Meinestadt.de - Prien a. Chiemsee - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Rosenheim | |
| Höhe: | 520–610 m ü. NN | |
| Fläche: | 20,69 km² | |
| Einwohner: | 10.231 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 494 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 83209 | |
| Vorwahl: | 08051 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RO | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 87 162 | |
| Adresse der Marktverwaltung: | Rathausplatz 1 83209 Prien a. Chiemsee |
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| Webpräsenz: | ||
| Erster Bürgermeister: | Jürgen Seifert (Parteilos) | |
Prien am Chiemsee (amtlich: Prien a.Chiemsee, hochdeutsch [priːn], bairisch [breˑɐ̯̃n]) ist ein Markt im oberbayerischen Landkreis Rosenheim. Der Luftkurort und Kneippkurort liegt direkt am Chiemsee. Der Name Prien leitet sich von der keltischen Bezeichnung für den Fluss Prien (Brigenna – „Die aus den Bergen kommende“) ab.
Inhaltsverzeichnis |
Prien wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts (um 1158), als Verwaltungsort der Grafen von Falkenstein gegründet. Prien am Chiemsee wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde.
Mit der Eröffnung der Eisenbahnlinie München-Salzburg im Jahre 1860 und der allgemeinen Öffnung des Königsschlosses Herrenchiemsee 1886 wurde auch das Zeitalter des Fremdenverkehrs eingeläutet. Die Chiemsee-Schifffahrt, deren Haupthafen Prien ist, wurde ausgebaut, Hotels und Fremdenpensionen entstanden, und zahlreiche Städter erbauten sich ihre Sommervillen rund um den 1897 zum Markt erhobenen Ort. Den Bahnhof und den in Prien-Stock gelegenen Hafen verbindet noch heute die 1887 erbaute und bis heute in der Hauptsaison mit Dampf betriebene Chiemsee-Bahn.
24 ehrenamtliche Gemeinderäte bilden zusammen mit dem hauptamtlichen Ersten Bürgermeister den Marktgemeinderat von Prien. Nach der Wahl vom 2. März 2008 setzt er sich so zusammen:[1]
| Partei | Sitze |
|---|---|
| CSU | 10 |
| Bürger für Prien (BfP) | 4 |
| Überparteiliche Wählergemeinschaft (ÜWG) | 3 |
| Mehr Demokratie für Prien | 3 |
| SPD | 2 |
| Freie Wähler | 2 |
Der Markt Prien a.Chiemsee hat 1967 das Wappen von 1903 durch ein neues ersetzt, das nun den Regeln der Heraldik entspricht. Es wird wie folgt beschrieben:
„In Blau eine eingeschweifte goldene Spitze, darin ein unterhalbes, zerbrochenes blaues Rad; vorne ein links gewendeter, rot bewehrter goldener Falke, hinten zwei wachsende, schräg gekreuzte goldene Abtstäbe mit abgewendeten Krümmen.“
Das zerbrochene Rad weist auf die heilige Katharina von Alexandrien hin, die seit weit über 100 Jahren als Marktheilige verehrt wird und im alten Wappen die Schildhalterin war. Der Falke erinnert an die weltliche Herrschaft der Falkensteiner Grafen über Prien, während die Abtstäbe auf die kirchliche Obrigkeit des Augustiner Chorherrenstiftes Herrenchiemsee deuten. Die Pröpste von Herrenchiemsee als Archidiakone von Chiemsee und Salzburg führten als einzige Prälaten in Bayern zwei Abtstäbe im Wappen.
Prien am Chiemsee unterhält Partnerschaften mit dem französischen Graulhet (seit 1971), mit dem italienischen Valdagno (seit 1987) und mit dem ungarischen Kisvárda.
Im Rahmen der bayerischen Gemeindereform sind verschiedene Orte der Umgebung nach Prien am Chiemsee eingemeindet worden, heute besteht die Marktgemeinde aus mehreren Gemeinde- und Ortsteilen, dazu gehören:
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Den Luftkurort und einzigen Kneippkurort Oberbayerns prägt heute vor allem der Fremdenverkehr. Darüber hinaus sind in Prien eine Reihe von Gesundheitseinrichtungen und Kliniken ansässig.
In Prien entstand 2003 auf Initiative eines Schülerprojektes die Regionalwährung "Chiemgauer", die mittlerweile in der gesamten Region mit Erfolg benutzt wird.
Der Priener Bahnhof dient als Knotenpunkt zwischen den Strecken:
Albaching | Amerang | Aschau i.Chiemgau | Babensham | Bad Aibling | Bad Endorf | Bad Feilnbach | Bernau a.Chiemsee | Brannenburg | Breitbrunn a.Chiemsee | Bruckmühl | Chiemsee | Edling | Eggstätt | Eiselfing | Feldkirchen-Westerham | Flintsbach a.Inn | Frasdorf | Griesstätt | Großkarolinenfeld | Gstadt a.Chiemsee | Halfing | Höslwang | Kiefersfelden | Kolbermoor | Neubeuern | Nußdorf a.Inn | Oberaudorf | Pfaffing | Prien a.Chiemsee | Prutting | Ramerberg | Raubling | Riedering | Rimsting | Rohrdorf | Rott a.Inn | Samerberg | Schechen | Schonstett | Söchtenau | Soyen | Stephanskirchen | Tuntenhausen | Vogtareuth | Wasserburg a.Inn
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