Freitag, 25.05.2012



Lexikon Suche


Rackwitz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Rackwitz
Rackwitz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rackwitz hervorgehoben
51.43333333333312.383333333333129Koordinaten: 51° 26′ N, 12° 23′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Direktionsbezirk: Leipzig
Landkreis: Nordsachsen
Höhe: 129 m ü. NN
Fläche: 39,48 km²
Einwohner: 5219 (30. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 132 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04519
Vorwahlen: 034294 und 034202 (in einigen Ortsteilen)
Kfz-Kennzeichen: TDO (alt DZ, teilweise L)
Gemeindeschlüssel: 14 7 30 250
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Hauptstraße 11
04519 Rackwitz
Webpräsenz:
Bürgermeister: Manfred Freigang (FW)
Lage der Gemeinde Rackwitz im Landkreis Nordsachsen
Datei:Rackwitz in TDO.png

Rackwitz ist eine Gemeinde im Landkreis Nordsachsen, Direktionsbezirk Leipzig, Freistaat Sachsen.

Die Gemeinde umfasst die sieben Ortsteile Biesen, Brodenauendorf, Kreuma, Lemsel, Podelwitz, Rackwitz und Zschortau.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Gegend von Rackwitz war früher slawisch bewohnt. Daher stammt auch der Name Rak für Krebs. Der Ort Rackwitz ist aus den Orten Rackwitz und Güntheritz entstanden. Der erste Bahnhof nannte sich noch Güntheritz. Die Ortsteile sind ca. 650 Jahre alt. Durch Braunkohletagebaue devastierten die ehemaligen Ortsteile Schladitz , Kattersnaundorf und Werbelin. In Rackwitz wurde auf einem Gelände des Leichtmetallwerkes während des 2. Weltkrieges alle abgestürzten Flugzeuge abgelagert und zu Ersatzteilzwecken und zur Aluminiumgewinnung zerlegt. 1998 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Podelwitz im Süden Rackwitz in die Gemeinde Rackwitz eingemeindet. Im Rahmen dieser Umstrukturierung musste das sehr ertragreiche Gewerbegebiet Podelwitz an Leipzig abgegeben werden. Das Gewerbegebiet stellte damals die Hälfte der Gesamtfläche von Podelwitz dar. Die ehemalige Gemeinde Zschortau mit den Ortsteilen Biesen, Brodenaundorf, Kreuma und Lemsel, sowie die Gemeinde Rackwitz mit Podelwitz schlossen sich 2004 aus wirtschaftlichen Gründen zu einer Großgemeinde zusammen.

Politik

Wappen

Blasonierung: „In Grün, geteilt durch einen silbernen Wellenbalken, oben ein goldenes Schwert, unten ein wachsender goldener Krebs.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Religionsgemeinschaften

Es gibt eine evangelisch-lutherische Kirche in Podelwitz, eine katholische Kirche St. Raphael und eine evangelische St. Nicolai-Kirche in Zschortau.

Gedenkstätten

Sport

  • TSV Rackwitz e.V.
  • SG Podelwitz e.V.
  • MSC Rackwitz Motorsportclub
  • SG Zschortau

Wirtschaft und Infrastruktur

Bildung

  • Grundschule Rackwitz
  • Grundschule Zschortau
  • Intern. Bildungsinstitut Invent - OT Zschortau

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Literatur

  • Dorothea und Timotheus Arndt: Die Kirche zu Podelwitz. Spröda : Pietsch, ed. AKANTHUS, 2000, ISBN 3-00-006314-5
  • Reinhard Wilke: Podelwitz - Aus der Geschichte eines Kirchortes und Bauerndorfes im Norden von Leipzig. Beucha: Sax-Verlag, 2007, ISBN 978-3-86729-002-9

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Bevölkerungsentwicklung
en:Rackwitz

eo:Rackwitz nl:Rackwitz pl:Rackwitz ro:Rackwitz ru:Раквиц vo:Rackwitz