Meinestadt.de - Ostbevern - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | ||||
| Regierungsbezirk: | Münster | ||||
| Kreis: | Warendorf | ||||
| Höhe: | 54 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 89,44 km² | ||||
| Einwohner: | 10.755 (30. Dez. 2007)[1] | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 120 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 48346 | ||||
| Vorwahl: | 02532 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | WAF | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 05 5 70 032
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| Gemeindegliederung: | Ortskern, Ortsteil Brock und Bauerschaften | ||||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstraße 24 48346 Ostbevern |
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| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Jürgen Hoffstädt (CDU) | ||||
| Lage der Gemeinde Ostbevern im Kreis Warendorf | |||||
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Ostbevern [ostbeѵern] ist eine Kreisangehörige Gemeinde im Kreis Warendorf.
Inhaltsverzeichnis |
Ostbevern liegt im Nordosten des Münsterlandes, 18 km nordöstlich von Münster und 18 km nordwestlich von Warendorf an der Bever. Die nord-östliche Grenze ist die Landesgrenze von Nordrhein-Westfalen zu Niedersachsen. Flüsse sind die Bever, die Glane, der Frankenbach, der Bockhorner Bach und der Riedenbach. Waldflächen sind der Kattmanns Kamp, und der Loburger Wald.
Ortsteile der Gemeinde Ostbevern sind Brock, Dorf, Dorfbauerschaft, Lehmbrock, Loburg, Schirl und Überwasser.
Nachbargemeinden sind Glandorf, Greven, Ladbergen, Lienen, Warendorf und Telgte.
Ostbevern wurde erstmals um 1088 urkundlich unter dem Namen Beverne erwähnt. Das Kirchspiel gehörte zum Fürstbistum Münster, vertreten durch das Haus Bevern. Nach dem Reichsdeputationshauptschluss fiel die Gemeinde zunächst an Preußen, dann an das Großherzogtum Berg und gehörte ab 1810 als ein Teil (Département de l'Ems-Supérieur) dem französischen Kaiserreich an. Infolge des Wiener Kongresses kam Ostbevern endgültig zu Preußen. Verwaltungsmäßig wurde es seit 1816 zum Kreis Warendorf im Regierungsbezirk Münster eingegliedert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Ostbevern ein Ort in Nordrhein-Westfalen. Nach der kommunalen Neuordnung 1975 gelangte der Ortsteil Brock zu Ostbevern.
Auf goldenen Untergrund ziehen zwei rote Zickzackbalken, darüber ein steigender Biber mit roter Zunge. Die Zickzackbalken sind dem Familienwappen der Herren von Bevern entlehnt. Der Biber ist der Namensgeber der Bever gewesen (Der Biber heißt auf Niederländisch 'bever'. Die beiden am Fluss gelegenen Siedlungen erhielten daher ihre Namen: Die östliche „Ostbevern“, die westliche „Westbevern“. Das Wappen wurde dem Amt am 21. September 1936 verliehen und wurde von der Gemeinde Ostbevern am 7. April 1975 neu genehmigt.
Ursprünglich war Ostbevern, zum Fürstbistum Münster gehörend, ausschließlich katholisch geprägt. Infolge der Vertreibungen nach Ende des Zweiten Weltkrieges, siedelten viele Flüchtlinge aus Ostpreußen in Ostbevern, die den evangelischen Glauben mitbrachten. Am Prozessionsweg entstand eine kleine evangelische Kirche. Das derzeitige Proportionsverhältnis ist: 65,52 % römisch-katholisch, 16,37 % evangelisch und sonstige bzw. keine Konfessionszugehörigkeit 18,10 %.
Die kommunale Politik wird von der CDU dominiert.
Bei der Kommunalwahl im September 2004 musste die CDU zwar erhebliche Verluste von mehr als 10 Prozentpunkten hinnehmen, hat jedoch weiterhin die absolute Mehrheit der Ratssitze. Sie erhielt 54,79 % der Stimmen und gewann alle 13 Wahlbezirke. Zweitstärkste Kraft wurde die FDP mit 16,57 %, die SPD kam auf 14,68 %, Bündnis 90/Die Grünen auf 13,96 %. Die FDP holte in Ostbevern mit ihren 16,57 % das zweitbeste Ergebnis landesweit und das beste Ergebnis im Regierungsbezirk Münsterland. Knapp verfehlt hat Wilhelm Erpenbeck von der FDP die Erringung eines Direktmandates gegen seine CDU-Konkurrenten bei den Kommunalwahlen. Bürgermeister blieb Jürgen Hoffstädt, der ohne Gegenkandidaten 81,05 % Ja-Stimmen erhielt. Im März 2008 kündigte Bürgermeister Jürgen Hoffstädt an für eine weitere Amtsperiode nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Als Kandidat für seine Nachfolge geht der von der FDP, der SPD und den Bündnis 90 / Die Grünen nominierte derzeitige Kämmerer der Gemeinde Joachim Schindler ins Rennen. Die CDU präsentiert den 37-jährigen Rechtsanwalt Lars Frönd als Bürgermeisterkandidaten.
Die 26 Sitze im Gemeinderat sind wie folgt verteilt.
Partnerstadt Ostbeverns ist die ehemalige Stadt Loburg in Sachsen-Anhalt, die seit dem 1. Januar 2009 Stadtteil von Möckern ist.
Die örtliche Wirtschaft ist geprägt von Landwirtschaft und weiterverarbeitenden Betrieben (beispielsweise Fa. Vossko).
Etwa 4 km nordwestlich der Kerngemeinde besteht ein Haltepunkt an der Bahnlinie Münster-Osnabrück. Ostbevern liegt an der B 51 Münster-Osnabrück, die am südlichen Ortsrand von Ostbevern vorbeiführt. Kreisstraßen verbinden den Ort mit Greven und Warendorf.
Die St.-Ambrosius-Kirche besteht aus einem großen, 1962 erbauten Schiff, sowie einer kleineren gotischen Kirche aus dem 16. Jahrhundert. Teile des Kirchturms stammen aus dem 12. Jahrhundert.
Eine weitere Sehenswürdigkeit Ostbeverns ist das Wasserschloss Loburg, das heute das bischöfliche Gymnasium Johanneum mit Internat beherbergt.
Das Haus Bevern: Heute nur noch in einigen Gebäuden erhalten.
Die Burg Halsenbeck: nicht mehr erhalten. Lediglich ein Dokumentationszentrum an der Bever kann noch besichtigt werden.
Das Geburtshaus der Bischofs Poggenburg beherbergt heute das Heimathaus.
Im Gemeindeteil Brock gibt es das Museum der historischen Waschtechnik und einen Dorfspeicher, den man für Geburtstagsfeiern etc. mieten kann.
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