Meinestadt.de - Polling Kr. Weilheim - 25.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Weilheim-Schongau | |
| Höhe: | 567 m ü. NN | |
| Fläche: | 29,22 km² | |
| Einwohner: | 3290 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 113 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 82398 | |
| Vorwahl: | 0881 | |
| Kfz-Kennzeichen: | WM | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 90 142 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Gemeinde Polling Kirchplatz 11 82398 Polling |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Helmut Böhm (Wahlgemeinschaft) | |
Polling ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau.
Inhaltsverzeichnis |
Polling liegt in der Region Oberland.
Es existieren folgende Gemarkungen: Etting, Oderding, Polling
Erste Spuren einer Besiedlung im Ortsbereich Polling stammen aus dem 4. Jahrtausend v. Chr. In den Tuffsteinbrüchen kommen immer wieder Tongefäße und Werkzeuge aus dieser Zeit zum Vorschein. Teile davon sind auch im Heimatmuseum Polling sowie in der Archäologischen Staatssammlung in München ausgestellt.
Der Legende nach wurde Polling um das Jahr 750 gegründet. Herzog Tassilo III. von Bayern jagte in der Gegend eine Hirschkuh. Diese blieb auf einmal stehen und scharrte am Boden. Dort fand man dann drei Holzkreuze. An dieser Stelle errichtete Herzog Tassilo dann das Benediktiner- und spätere Augustiner-Chorherrenstift Kloster Polling.
In der Klosterkirche befindet sich tatsächlich ein Holzkreuz, das aber nach Untersuchungen frühestens aus dem 9. Jahrhundert stammt. Wahrscheinlich waren die Gründer des Klosters Mitglieder der Huosi, einer einheimischen Adelsfamilie. Die ersten schriftlichen Zeugnisse stammen aus dem 11. Jahrhundert.
Der Ort selbst war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete eine geschlossene Hofmark, deren Sitz bis 1803 das Kloster Polling war. Zusammen mit dem Kloster wurde die Hofmark 1803 aufgehoben, 1818 die heutige Gemeinde errichtet.
1978 wurden die vorher selbständigen Gemeinden Oderding und Etting eingemeindet.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden folgende Einwohnerzahlen erreicht:
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1970 | 2.139 |
| 1987 | 2.629 |
| 2000 | 3.160 |
| 2004 | 3.241 |
| 2008 | 3.321 |
Davon entfielen 2451 auf Polling, 465 auf Oderding und 405 auf Etting.
Aus der Kommunalwahl 2008 am 2. März ging Helmut Böhm als Sieger hervor. Böhm setzt sich mit 52,44 Prozent(915 Stimmen) gegen Paul Kollig (47,56 Prozent, 830 Stimmen durch). Kollig war für die CSU, die Unabhänge Wählerliste Polling Etting Oderding und die Wählergemeinschaft Oderding angetreten, Böhm ist der Kandidat der Wahlgemeinschaft Polling. Böhm löst Dominikus Weiß (Wahlgemeinschaft)ab, der 18 Jahre lang Bürgermeister der Gemeinde war. Künftig gilt folgende Sitzverteilung im 16 Mitglieder umfassenden Gemeinderat (Sortierung nach der Anzahl der erhaltenen Stimmen):
| Partei | Sitze |
|---|---|
| CSU | 4 (bisher 7) |
| Wahlgemeinschaft Polling | 8 (bisher 3) |
| Wahlgemeinschaft Etting | 2 (unverändert) |
| SPD | - (bisher 2) |
| Unabhängige Wählerliste Polling-Etting-Oderding | 1 (unverändert) |
| Wahlgemeinschaft Oderding | 1 (unverändert) |
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1998 umgerechnet 1209 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (brutto) umgerechnet 230 T€.
Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 8, im Produzierenden Gewerbe 230 und im Bereich Handel und Verkehr 53 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 169 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 910. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 1 Betrieb, im Bauhauptgewerbe 11 Betriebe.
Zudem bestanden im Jahr 1999 79 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1875 ha. Davon waren 373 ha Ackerfläche und 1502 ha Dauergrünfläche.
In früherer Zeit waren die reichen Vorkommen an Kalktuff wirtschaftlich sehr bedeutend. Viele Bauwerke im Umkreis wurden mit Kalktuff als Baumaterial errichtet. Heute existiert nur noch einer der einstmals zahlreichen Tuffsteinbrüche.
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
Altenstadt | Antdorf | Bernbeuren | Bernried am Starnberger See | Böbing | Burggen | Eberfing | Eglfing | Habach | Hohenfurch | Hohenpeißenberg | Huglfing | Iffeldorf | Ingenried | Oberhausen | Obersöchering | Pähl | Peißenberg | Peiting | Penzberg | Polling | Prem | Raisting | Rottenbuch | Schongau | Schwabbruck | Schwabsoien | Seeshaupt | Sindelsdorf | Steingaden | Weilheim i.OB | Wessobrunn | Wielenbach | Wildsteig
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