Meinestadt.de - Pastetten - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Erding | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Pastetten | |
| Höhe: | 508–558 m ü. NN | |
| Fläche: | 22,05 km² | |
| Einwohner: | 2439 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 111 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 85669 | |
| Vorwahl: | 08124 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ED | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 77 135 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Gemeinde Pastetten Fröbelweg 1 85669 Pastetten |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Cornelia Vogelfänger (CSU) | |
Pastetten ist eine Gemeinde im Landkreis Erding (Regierungsbezirk Oberbayern) und Mitglied der gleichnamigen Verwaltungsgemeinschaft.
Inhaltsverzeichnis |
Pastetten liegt in der Region München etwa 14 km südlich der Kreisstadt Erding, 20 km südwestlich von Dorfen, 17 km nördlich von Ebersberg und 32 km von der Landeshauptstadt München entfernt. Der nächst gelegene bedeutsame Bahnhof befindet sich im 6 km entfernten Markt Schwaben, von wo aus eine zuverlässige Anbindung mit der S-Bahn München und Regionalzügen an die Landeshauptstadt gewährt ist. Das Gemeindegebiet erstreckt sich auf der hier auslaufenden Münchner Schotterebene, die weiter östlich in ein Wald- und Hügelland sowie weiter südlich in den Ebersberger Forst übergeht. Die lange geplante und höchst umstrittene Trasse der A 94 soll direkt nordwestlich an Pastetten vorbei führen, wobei die Gemeinde eine eigene Anschlussstelle erhalten wird. Die ersten Bauarbeiten im Abschnitt Forstinning - Pastetten hatten im Februar 2008 unter Vorbehalt eines fehlenden entscheidenden Gerichtsurteil begonnen. Inzwischen (16. Februar 2009) sieht man erste Vorboten der Weiterführung der Bauarbeiten - gefällte Bäume an der Verbindungsstraße Pastetten-Markt Schwaben, Baukräne an neu eingerichteten Brückenbaustellen ...
Es existiert nur die Gemarkung Pastetten. Ortsteile sind Birkeln, Dürnberg, Erlbach, Fendsbach, Harrein, Harthofen, Katterloh, Moosstetten, Oberschwillach, Ötz, Pastetten, Poigenberg, Reithofen, Taing und Zeilern.
Pastetten wird erstmals 957 in einer Urkunde des Bischofs Abraham von Freising Pastetten als "Poustetin" genannt. Seit Ende des 15. Jahrhunderts ist Pastetten als Hofmark im Besitz der adeligen Familie Preysing nachweisbar. 1682 verkaufen die Preysing die Hofmark Pastetten (mit der dazu gehörenden Hofmark Kopfsburg) an das Hochstift Freising. Diese historischen Beziehungen wurden im Wappen durch den Mohrenkopf aus dem Freisinger Bistumswappen und durch die silberne Zinnenmauer aus dem Wappen der Preysing festgehalten. Die Hofmark wurde 1803 mit dem Hochstift Freising aufgehoben. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.308, 1987 dann 1.702 und im Jahr 2000 2.245 Einwohner gezählt.
Bürgermeisterin ist Cornelia Vogelfänger (CSU). Sie wurde im Jahr 2002 Nachfolgerin von Wilhelm Sandtner (CSU/Einigkeit).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 989 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 136 T€.
→ Hauptartikel: Wappen der Gemeinde Inning am Pastetten
Das Wappen der Gemeinde Pastetten wurde am 17. Oktober 1983 festgelegt: "Geteilt von Gold und Rot; oben ein rot gekrönter Mohrenkopf, unten eine silberne Zinnenmauer."
Neben dem Wappen führt die Gemeinde eine Flagge in den Farben Weiß-Rot.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft zwölf, im produzierenden Gewerbe 46 und im Bereich Handel und Verkehr 34 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 235 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 789. Im verarbeitenden Gewerbe gab es zwei, im Bauhauptgewerbe fünf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 61 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.551 ha, davon waren 1.250 ha Ackerfläche.
Im Jahr 1999 gab es folgende Einrichtungen:
Berglern | Bockhorn | Buch a.Buchrain | Dorfen | Eitting | Erding | Finsing | Forstern | Fraunberg | Hohenpolding | Inning a.Holz | Isen | Kirchberg | Langenpreising | Lengdorf | Moosinning | Neuching | Oberding | Ottenhofen | Pastetten | Sankt Wolfgang | Steinkirchen | Taufkirchen (Vils) | Walpertskirchen | Wartenberg | Wörth
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