Meinestadt.de - Pommersfelden - 25.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | |
| Landkreis: | Bamberg | |
| Höhe: | 270 m ü. NN | |
| Fläche: | 35,71 km² | |
| Einwohner: | 2937 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 82 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 96178 | |
| Vorwahlen: | 09548, 09502 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BA | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 71 172 | |
| Gemeindegliederung: | 10 Gemeindeteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstraße 11 96178 Pommersfelden |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hans Beck (WBS) | |
| Lage der Gemeinde Pommersfelden im Landkreis Bamberg | ||
| Datei:Pommersfelden im Landkreis Bamberg.png | ||
Pommersfelden ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Bamberg.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde liegt am Rande des Naturparks Steigerwald. Der Fluss Reiche Ebrach durchfließt die Gemeinde in Nordwestrichtung.
Nachbargemeinden sind Frensdorf im Nordosten, Höchstadt an der Aisch im Südosten, Mühlhausen im Südwesten und Burgebrach im Nordosten.
In der Gemeinde Pommersfelden gibt es zehn Ortschaften, die sich auf vier Gemarkungen verteilen.
Verwaltungstechnisch ist Schloss Weißenstein eine eigene Ortschaft, die jedoch im Allgemeinen zu Pommersfelden gezählt wird.
Einwohnerzahlen der Gemeindeteile:
Pommersfelden 656, Steppach 922, Limbach 273, Sambach 590, Oberndorf 89, Weiher 102, Schweinbach 133, Unterköst 39, Stolzenroth 58 und Wind 62.
Pommersfelden war seit dem 14. Jahrhundert im Besitz der Truchsesse von Pommersfelden. 1349 stiftete Heinrich Truchseß die Kirche St. Maria und Johannes und erhielt das zugehörige Patronat. Der vormals zur Pfarrei Seußling gehörende Ort wurde zeitgleich kirchenrechtlich eigenständig.
Mit dem Tod von Friedrich Ernst Truchseß von Pommersfelden am 21. April 1710 starb dieses Adelsgeschlecht aus. In seinem Testament setzte Friedrich Ernst den Kurfürsten Lothar Franz von Schönborn (Erzbischof von Mainz und Fürstbischof von Bamberg) als Universalerben ein. Die Herrschaft der Grafen von Schönborn kam mit der Rheinbundakte 1806 zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Bis 1972 gehörte Pommersfelden zum Landkreis Höchstadt an der Aisch.
Die heutige Gemeinde Pommersfelden entstand im Rahmen der bayerischen Gebietsreform. Zum 1. Mai 1978 wurde aus den ehemals selbständigen Gemeinden Oberndorf, Pommersfelden, Sambach und Steppach die Gemeinde Pommersfelden geschaffen.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2009, 1987 2253 und im Jahr 2000 2653 Einwohner gezählt. Am 30. Juni 2007 lebten 2936 Personen in Pommersfelden.
Der Gemeinderat umfasst 14 Mitglieder, die sich wie folgt auf die einzelnen Wählergemeinschaften verteilen:
| Wählergemeinschaft | Anzahl Gemeinderäte 2002-2008 | Anzahl Gemeinderäte 2008-2014 |
|---|---|---|
| Wählerblock Sambach (WBS) | 5 | 5 |
| Freie Wählergemeinschaft Steppach (FWGS) | 5 | 4 |
| Bürgerblock Pommersfelden (BBP) | 3 | 3 |
| Einigkeit Limbach | 1 | 1 |
| Gemeinsame Bürgerliste – FDP (GBL – FDP) | nicht angetreten | 1 |
Bürgermeister der Gemeinde Pommersfelden ist Hans Beck vom Wählerblock Sambach, der 2008 mit 66 Prozent der Stimmen wiedergewählt wurde.
Die Wappenbeschreibung lautet: Geteilt; oben in Silber ein blauer Pfahl, der mit dem silbernen Großbuchstaben T belegt ist, beseitet von je einem roten Zinnenturm, unten in Rot auf drei gesenkten silbernen Spitzen schreitend ein blau gekrönter und bewehrter doppelschwänziger goldener Löwe.
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 990.000 Euro, wovon 174.000 Euro auf Gewerbesteuereinnahmen entfielen.
Durch das Gemeindegebiet führt die Bahnstrecke Strullendorf–Schlüsselfeld, auf der seit Einstellung des Personenverkehrs im Jahr 1977 nur noch Güter von und nach Schlüsselfeld transportiert werden. Im Süden der Gemeinde verläuft die Bundesautobahn 3 mit der Anschlussstelle Pommersfelden. In Richtung Süden erreicht man über die Autobahn die Städte Erlangen und Nürnberg, während in westlicher Richtung Würzburg die nächste Stadt ist. Von der Anschlussstelle Pommersfelden führt die Bundesstraße 505 ins rund zwanzig Kilometer entfernte Bamberg.
In der Gemeinde Pommersfelden gibt es vier freiwillige Feuerwehren. Im Einzelnen sind dies die Feuerwehren Oberndorf/Weiher, Pommersfelden/Limbach, Sambach und Steppach.
Auf dem Gebiet der Gemeinde gibt es noch eine Brauerei: die Brauerei Hennemann in Sambach. Außerdem lässt die Brauerei Hoffmann in Pommersfelden im Lohnbrauverfahren bei einer anderen Brauerei brauen. Bis 1979 braute zudem die Schlossbrauerei Dorn in Pommersfelden selbst, bis 1975 die Brauerei Seubert in Steppach.
Im Süden der Ortschaft Pommersfelden steht das von Lothar Franz von Schönborn 1711 bis 1716 erbaute Schloss Weißenstein, das sich bis heute im Familienbesitz befindet. Das Barockschloss beherbergt ein eindrucksvolles Treppenhaus, eine Gartensaalgrotte und eine sehenswerte Gemäldesammlung.
In der Ortsmitte von Pommersfelden befinden sich die Überreste eines ehemaligen Wasserschlosses und in Sambach steht ein Jesuitenschloss. Beide sind der Öffentlichkeit jedoch nicht zugänglich. Kirchen stehen jeweils in den Ortschaften Limbach, Pommersfelden, Sambach und Steppach.
Zum Schloss Weißenstein gehört ein englischer Landschaftspark aus dem 19. Jahrhundert.
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