Meinestadt.de - Östringen - 25.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe | |
| Landkreis: | Karlsruhe | |
| Höhe: | 163 m ü. NN | |
| Fläche: | 53,23 km² | |
| Einwohner: | 12.931 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 243 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 76677–76684 | |
| Vorwahlen: | 07253, 07259 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KA | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 2 15 064 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Am Kirchberg 19 76684 Östringen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Walter Muth, CDU | |
| Lage der Stadt Östringen im Landkreis Karlsruhe | ||
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Östringen ist eine Stadt im Landkreis Karlsruhe in Baden-Württemberg. Hier leben knapp 12.680 Einwohner (Stand: September 2006) auf einer Gemarkungsfläche von 5.322 ha. Östringen liegt im Norden des Kreisgebietes am westlichen Rand des Kraichgaus zwischen den Ballungsräumen Karlsruhe und Heidelberg/Mannheim. Bis zur Kreisreform am 1. Januar 1973 gehörte Östringen zum Landkreis Bruchsal. Aufgrund seiner zentralörtlichen Funktionen für das Umland erhielt Östringen 1981 von der Landesregierung die Stadtrechte zuerkannt.
Inhaltsverzeichnis |
Zu Östringen gehören neben der Kernstadt Östringen die Stadtteile Odenheim, Tiefenbach und Eichelberg.
In der Kernstadt Östringen leben ca. 7.200 Einwohner auf 1.624 ha.
Odenheim zählt ca. 3.700 Einwohner auf ca. 2100 ha Fläche und gehört seit dem 1. Januar 1974 zu Östringen.
Odenheim liegt im Katzbachtal mitten im beschaulichen Kraichgauer Hügelland. In Urkunden wird Odenheim erstmals im Jahre 769 erwähnt. Ab dem 12. Jahrhundert war die Geschichte Odenheims eng verknüpft mit dem in der Nähe gegründeten Benediktinerkloster Wigoldsberg, dem späteren Ritterstift Odenheim. Die Ermordung Siegfrieds könnte der Nibelungensage nach bei dem in Odenheim befindlichen Siegfriedsbrunnen stattgefunden haben.
Das heutige Ortsbild Odenheims wird geprägt von der auf dem Kirchberg stehenden St. Michaelskirche und dem alten Rathaus mitten im Ort.
Odenheim verfügt als einziger Ortsteil der Gemeinde Östringen über einen Bahnhof. Die S 31 des KVV verkehrt stündlich auf der Strecke Odenheim-Karlsruhe. Zu den Hauptverkehrszeiten alle 20 min.
Etwa ein Drittel der Gemarkungsfläche nehmen ausgedehnte Laubwälder ein. Durch die Kernstadt Östringen fließt der Freibach, die Stadtteile Tiefenbach und Odenheim werden vom Katzbach durchflossen. Höchste Erhebungen sind die Gewanne Kasperhäusel und Tannenbaum bei Östringen, der Kapellenberg bei Eichelberg, der Schindelberg bei Odenheim und der Kreuzberg bei Tiefenbach. Die Gesamtgemarkung liegt zwischen 155 und 302 Metern über NN.
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Östringen, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Osten genannt: Eppingen (Landkreis Heilbronn), Kraichtal, Ubstadt-Weiher, Bad Schönborn (alle Landkreis Karlsruhe), Mühlhausen, Angelbachtal und Sinsheim (alle Rhein-Neckar-Kreis).
Die Siedlungen Östringen und Odenheim gehen ins 8. Jahrhundert auf Gründungen der Römer zurück. erstmals urkundlich erwähnt wird Östringen im Jahre 764 im Codex des Klosters Lorsch. 769 taucht in diesen Dokumenten auch Odenheim als Otemheim auf. Um 1108 gründen Benediktinermönche aus Hirsau auf der heutigen Gemarkung Eichelberg das Kloster Wigoldesberg, später Stift Odenheim. In diesem Zusammenhang werden im Jahre 1122 die Siedlung Tiefenbach als Tiephenbach und im Jahre 1161 die Siedlung Eichelberg erstmals urkundlich erwähnt.
Die Geschichte der Siedlungen ist eng verknüpft mit dem Kloster. Für die wirtschaftliche Entwicklung spielt der Weinbau, den die Mönche hier einführen, eine große Rolle. Im Jahre 1496 wird das Kloster in ein weltliches, freiadliges Ritterstift umgewandelt.
Im 19. Jahrhundert entwickelt sich in Östringen und Odenheim eine florierende Zigarrenindustrie. Eichelberg und Tiefenbach leben weiterhin überwiegend von der Landwirtschaft, insbesondere vom Weinbau. Am 11. Juli 1981 wird Östringen vom damaligen Innenminister von Baden-Württemberg und späteren Bundespräsidenten Roman Herzog in den Stand einer Stadt erhoben. Seit 1998 fährt die Stadtbahn der Karlsruher Verkehrsbetriebe vom Karlsruher Hauptbahnhof über Bruchsal nach Odenheim.
Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurden am 1. Januar 1972 die beiden Gemeinden Eichelberg und Tiefenbach eingemeindet. Am 1. Januar 1974 erfolgte die Eingemeindung von Odenheim.
Östringen ist traditionell römisch-katholisch geprägt. So hat auch heute noch jeder der vier Teilorte seine eigene katholische Kirche. Darüber hinaus gibt es in Östringen und Odenheim auch je eine evangelische Gemeinde.
Die Stadtratswahl vom 13. Juni 2004 brachte folgendes Ergebnis:
Durch die Bundesstraße 292 (Bad Schönborn – Lauda-Königshofen) ist Östringen an das überregionale Straßennetz angebunden.
Die Katzbachbahn (nach Ubstadt und von dort weiter nach Bruchsal), auf der die S 31 des Karlsruher Verkehrsverbundes fährt, verbindet den Ortsteil Odenheim mit dem Schienennetz. Bis zur Stilllegung führte die Bahn über Tiefenbach (bis 1975) und Eichelberg (bis 1960) weiter nach Hilsbach.
Wichtigste Arbeitgeber sind:
Nach wie vor spielt auch der Weinbau eine große Rolle. Auf ca. 230 ha Rebfläche werden bekannte Lagen wie Östringer Ullrichsbruch, Odenheimer Königsbecher, Tiefenbacher Stiftsberg oder Eichelberger Kapellenberg angebaut.
In Östringen ist das komplette Schulangebot des dreigliederigen Schulwesens vorhanden: Auf dem Leibniz-Gymnasium kann das Abitur abgelegt werden. In der Kernstadt gibt es darüber hinaus noch die Thomas-Morus-Realschule, die Silcher-Grund- und Hauptschule und eine reine Grundschule. Der Stadtteil Odenheim verfügt über eine eigene Grund- und Hauptschule und Tiefenbach über eine eigene Grundschule.
Zeitung: Als Tageszeitung erscheinen in Östringen die Badische Neueste Nachrichten (BNN). Des Weiteren gibt es einige kostenlose Wochenzeitungen.
Stadtmagazin: Neben den Zeitungen gibt es verschiedene kostenlose Stadtmagazine.
In Östringen spielt Handball eine große Rolle. Lange spielte die erste Mannschaft von Östringen in der 2. Handball-Bundesliga. Nach einem Zusammenschluss mit der Mannschaft aus Kronau im Jahre 2002 stieg die SG Kronau/Östringen in die Handball-Bundesliga auf.
Seit der Saison 2005/06 bestreitet der Verein seine Heimspiele ausschließlich in der neu errichteten Mannheimer SAP-Arena und will sich langfristig in der Bundesliga etablieren. Seit 2005 nennt sich die Mannschaft „Rhein-Neckar Löwen“. Zum Kader gehören unter anderem die Vizeweltmeister 2007 Sławomir Szmal, Mariusz Jurasik und Karol Bielecki sowie die Weltmeister 2007 Andrej Klimovets, Uwe Gensheimer, Christian Schwarzer, Oliver Roggisch und Henning Fritz.
Die größten Erfolge waren bisher das Erreichen des Final-Four des DHB-Pokal in den Jahren 2006 bis 2008 sowie das Erreichen des Europapokal-Finales 2007 und 2008 der Einzug in die Champions League.
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