Meinestadt.de - Obergünzburg - 25.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Ostallgäu | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Obergünzburg | |
| Höhe: | 737 m ü. NN | |
| Fläche: | 46,69 km² | |
| Einwohner: | 6415 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 137 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 87634 | |
| Vorwahl: | 08372 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OAL | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 77 154 | |
| Adresse der Marktverwaltung: | Marktplatz 1 87634 Obergünzburg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Lars Leveringhaus (CSU) | |
Obergünzburg ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Ostallgäu und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Obergünzburg.
Inhaltsverzeichnis |
Obergünzburg liegt in der Region Allgäu. Es existieren folgende Gemarkungen: Burg, Ebersbach, Obergünzburg, Willofs
Der Ort kann seine Wurzeln bis in die römische Zeit zurückverfolgen. Obergünzburg erhielt im Jahr 1407 von Ruprecht von der Pfalz das Marktrecht mit wichtigen Eigenrechten verliehen und war seit 1688 Sitz eines Pflegamtes des Fürststifts Kempten. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Bis 1879 war Obergünzburg Sitz eines Landgerichtes. Das verbliebene Amtsgericht wurde 1959 nach Marktoberdorf verlegt. 1972 erfolgte die Eingemeindung von Burg, Ebersbach und Willofs.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 5.006, 1987 dann 5.476 und im Jahr 2008 6.401 Einwohner gezählt. Der Ausländeranteil lag 2005 bei etwa 4%.
2005 waren 75% der Einwohner römisch-katholisch, 10% evangelisch-lutherisch und 15% gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.
Bürgermeister ist seit Februar 2007 Lars Leveringhaus, er ist Nachfolger von Herbert Schmid (FWO), welcher wiederum Helmut Schreck (CSU) nachfolgte.
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet rund 14.011.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet rund 8.561.000 €.
Beschreibung: Gespalten und vorne von Rot und Blau geteilt; hinten in Silber über drei blauen Wellenbalken schwebend das schwarz gekleidete, golden gekrönte Brustschild der herschauenden heiligen Hildegard.
Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 105, im Produzierenden Gewerbe 1.162 und im Bereich Handel und Verkehr 1.246 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 1.576 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 3.590. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es sieben, im Bauhauptgewerbe 19 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 32 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 920 ha. Davon waren 684 ha Ackerfläche.
Der größte ansässige Betrieb sind die „Milchwerke Gabler-Saliter“ (heute zur Ehrmann AG gehörend). Produziert werden hier vor allem Kaffeesahne, Kondensmilch, Milchmischgetränke, Trockenmilcherzeugnisse und Vorprodukte für Baby- und Kliniknahrung anderer Hersteller. Des weiteren ist am Ort das Gabler-Saliter Bankgeschäft ansässig.
Im Jahr 2008 existierten folgende Einrichtungen:
Aitrang | Baisweil | Bidingen | Biessenhofen | Buchloe | Eggenthal | Eisenberg | Friesenried | Füssen | Germaringen | Görisried | Günzach | Halblech | Hopferau | Irsee | Jengen | Kaltental | Kraftisried | Lamerdingen | Lechbruck a.See | Lengenwang | Marktoberdorf | Mauerstetten | Nesselwang | Obergünzburg | Oberostendorf | Osterzell | Pforzen | Pfronten | Rettenbach a.Auerberg | Rieden | Rieden am Forggensee | Ronsberg | Roßhaupten | Rückholz | Ruderatshofen | Schwangau | Seeg | Stötten a.Auerberg | Stöttwang | Unterthingau | Untrasried | Waal | Wald | Westendorf
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