Meinestadt.de - Ostrhauderfehn - 25.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Leer | |
| Höhe: | 3 m ü. NN | |
| Fläche: | 51 km² | |
| Einwohner: | 10.683 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 209 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 26842 | |
| Vorwahl: | 04952 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LER | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 4 57 017 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstraße 117 26842 Ostrhauderfehn |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Günter Harders (parteilos) | |
| Lage der Gemeinde Ostrhauderfehn im Landkreis Leer | ||
| Datei:OstrhauderfehnLandkreis-leer.png | ||
Ostrhauderfehn ist eine Gemeinde im Landkreis Leer in Ostfriesland.
Inhaltsverzeichnis |
Im Jahre 1765 richteten fünf Kaufleute ein Gesuch an den König von Preußen. Sie baten um die Überlassung der Hochmoorfläche im nördlichen Overledingerland, um hier ein neues Fehn anzulegen. Am 19. April 1769 erhielten sie die Zustimmung für das schon begonnene Vorhaben. Dies gilt als der Beginn der Geschichte Ostrhauderfehns. Prägend sind bis heute die langen Kanäle, die damals einerseits für die Entwässerung des Moores dienten, andererseits für den Abtransport des Torfes genutzt wurden.
Am 1. Mai 1970 schloss sich die Gemeinde Holtermoor (mit dem Ortsteil Holterfehn) auf freiwilliger Basis mit der Gemeinde Ostrhauderfehn zusammen.
Bei der niedersächsischen Verwaltungs- und Gebietsreform wurden Ostrhauderfehn zum 1. Januar 1973 die Gemeinde Potshausen und der östliche Teil der vorher selbstständigen Gemeinde Langholt zugeordnet.
Das Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden im Raum Vechta/Cloppenburg rundete die Entstehung der Gemeinde Ostrhauderfehn mit der Eingliederung des Ortes Idafehn am 1. März 1974 ab.
Mit einer Grenzkorrektur zwischen den Gemeinden Ostrhauderfehn und Saterland im Bereich der Bauernschaft Ubbehausen zum 1. Juli 1977 fand die Bildung der Gemeinde Ostrhauderfehn ihren Abschluss.
Ostrhauderfehn gehörte bis zum 31. Dezember 2004 zum Regierungsbezirk Weser-Ems, der in Folge einer Verwaltungsreform mit Ablauf dieses Datums aufgelöst wurde.
| Jahr | Einwohnerzahl | Jahr | Einwohnerzahl |
|---|---|---|---|
| 1975 | 7.321 | 1980 | 7.580 |
| 1985 | 8.162 | 1990 | 8.367 |
| 1995 | 9.520 | 2000 | 10.448 |
| 2001 | 10.722 | 2002 | 10.996 |
| 2003 | 11.035 | 2004 | 11.086 |
| 2005 | 11.069 | 2006 | 11.068 |
| 2007 | 11.069 |
Der Gemeinderat hat 26 gewählte Mitglieder, sowie den direkt gewählten Bürgermeister, ihm gehören seit der Kommunalwahl am 10. September 2006 drei Parteien und eine Wählergemeinschaft an.
Die Sitzverteilung ist seit dem 15. Oktober 2008 wie folgt:
Ostrhauderfehn ist wie ganz Ostfriesland protestantisch geprägt und liegt im lutherischen Teil Ostfrieslands.
Es bestehen die folgenden Kirchengemeinde im Rahmen der Hannoverschen Landeskirche
Idafehn, welches erst mit der Gemeindereform der 70er Jahre zu Ostrhauderfehn kam, gehört zur Oldenburgischen Landeskirche:
Unmittelbar östlich Ostrhauderfehns verläuft eine recht stark ausgeprägte Konfessionsgrenze zum überwiegend katholischen Oldenburger Münsterland. In Ostrhauderfehn selbst gibt es keine katholische Gemeinde.
Blasonierung: Unter blauem Schildhaupt, darin ein goldener Moorspaten (Jager), in Gold ein rotes einmastiges Schiff mit roten Segeln, schwarzem Steuer und schwarzen Aufbauten über gesenktem blauen Wellenbalken.
Begründung zum Wappen: Bis in die 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts war die Haupterwerbsquelle der Bewohner Ostrhauderfehns die Torferzeugung. Der Torf wurde mit einem Spaten, einem sogenannten Jager in mühseliger Arbeit abgetorft, auf Spezialschiffe, die Tjalks, verladen und auf Kanälen seinem Bestimmungsort zugeführt.
Quelle zu den Angaben zum Wappen: Homepage der Gemeinde Ostrhauderfehn
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