Meinestadt.de - Partenstein - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Main-Spessart | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Partenstein | |
| Höhe: | 194 m ü. NN | |
| Fläche: | 10,47 km² | |
| Einwohner: | 2861 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 273 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97846 | |
| Vorwahl: | 09355 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MSP | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 77 170 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Gemeinde Partenstein Hauptstr. 24 97846 Partenstein |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Stephan Amend (Freie Wähler) | |
Partenstein ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Partenstein. Durch den Ort führt die Bundesstraße 276.
Inhaltsverzeichnis |
Partenstein liegt in der Region Main Spessart mitten im Spessart am linken Ufer der Lohr, etwa sieben Kilometer nordwestlich der Stadt Lohr am Main.
Es existieren folgende Gemarkungen: Partenstein, Partensteiner Forst.
Die um 1180 erbaute Burg Bartenstein der Grafen von Rieneck war Auslöser für die Entstehung des Dorfes Partenstein. Von den Rieneckern wurde Partenstein 1277 zur Hälfte an die Herren von Hanau vererbt. Die andere Hälfte gehörte zum Erzbistum Mainz. Beide Hälften wurden zusammen als Kondominium regiert. 1684 erfolgte ein Gebietstausch zwischen der Grafschaft Hanau und dem Erzbistum: Der Hanauer Anteil am Amt Partenstein wurde gegen die hanauische Hälfte des ebenfalls mit Mainz gemeinschaftlichen Amtes Bieber an das Erzbistum abgetreten. Bereits 1626 war die Burg im Dreißigjährigen Krieg zerstört worden.
Das ehemalige Amt des Erzstifts Mainz wurde 1803 zugunsten des Fürstentums Aschaffenburg säkularisiert und fiel mit diesem 1814 (damals ein Departement des Großherzogtums Frankfurt) an Bayern.
Mitte des 19. Jahrhunderts setzte mit dem Bau der Ludwigs-West-Bahn, die 1854 im Spessart ihren Betrieb aufnahm, die Industrialisierung ein. Hervorragender Zweig des Bergbaus war die Gewinnung von Schwerspat, die erst 1948 eingestellt wurde.
Die Geschichte des Ortes wird dargestellt in dem „Europäischen Kulturweg Partenstein“.
Aufgrund des Einflusses der zunächst lutherischen, später reformierten Grafschaft Hanau ist Partenstein bis heute einer der wenigen vorwiegend protestantischen Gemeinden im bayerischen Spessart.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2.516, 1987 2.683 und im Jahr 2000 2.881 Einwohner gezählt.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 167 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 90 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1090. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 12 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 4 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 12 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 81 ha, davon waren 3 ha Ackerfläche und 79 ha Dauergrünfläche.
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
Zur Zeit gibt es 50 Vereine in Partenstein.
Partnergemeinde Thise in Frankreich
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