Meinestadt.de - Pettstadt - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | |
| Landkreis: | Bamberg | |
| Höhe: | 246 m ü. NN | |
| Fläche: | 9,88 km² | |
| Einwohner: | 1917 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 194 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 96175 | |
| Vorwahl: | 09502 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BA | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 71 169 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Kirchplatz 10 96175 Pettstadt |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Jürgen Schmitt (FWG) | |
| Lage der Gemeinde Pettstadt im Landkreis Bamberg | ||
| Datei:Pettstadt im Landkreis Bamberg.png | ||
Pettstadt ist eine Gemeinde im Süden des oberfränkischen Landkreises Bamberg mit rund 2000 Einwohnern.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde liegt im Regierungsbezirk Oberfranken ca. acht Kilometer südlich von Bamberg an der Einmündung der Rauhen Ebrach in die Regnitz. Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Bamberg, Strullendorf, Hirschaid, Frensdorf und Stegaurach.
Pettstadt besteht aus folgenden vier Gemeindeteilen, wobei die Einwohnerzahlen zum Stand 1. Januar 2006 angegeben sind:
Es existiert nur die Gemarkung Pettstadt.
1071 erfolgte die erste Erwähnung als Betestat. Der Name des Ortes geht auf den Personennamen Petto zurück, der um das Jahr 1000 im fränkisch-thüringischen Raum relativ häufig war. Im Jahr 1399 kam es zur Errichtung der Pfarrei Pettstadt. 1754 erfolgte der Bau der Barockkirche unter dem Architekten Johann Jakob Michael Küchel. Der Ort gehörte zum Domkapitel Bamberg des Hochstifts Bamberg und kam mit diesem beim Reichsdeputationshauptschluss von 1803 zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. 2002 kam es zur Lösung von der im Zuge der Gebietsreform in Bayern eingegangenen Verwaltungsgemeinschaft mit Frensdorf.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1041, 1987 1411 und im Jahr 2000 1829 Einwohner gezählt. Am 30. Juni 2007 lebten 1923 Personen in Pettstadt.
Bürgermeister ist Jürgen Schmitt (Freie Wählergemeinschaft). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Joseph Hack (Freie Wählergemeinschaft) und wurde 2008 mit 92,30 % der Stimmen wiedergewählt.
Im Gemeinderat sind folgende Parteien und Wählergemeinschaften vertreten (mit Anzahl der Sitze):
Im Gemeinderat sind folgende Parteien und Wählergemeinschaften vertreten (mit Anzahl der Sitze):
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 708.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 127.000 Euro.
Pettstadt besitzt, was für einen Ort dieser Größe bemerkenswert ist, eine Barock<b/>kirche des renommierten Bauherrn Michael Küchel, die Pfarrkirche Mariä Geburt.
Eine Besonderheit von Pettstadt ist der Pettstadter Schmied, die einzige Gierfähre in Oberfranken, die etwas östlich des Dorfes über die Regnitz führt und vor allem von Radfahrern benutzt wird.
Der Pettstadter Schmied war ein regional bekanntes Original. Es handelte sich um den 1910 verstorbenen Schmiedemeister Sebastian Schubert. Um die Jahrhundertwende soll er zu vorgerückter Stunde im Wirtshaus der Aufforderung einer Gendameriestreife zum Verlassen des Lokals nicht nachgekommen sein. Stattdessen antwortete er „Des mach ich, wie ich mooch.“ Der Vorfall wurde zur Anzeige gebracht. Der Richter am Königlich Bayerischen Amtsgericht zu Bamberg sprach den Angeklagten jedoch frei, da er kein beleidigendes oder auflehnendes Verhalten zu erkennen vermochte. Daraus entwickelte sich der in Oberfranken wohlbekannte Spruch „Mach' es wie der Pettstadter Schmied“ als Aufforderung, eigenverantwortlich zu entscheiden.[1]
Durch Pettstadt verläuft die Bahnlinie Strullendorf–Schlüsselfeld, auf der noch Güterverkehr stattfindet.
Aus dem örtlichen Vereinsleben entwickelten sich zahlreiche Veranstaltungen wie das Pettstadter Straßenfest am dritten Wochenende im Juli, das von Bürgerinnen und Bürgern des ganzen Landkreises besucht wird.
Die drei größten Vereine, der Sportverein Pettstadt (SVP), der Freihand Schützenverein Pettstadt (FSV) sowie der Anglerverein Rauhe Ebrach sind auch überregional erfolgreich.
Heute gibt es keine Brauerei mehr. Die letzte verbliebene, die Brauerei Leonhard Schrauder, schloss 1991 ihre Pforten.
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