Meinestadt.de - Ötisheim - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe | |
| Landkreis: | Enzkreis | |
| Höhe: | 243 m ü. NN | |
| Fläche: | 14,27 km² | |
| Einwohner: | 4894 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 343 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 75443 | |
| Vorwahl: | 07041 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PF | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 2 36 050 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Schönenbergerstraße 2 75443 Ötisheim |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Werner Henle | |
| Lage der Gemeinde Ötisheim im Enzkreis | ||
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Ötisheim ist eine Gemeinde im Enzkreis in Baden-Württemberg, etwa 12 km von Pforzheim und 4 km von Mühlacker entfernt.
Inhaltsverzeichnis |
Zur Gemeinde Ötisheim gehören die Dörfer Ötisheim und Corres, die Weiler Erlenbach und Schönenberg und die Höfe Haldenhof und Reithof.[1]
Ötisheim (im Volksmund: Aize) wurde erstmals 783 im Lorscher Codex urkundlich erwähnt. Seit 1285 hatte das Kloster Maulbronn das Vogtrecht, seit 1376 auch die Gerichtsbarkeit über die Güter der Ritter in Ötisheim. In den Jahren 1369 und 1370 gingen weitere Güter, unter anderem der Wald bei Ötisheim, in den Besitz des Klosters über. Damit wurde Maulbronn Alleinherr über den Ort.
Im bayerisch-pfälzischen Erbfolgekrieg wurde Ötisheim geplündert und niedergebrannt. In Folge dieses Krieges kam es mit dem Kloster Maulbronn im Jahr 1504 an Württemberg. Mit der Verwaltungsneuordnung, die nach den württembergischen Gebietszuwächsen durch den Reichsdeputationshauptschluss notwendig war, wurde Ötisheim dem Oberamt Maulbronn zugeordnet. Dieses ging 1938 im Landkreis Vaihingen auf, dem der Ort bis zur Kreisreform 1973 angehörte. Seither ist Ötisheim dem Enzkreis zugehörig.
Schönenberg wurde 1924 eingemeindet.
Mit der Reformation wurde Ötisheim - wie alle württembergischen Lande - protestantisch. Es existieren 3 protestantische Kirchen (in Ötisheim, Schönenberg und Corres) sowie eine katholische Kirche.
Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
| FWV | 45,1 % | +0,1 | 7 Sitze | +1 |
| SPD | 21,5 % | -6,4 | 3 Sitze | -1 |
| CDU | 19,2 % | +6,1 | 2 Sitze | ±0 |
| BUN | 14,1 % | ±0 | 2 Sitze | ±0 |
Die Gemeinde Ötisheim unterhält Städtepartnerschaften mit den südfranzösischen Städten Mérindol, Lauris, Lourmarin, Puget sur Durance, Puyvert.
Ötisheim besitzt einen Haltepunkt an der Linie S9 Bretten–Mühlacker der Stadtbahn Karlsruhe.
Deutsches Waldenser-Museum im Ortsteil Schönenberg.
Der Musikverein Ötisheim veranstaltet jährlich große Events, das Serenadenkonzert, Aizemer Classics und das bestbesuchte Zelt des Straßenfestes um nur ein Paar der Veranstaltungen zu nennen. Das größte Event allerdings ist die legendäre MC-Party, veranstaltet vom Motorradclub in Ötisheim. Es findet jährlich am ersten Septemberwochenende statt.
Henri-Arnaud-Kirche von Christian Friedrich von Leins im Ortsteil Schönenberg.
Mit dem im September 2004 eröffneten 1,5 km langen Barfußpfad wurde eine Freizeitattraktion für die Bevölkerung, aber auch für Besucher aus nahe liegenden Städten geschaffen.
Eine weitere Attraktion ist die Gartenbahn Ötisheim, eine Parkeisenbahn.
Es gibt folgende Sportvereine: Angelsportverein 1972 Ötisheim e.V.; Boule für Alle e.V.; Indiaca Ötisheim e.V.; Motorradclub (MC) Ötisheim; Schützenverein Ötisheim e.V.; Tennisclub Ötisheim e.V.; Tischtennis-Freunde Ötisheim e.V.; TSV Ötisheim e.V.
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