Meinestadt.de - Ottendorf-Okrilla - 25.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Direktionsbezirk: | Dresden | |
| Landkreis: | Bautzen | |
| Höhe: | 180 m ü. NN | |
| Fläche: | 25,88 km² | |
| Einwohner: | 10.076 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 389 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 01458 | |
| Vorwahl: | 035205 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 6 25 430 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Radeburger Str. 34 01458 Ottendorf-Okrilla |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Michael Langwald (parteilos) | |
| Lage der Gemeinde Ottendorf-Okrilla im Landkreis Bautzen | ||
| Datei:Ottendorf-Okrilla in BZ.png | ||
Ottendorf-Okrilla ist mit seinen ca. 10.000 Einwohnern die sechstgrößte Gemeinde im Landkreis Bautzen in Sachsen.
Inhaltsverzeichnis |
Ottendorf-Okrilla liegt im äußersten Westen des Landkreises und ist ungefähr 20 Kilometer in nordöstlicher Richtung von Dresden entfernt. Im Norden grenzt die Gemeinde an die Laußnitzer Heide, im Süden an die Große Röder.
Die Nord-Süd-Ausdehnung der Gemeinde beträgt ca. 6 Kilometer, die Ost-West-Ausdehnung ca. 7 Kilometer. Sie hat eine Fläche von 2588 Hektar, davon werden 158 ha gewerblich genutzt.
Angrenzende Gemeinden sind:
Der Gemeinde zugegliedert sind die Ortsteile Grünberg (⊙51.16277777777813.842777777778), Hermsdorf (⊙51.16583333333313.817222222222), Medingen und der Hauptort Ottendorf-Okrilla, der sich wiederum in die historischen Ortsteile Ottendorf, Moritzdorf, Großokrilla, Kleinokrilla und Cunnersdorf gliedert, die jedoch nicht mehr den Status eines Ortsteiles haben.
Ottendorf wurde 1346 in einem Bistumsartikel unter dem Markgrafen Friedrich II. der Ernsthafte erstmals erwähnt. Die Urkunde ist allerdings nicht mehr auffindbar. Am 1. Juli 1921 haben sich die kleinen Dörfer Ottendorf, Moritzdorf, Großokrilla, Kleinokrilla und Cunnersdorf zu Ottendorf-Okrilla zusammengeschlossen.
Zu Beginn der Zeit des Nationalsozialismus im März 1933 errichteten SA-Männer vor dem Gasthof "Zum weißen Roß" einen Scheiterhaufen und folterten dort festgenommene Regimegegner. Der körperbehinderte Josef Hannemann starb an den dabei erlittenen Mißhandlungen. Zu DDR-Zeiten wurde am Haus Radeberger Straße 12 eine Gedenktafel für ihn angebracht, auch das als Kulturhaus genutzte Gebäude trug seinen Namen, bis beides nach 1990 beseitigt wurde.
Im Zuge der sächsischen Gemeindegebietsreformen in den 90er Jahren wurden am 1. Januar 1994 Grünberg und am 1. Januar 1999 Hermsdorf und Medingen jeweils auf der Grundlage freiwilliger Vereinbarungen angegliedert.
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1998 | 10.253 |
| 1999 | 10.363 |
| 2000 | 10.343 |
| 2001 | 10.255 |
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 2002 | 10.273 |
| 2003 | 10.184 |
| 2007 | 10.076 |
In Ottendorf-Okrilla gibt es ca. 6500 Arbeitsplätze in ungefähr 700 Gewerbebetrieben. Zu DDR-Zeiten befand sich hier ein großes Presswerk für Kunstoffteile.
Die Gemeinde Ottendorf-Okrilla verfügt über drei Grundschulen (eine davon in Hermsdorf, eine in Medingen), sowie eine Mittelschule.
Ottendorf-Okrilla befindet sich nördlich der BAB 4 an der B 97. Über die Autobahnanschlussstellen Hermsdorf bzw. Ottendorf-Okrilla ist der Ort leicht erreichbar. Außerdem ist die Gemeinde an die Bahnstrecke Dresden–Königsbrück angeschlossen. Es existieren folgende Bahnhöfe bzw. Haltepunkte im Gemeindegebiet:
Am 4. März 1959, 13:51 Uhr stürzte 5,70 km vor der Landebahn des Flughafens Dresden nahe Ottendorf-Okrilla bei seinem zweiten Erprobungsflug das erste und einzige von der DDR eigenentwickelte Flugzeug vom Typ 152/V1, Kennzeichen DM-ZYA ab. Alle 4 Besatzungsmitglieder starben.
In Ottendorf-Okrilla steht eines der seltenen Zwölfeckhäuser, ein Beispiel für Architektur aus der DDR der 70er Jahre.
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