreis sind Lindlar, Radevormwald, Hückeswagen, Wipperfürth und Marienheide gemeint, der Rest wird Südkreis genannt. Oftmals wird für den Begriff „Oberbergischer Kreis“ die Kurzform „Oberberg“ benutzt. Viele Firmen tragen die Kurzform im Namen, z.B. die „Volksbank Oberberg“. Historisch bedingt ist diese Bezeichnung in Radevormwald und Hückeswagen weniger geläufig.
Hauptartikel: Geschichte des Oberbergischen Kreises
Oberberg ist Teil des Rheinischen Schiefergebirges und liegt im Westen seines rechtsrheinischen Anteils. Seine älteste Geschichte beginnt vor knapp 400 Millionen Jahren mit einem tropischen Flachmeer. Mehr als 50 Millionen Jahre beherrschte es das Gebiet des späteren Oberbergischen Landes. Dokumente darüber sind im Sauerland und im Ruhrgebiet erhalten geblieben. Bedeutendste geologische Schätze (auch im internationalen Maßstabe) sind die vielen Fundstellen früher Landpflanzen – sie sollen außergewöhnlich und einmalig sein.
Das Oberbergische gilt im Vergleich zur Rhein-Niederung nicht als „Altsiedlungsgebiet“. Aber der Einfluss des siedelnden und wirtschaftenden Menschen prägte das Gesicht der Landschaft. So wurde durch die über Jahrhunderte erfolgte bäuerliche Nutzung eine typische Kulturlandschaft geschaffen, Ergebnis einer im wesentlichen extensiven bäuerlichen Inanspruchnahme. Sie war gekennzeichnet durch die lange Zeit von Entbehrungen, der Sorge um das tägliche Brot, Elend und zum Teil auch Übernutzungen des Bodens.
Wohl kaum eine andere Region ist so durch Fließgewässer geprägt, wie das Oberbergische. Tausende größerer und kleinerer Bäche haben Kerbtälchen, auch „Siefen“ genannt, entstehen lassen und der Landschaft ihr Gesicht verliehen.
Nach Deutung der Gewässernamen wurde seit der Älteren Latenezeit (Späte Eiszeit) der Nord- und Mittelbereich des Kreisgebietes von germanischen Einwanderern aus dem Norden überlagert. Davon zeugen germanische Bachnamen in den Einzugsgebieten der Wupper/Wipper, Agger und Wiehl. Aufschlussreich ist, dass die größeren Gewässer Agger und Wiehl aber ihre keltischen Namen behielten. Überhaupt überwiegt im Südkreis weiterhin das keltische Namensgut.
Dass der Hauptstrom der Siedler, welche die innerbergischen Gebiete zwischen Ruhr und Sieg nach Jahrhunderten weitgehender Siedlungsleere neu erschlossen, vom Rhein her kam, ist von jeher unbestritten. Der Ortsnamensforschung blieb es vorbehalten, einen gegenläufigen Siedlungszug aus dem sächsisch-westfälischen Raum zu rekonstruieren. Viele Fragen nach der Besiedlung bleiben aber unbeantwortet, öffnen der Spekulation Tür und Tor.
Zumindest aber die Existenz eines Königshofes ist für das Oberbergische schriftlich dokumentiert. Nach einer im Düsseldorfer Hauptstaatsarchiv aufbewahrten Urkunde übertrug Kaiser Friedrich Barbarossa im Jahre 1167 die „Curtis von Eckenhagen“ = Curtis: großer Wirtschaftshof (Fronhof, Salhof) im frühen Mittelalter = mit den Silbergruben und weiterem Zubehör dem Kölner Erzbischof. Seit der Kommunalreform von 1969 – die Gemeinden Denklingen und Eckenhagen wurden zusammengelegt – lebt die Erinnerung an die frühere Zugehörigkeit zum Reichs- bzw. Königsgut in dem neuen Gemeindenamen Reichshof fort.
Das Oberbergische Land liegt im Südosten des ehemaligen Herzogtums Berg und ehemals angrenzender Gebiete und ist heute Teil der touristischen Region Bergisches Land. Bereits 1740 trennte eine Beschreibung des Herzogtums Berg mit seinen 17 Ämtern das "Niederbergische" nordwärts der Wupper vom "Oberbergischen" südwärts der Wupper.
Als das Herzogtum und die benachbarten Territorien durch Napoleon I. 1806 und durch den Wiener Kongress 1815 neu geordnet wurden, fielen auch die bis dahin selbstständigen Reichsherrschaften Gimborn-Neustadt, zu der Gummersbach gehörte, (sowie Homburg und Teile der Grafschaft Mark) an das Großherzogtum Berg bzw. an Preußen.
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(Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2007[1])
Der Oberbergische Kreis entstand 1932 aus der Vereinigung der bis dahin selbständigen Kreise Gummersbach und Waldbröl (ohne das Amt Dattenfeld), mit dem Sitz der Kreisverwaltung in Gummersbach. Im Zuge der kommunalen Neuordnung wurde das Kreisgebiet 1975 um die Gemeinden Lindlar und Engelskirchen sowie die Städte Hückeswagen, Radevormwald und Wipperfürth erweitert. Der Name des Kreises ist nicht auf die bergige Landschaft, sondern auf die ehemaligen Landesherren, die Grafen von Berg zurückzuführen.
Seit dem 1. Oktober 1999 gibt es - wie vor 1945 - nur noch einen hauptamtlichen Landrat, der gleichzeitig damit Verwaltungschef ist.
Im Kreisgebiet ist die Wirtschaft vornehmlich von Klein- und Mittelständischer Industrie geprägt. Es gibt viele Unternehmen im Bereich Kunststoffverarbeitung, Autozulieferindustrie, Metallverarbeitung und Dienstleistungen.
Die Arbeitslosenquote beläuft sich derzeit auf 6,4 %; deutlich unter dem Landes- und Bundesdurchschnitt [2]
Eine Liste der in Wikipedia bereits beschriebenen Unternehmen siehe: Kategorie:Unternehmen im Oberbergischen Kreis.
Der Oberbergische Kreis
Überregional bekannt sind die so genannten Bunte Kerken, die Kirchen mit mittelalterlichen Wand- und Deckengemälden. Das Bergische Land ist auch bekannt für seine Mühlen.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind:
Im südlichen Teil des Oberbergischen Kreises durchquert die Autobahn A 4 mit Anschlussstellen in Engelskirchen, Bielstein, Gummersbach, Reichshof/Bergneustadt und Reichshof-Eckenhagen das Kreisgebiet von Westen nach Osten.
Die Deutsche Bahn unterhält in ihren Regionalbahnnetz Haltestellen für die so genannte "Citybahn" unter anderem in Engelskirchen, Ründeroth, Dieringhausen, Gummersbach und Marienheide; siehe auch Eisenbahnnetz (Oberberg).
Weitere Nahverkehrslinien sind in der Oberbergischen Verkehrsgesellschaft (OVAG) sowie weiteren Verkehrsgesellschaften zusammengeschlossen.
Der Oberbergische Kreis gehört zum Tarifgebiet des Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS).
In Bergneustadt, Radevormwald und Wipperfürth gibt es jeweils einen kleinen Flugplatz für Sportflugzeuge.
Es gibt neun Niederschlags- und Klimastationen des Deutschen Wetterdienstes im Kreis, und zwar an der Bevertalsperre bei Wipperfürth, in Lindlar-Oberlichtinghagen, Marienheide-Kläranlage Nord, Morsbach, Radevormwald, Waldbröl und Wipperfürth-Gardeweg.
Seit dem 4. Januar 2007 befindet sich eine Wetterstation Auf dem Lindchen in Nümbrecht. Sie wird von Leif Kliesch betrieben und liefert die Wetterdaten zu dem Wetterpool von Jörg Kachelmann.
In Eckenhagen befindet sich die einzige Online-Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes im Kreis. Dort werden alle zehn Minuten Lufttemperatur und Luftfeuchte, Sonnenscheindauer und Temperatur im Erdboden gemessen.
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eo:Distrikto Oberberg es:Oberbergischer Kreis fr:Arrondissement du Haut-Berg id:Oberbergischer Kreis it:Oberbergischer Kreis ksh:Boverbärjische Kreiß nl:Oberbergischer Kreis no:Oberbergischer Kreis pl:Powiat Oberberg pt:Oberbergischer Kreis ro:Oberbergischer (district) ru:Обербергиш (район) simple:Oberbergischer Rural District sv:Oberbergischer Kreis
zh:上贝吉施县