Meinestadt.de - Orenhofen - 25.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Datei:Wappen orenhofen.png |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Eifelkreis Bitburg-Prüm | |
| Verbandsgemeinde: | Speicher | |
| Höhe: | 355 m ü. NN | |
| Fläche: | 12,04 km² | |
| Einwohner: | 1309 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 109 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54298 | |
| Vorwahl: | 06580 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BIT | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 32 289 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Bahnhofstr. 36 54662 Speicher |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Walter Schönhofen | |
Orenhofen in der Nähe des Kylltals in der Eifel ist eine Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Speicher im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz.
Inhaltsverzeichnis |
Die Ortsgemeinde Orenhofen ist mit 1.397 Einwohnern die größte Gemeinde neben Speicher im Bereich der Verbandsgemeinde. Von hier aus sind es mit dem Auto ca. 5 Minuten bis Speicher und über die Landesstraße 2 sind die Städte Trier und Bitburg innerhalb von 30 Minuten zu erreichen. Über die gut ausgebauten Wander- und Wirtschaftswege sind die umliegenden Wälder und Ortsgemeinden auch zu Fuß oder auf dem Rad gut zu erreichen. Beliebte Ausflugsziele sind der Schönfelder Hof und das Gasthaus Rothaus, welche über den Rad- und Wanderweg entlang der Landesstraße 2 leicht zu erreichen sind.
Bereits im Jahre 953 wird Orenhofen als Besitz der Abtei Oeren (St. Irminen genannt) urkundlich erwähnt. Die Grundherrschaft und Vogtei wurde von der Abtei St. Irminen ausgeübt. Bis 1802 gehörte Orenhofen zu der luxemburgischen Herrschaft Scharfbillig und fiel bis 1816 dem Kanton Dudeldorf des Bistums Metz zu. Danach kam Orenhofen zu Preußen und 1946 nach der Konstitution des Landes zu Rheinland-Pfalz. Seit dem 7. November 1970 gehört Orenhofen aufgrund einer gemeindlichen Umorganisation zur Verbandsgemeinde Speicher; davor bestand eine verwaltungstechnische Zugehörigkeit zum Amt Schleidweiler-Rodt in Zemmer.
Scherbenfunde beweisen, dass in römischer Zeit in Orenhofen Töpfereien bestanden. Die Töpferei ist eine alte Erinnerung an einen Gewerbezweig, der heute nicht mehr besteht. Um 1850/1860 wurden Eisenerzlager ausgebeutet. Aufgrund des geringen Eisengehalts der Steine lohnte sich der Abbau jedoch kaum. Bis weit in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts stand in Orenhofen ein sogenannter „Pfeifenofen“. In ihm wurden besonders Tonpfeifen hergestellt.
Blasonierung: Von Silber über Blau schräglinks geteilt, vorn eine blaue schrägrechts gewendete Pfeilspitze, hinten eine goldene Rose.
Erläuterung: Die Abtei Oeren hatte als Patronin die heilige Maria, die auch ein altes Abteisiegel führt. Ihr Symbol, die goldene Rose, steht im unteren Schildteil. Bereits 1570 verzeichnet der Visitationsbericht in Orenhofen eine Sebastianuskapelle. Sie muss bereits früher vorhanden gewesen sein, da eine 1522 gegossene Glocke angegeben ist, die später eingeschmolzen wurde. Der Pfeil im oberen Feld ist das Symbol des hl. Sebastianus. Der heutige Patron, St. Rochus, wurde erst 1773 beim Kirchenneubau angenommen.
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
Datenquelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz
Der Gemeinderat in Orenhofen besteht aus 16 gewählten Mitgliedern und dem Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:
| SPD | CDU | WG 1 | WG 2 | Gesamt | |
| 2004 | 5 | 5 | 4 | 2 | 16 Sitze |
(Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004)
Auw an der Kyll | Beilingen | Herforst | Hosten | Orenhofen | Philippsheim | Preist | Spangdahlem | Speicher
eo:Orenhofen nl:Orenhofen ro:Orenhofen ru:Оренхофен vo:Orenhofen