Freitag, 25.05.2012



Lexikon Suche


Ostrau (Sachsen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ostrau
Ostrau (Sachsen)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ostrau hervorgehoben
51.213.166666666667171Koordinaten: 51° 12′ N, 13° 10′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Direktionsbezirk: Chemnitz
Landkreis: Mittelsachsen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Ostrau
Höhe: 171 m ü. NN
Fläche: 52,6 km²
Einwohner: 4231 (30. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 80 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04749
Vorwahl: 034324
Kfz-Kennzeichen: FG
Gemeindeschlüssel: 14 5 22 450
Gemeindegliederung: 27 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Karl-Marx-Straße 8
04749 Ostrau
Webpräsenz:
Bürgermeisterin: Gisela Reibig
Lage der Gemeinde Ostrau im Landkreis Mittelsachsen
Datei:Ostrau in FG.png

Ostrau ist die nördlichste Gemeinde im Landkreis Mittelsachsen. Sie ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Ostrau.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die Gemeinde liegt ca. 10 km nordöstlich der Stadt Döbeln und ca. 15 km südwestlich von Riesa, im Tal des Flüsschens Jahna und den umliegenden Höhenrücken im Nordwesten der Lommatzscher Pflege.

Gemeindegliederung

Zur Großgemeinde Ostrau gehören folgende Ortsteile:

  • Auerschütz
  • Beutig
  • Binnewitz
  • Clanzschwitz
  • Delmschütz,
  • Döhlen
  • Gaschütz
  • Jahna
  • Kattnitz
  • Kiebitz
  • Merschütz
  • Münchhof
  • Niederlützschera
  • Noschkowitz
  • Oberlützschera
  • Ostrau
  • Pulsitz
  • Rittmitz
  • Schlagwitz
  • Schmorren
  • Schrebitz
  • Sömnitz
  • Töllschütz
  • Trebanitz
  • Wutzschwitz
  • Zschochau

Nachbargemeinden

Großweitzschen und Zschaitz-Ottewig (Landkreis Mittelsachsen), Lommatzsch und Stauchitz im Landkreis Meißen sowie Mügeln und Naundorf im Landkreis Nordsachsen.

Geschichte

Der Hauptort Ostrau wird als Ostrowa, (aus dem sorbischen Ort in der Aue" oder der Ort am Werderoder der Ort zwischen den zwei Flüssen) erstmals in einer Schenkungsurkunde der Klosters Altenzella erwähnt. Ältester Ortsteil dürfte aber Jahna sein, der im Jahr 929 erstmal urkundlich erwähnt wurde. Nach der Säkularisation des Klosters kam Ostrau zum Nossener, später zum Mügelner Amt. Die Gegend, wird wie viele andere auch, durch Kriege und die Pest heimgesucht, so hat Ostrau im Jahr 1764 nur noch 11 Einwohner. Im Jahr 1965 wird Zschochau eingemeindet, dem folgt im Jahr 1993 die Eingemeindung der Gemeinde Auerschütz mit den Ortsteilen Auerschütz, Niederlützschera, Oberlützschera, Gaschütz, Delmschütz, im Jahr 1994 die Eingemeindung der Gemeinde Jahna-Pulsitz, mit den Ortsteilen Clanzschwitz, Schmorren, Pulsitz, Jahna, Goldhausen und Binnewitz und im Jahr 1999 die Eingemeindung der Gemeinden Kiebitz mit seinen Ortsteilen Obersteina und Töllschütz, Noschkowitz mit seinen Ortsteilen Kattnitz, Rittmitz und Schlagwitz und Schrebitz mit seinen Ortsteilen Sömnitz und Döhlen.

Kirche im Ortsteil Zschochau

Entwicklung der Einwohnerzahl

(Stichtag: 31. Dezember):

Jahr Einwohner
1998 4.771
1999 4.701
2000 4.636
2001 4.565
2002 4.477
Jahr Einwohner
2003 4.434
2004 4.409
2005  ?
2006 4.273
2007 4.231


Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Trinitatiskirche Ostrau
  • Kirche zu Jahna, erbaut 1677
  • Kalköfen Münchhof
  • Plattendolomitwand

Wirtschaft und Infrastruktur

Die Wirtschaft wurde jahrhundertelang durch den Abbau von Kalk geprägt, deren Tagebaurestlöcher immer noch vorhanden sind.

Verkehr

Durch das Gemeindegebiet führt die B 169. Die Gemeinde ist auch über die A 14 Anschluss Döbeln-Nord ( ca. 5 km) zu erreichen. Ostrau besitzt einen Bahnhof an der Chemnitz-Riesaer Eisenbahn welcher von Elsterwerda und Chemnitz aus mit stündlich verkehrenden Regionalbahnen bedient wird.

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Bevölkerungsentwicklung
en:Ostrau, Saxony

eo:Ostrau (Saksio) es:Ostrau (Sachsen) et:Ostrau vald (Saksimaa) nl:Ostrau (Saksen) ro:Ostrau (Sachsen) ru:Острау (Саксония) vo:Ostrau (Sachsen)