Freitag, 25.05.2012



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Pölitz

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Pölitz ist auch ein Ortsteil der Gemeinde Diekhof in Mecklenburg-Vorpommern und der deutsche Name der polnischen Stadt Police. Für den deutschen Historiker Karl Heinrich Ludwig Pölitz (1772–1838) siehe Karl Heinrich Ludwig Pölitz..


Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Pölitz
Pölitz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Pölitz hervorgehoben
53.78333333333310.38333333333335Koordinaten: 53° 47′ N, 10° 23′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Stormarn
Amt: Bad Oldesloe-Land
Höhe: 35 m ü. NN
Fläche: 12,97 km²
Einwohner: 1180 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 91 Einwohner je km²
Postleitzahl: 23847
Vorwahlen: 04531, 04539
Kfz-Kennzeichen: OD
Gemeindeschlüssel: 01 0 62 056
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Mewesstr. 22-24
23843 Bad Oldesloe
Webpräsenz:
Bürgermeister: Joachim von Rein (CDU)

Pölitz ist eine amtsangehörige Gemeinde im Kreis Stormarn in Schleswig-Holstein (Deutschland) in der Nähe von Bad Oldesloe.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Pölitz war seit 1472 ein Lübsches Stadtstiftsdorf und mit seinen 13 Voll-, 5 Halb-, 7 Viertelhufen und 11 Katen das größte Dorf im Besitz des Lübecker Heiligengeist-Hospitals. Um 1900 gab es hier drei Ziegeleien, die den lehmhaltigen Boden nutzten. Nachdem die alte Schule zu klein geworden war, wurde 1962 ein Schulneubau errichtet, der bereits 1973 durch den Anschluss an die Dörfergemeinschaftsschule in Bad Oldesloe überflüssig wurde und seither als Gemeindezentrum dient. Am 1. Januar 1976 wurde die Gemeinde Schulenburg mit ihren Ortsteilen Hohenholz (Gut), Schmachthagen und Schwienköben eingemeindet. Pölitz hat 1.260 Einwohner (Stand: 2002). Literatur: Gerhard Schulz, Das Amt Bad Oldesloe-Land, Bad Oldesloe 1987.

Eingemeindungen

  • 1976 Schulenburg (mit Schmachthagen und Hohenholz)

Ortsteile

Hohenholz gehörte ursprünglich als Meierhof zum Gut Schulenburg. 1803 wurde es von diesem abgetrennt und selbst zum Adligen Gut erhoben. Nach der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preußen 1867 und Einführung der preußischen Kommunalverfassung 1889 kam der Gutsbezirk Hohenholz zum Amtsbezirk Krummbek. Bei der Auflösung der Gutsbezirke 1928 wurde Hohenholz mit dem Gutsbezirk Schulenburg und der Gemeinde Schmachthagen zur neuen Landgemeinde Schulenburg vereinigt. Hohenholz hatte damals 45 Einwohner.

Schmachthagen war mit dem Ortsteil Schwienköben das dienstpflichtige Bauerndorf des adligen Gutes Schulenburg. Als der Gutsbezirk Schulenburg und der davon 1803 abgetrennte Gutsbezirk Hohenholz 1928 ihre kommunalpolitische Eigenständigkeit verloren, wurde aus ihnen und der Gemeinde Schmachthagen (mit Schwienköben) die Gemeinde Schulenburg gebildet. 1925 hatte Schmachthagen 247 Einwohner. [1]

Schulenburg Auf dem Gebiet des adligen Gutes Schulenburg stand noch im 15. Jh. ein Bauerndorf mit Namen Schulendorf. Gutsuntertan waren die Dörfer Schmachthagen und Schwienköben. 1803 teilte Graf Luckner die Meierhöfe Hohenholz und Krummbek vom Gut ab und verkaufte sie als eigenständige adlige Güter. Dadurch verkleinerte sich das Gutsareal von ca. 600 auf 220 Hektar. Als die Gutsbezirke Schulenburg und Hohenholz 1928 ihre kommunalpolitische Eigenständigkeit verloren, gingen sie zusammen mit der Gemeinde Schmachthagen (mit Schwienköben) in der neu geschaffenen Gemeinde Schulenburg auf. Nachdem die im Ortsteil Schmachthagen gelegene Schule noch 1961 um eine zweite Klasse erweitert und umfassend renoviert worden war, erfolgte 1973 der Anschluss an die Dörfergemeinschaftsschule in Bad Oldesloe. Seitdem dient das Schulgebäude kulturellen Zwecken. Am 1. Januar 1976 wurde schließlich die Gemeinde Schulenburg der Gemeinde Pölitz eingegliedert. 1970 hatte die Gemeinde Schulenburg 418 Einwohner. [1]

Schwienköben gehörte ursprünglich gemeinsam mit Schmachthagen als gutsuntertanes Bauerndorf dem Gut Schulenburg und ging 1928 als Ortsteil der Gemeinde Schmachthagen mit den Gütern Hohenholz und Schulenburg in der neu geschaffenen Gemeinde Schulenburg auf, die wiederum am 1. Januar 1976 der Gemeinde Pölitz angegliedert wurde. [1]

Ortsgliederung

Pölitz besteht aus den Ortsteilen Pölitz, Schmachthagen, Schulenburg (mit Hohenholz) und Schwienköben. Verwaltungstechnisch gehört Pölitz zum Amt Bad Oldesloe-Land.

Politik

Wappen

Blasonierung: „Durch einen silbernen Wellenbalken von Blau und Rot geteilt. Oben vier goldene Weizenähren, unten eine silberne Urne.“[2]

Persönlichkeiten

Verweise

Literatur

  • Gustav Kratz: Die Städte der Provinz Pommern - Abriß ihrer Geschichte, zumeist nach Urkunden. Sändig Reprint Verlag, Vaduz 1996 (unveränderter Neudruck der Ausgabe von 1865), ISBN 3253027341, S. 300-303.

Einzelnachweise

  1. abc Gerhard Schulz, Das Amt Bad Oldesloe-Land, Bad Oldesloe 1987.
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein

Weblinks

en:Pölitz

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