Meinestadt.de - Raben Steinfeld - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | |
| Landkreis: | Parchim | |
| Amt: | Ostufer Schweriner See | |
| Höhe: | 60 m ü. NN | |
| Fläche: | 9,6 km² | |
| Einwohner: | 1139 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 119 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 19065 | |
| Vorwahl: | 03860 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PCH | |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 60 063 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Dorfplatz 4 19067 Leezen OT Rampe |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Horst-Dieter Kobi | |
| Lage der Gemeinde Raben Steinfeld im Landkreis Parchim | ||
| Datei:Raben Steinfeld in PCH.PNG | ||
Raben Steinfeld liegt in der Nähe der Landeshauptstadt Schwerin. Die Gemeinde wird vom Amt Ostufer Schweriner See mit Sitz in Leezen (Mecklenburg) verwaltet.
Inhaltsverzeichnis |
Raben Steinfeld befindet sich am Südoststufer des Schweriner Sees nördlich der Lewitz-Niederung. Die Gemeinde liegt an der Bundesstraße 321 in unmittelbarer Nähe der Bundesautobahn 14. Umliegende Städte sind Schwerin und Crivitz. Ein Großteil der Gemeinde (fast 50 Prozent) ist bewaldet und Bestandteil eines Natur- und Landschaftschutzgebiets. Der Ort besteht aus zwei getrennten Ortsteilen. Das Unterdorf liegt südlich der B 321. Das Oberdorf beginnt nördlich von dieser Bundesstraße am Auslauf des Charlottenberges und streckt sich von dort nach Norden und Westen aus.
Raben Steinfeld wurde erstmals urkundlich am 11. Januar 1410 erwähnt. Aber bereits 1160 befand sich hier eine deutsche Burg. Der Namen setzt sich aus "Raben" von der Familie von Raben und "Steinfeld" von den sehr steinigen Feldern der Umgebung (Endmoräne) zusammen.
Nach dem Dreißigjährigen Krieg 1648 kam der Ort zu Mecklenburg. 1847 wurde er zum Hausgut der Großherzöge von Mecklenburg-Schwerin. 1881 eröffnete das großherzogliche Gestüt. 1886/87 wurde das ehemalige Jagdschloss zur großherzoglichen Sommerresidenz umgebaut. Später diente das Schloss auch als Witwenresidenz.
In der Nähe des Ortes am Störkanal endete am 2. Mai 1945 der Todesmarsch des Konzentrationslagers Sachsenhausen für 18.000 der insgesamt 33.000 entkräfteten Häftlinge, die hier von Panzereinheiten der 2. Belorussischen Front endgültig befreit wurden. Einen Tag später wurde der Ort durch die Rote Armee besetzt. Der Störkanal am Ortsrand und das Ostufer des Schweriner Sees war für einige Wochen Demarkationslinie zwischen den Truppen der Sowjetunion und den Westmächten. Am Störkanal befindet sich seit 1973 eine Mahn- und Gedenkstätte für den Todesmarsch.
Im herzoglichen Schloss wurde 1946 eine Ingenieurschule für Forstwirtschaft gegründet, welche 1995 geschlossen wurde.
Das Wappen wurde am 3. August 2000 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 221 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.
Blasonierung: "In Gold zwischen zwei blauen Flankenpfahlfäden drei schwarze Steine, auf dem mittleren, größeren Stein ein goldbewehrter, flugbereiter schwarzer Rabe."
Das Wappen wurde von dem Crivitzer Dr. Klaus Plüschke gestaltet. Der letzte grafische Feinschliff erfolgte durch die Schwerinerin Viola Westphal.
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