Meinestadt.de - Ober-Mörlen - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Hessen | ||
| Regierungsbezirk: | Darmstadt | ||
| Landkreis: | Wetteraukreis | ||
| Höhe: | 240 m ü. NN | ||
| Fläche: | 37,65 km² | ||
| Einwohner: | 5954 (30. Dez. 2007) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 158 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 61239 | ||
| Vorwahl: | 06002 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | FB | ||
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 40 018
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| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | ||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Frankfurter Straße 31 61239 Ober-Mörlen |
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| Webpräsenz: | |||
| Bürgermeister: | Sigbert Steffens (parteilos) | ||
Ober-Mörlen ist eine Gemeinde in der westlichen Wetterau in Hessen.
Inhaltsverzeichnis |
Der Ort liegt an der Usa etwa 35 km nördlich von Frankfurt/Main und grenzt an den Hochtaunuskreis.
Ober-Mörlen grenzt im Norden an die Stadt Butzbach, im Nordosten an die Gemeinde Rockenberg, im Osten an die Stadt Bad Nauheim, im Süden an die Stadt Friedberg (alle im Wetteraukreis) und die Gemeinde Wehrheim, sowie im Westen an die Stadt Usingen (beide im Hochtaunuskreis).
Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Ober-Mörlen und Langenhain-Ziegenberg. Das ehemalige Wochenendgebiet Maiberg sowie das einstige Hofgut Hasselheck sind Bestandteile der Gemeinde Ober-Mörlen. Um die Anerkennung als Wochenendgebiete kämpfen die Anlieger der Gebiete "Bottenberg" und "Waldwiesen". Nach dem Regionalen Entwicklungsplan sind die Gebiete nun nicht mehr als Wochenendgebiete ausgewiesen. Die Gemeinde weigerte sich, die Planung der Gebiete abzuschließen und einen Flächennutzungsplan und Bebauungsplan aufzustellen. Dies könnte hohe Investitionen (Be- und Entwässerung, Straßenbau etc.) nach sich ziehen. Derzeit verfügt der Wetteraukreis erste Abrissverfügungen (Stand 02.2008) Die Anlieger der Gebiete Bottenberg und Waldwiesen haben den Bottenberg/Waldwiesen e.V. gegründet und Lösungsvorschläge unterbreitet, wie die Kosten in den Griff zu bekommen sind. Die Gemeinde blieb bisher bei Ihrem Kurs nichts zu unternehmen.
Ober-Mörlen wird im Codex Laureshamensis 790 erstmals unter Nummer 3009 als Moruller Marca im Dokument 3756b als Morellere marca, was beides als „Mark des Mohren“ interpretiert wird, erwähnt. Langenhain (Langen Hain) wurde 1278 und die Burg Ziegenberg (Ziegenhain) 1388 erstmals urkundlich erwähnt. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wurde bei Langenhain-Ziegenberg das Führerhauptquartier Adlerhorst gebaut.
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 |
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| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 37,9 | 12 | 41,4 | 13 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 32,8 | 10 | 33,0 | 10 |
| FWG | Freie Wählergemeinschaft Ober-Mörlen | 15,3 | 5 | 13,4 | 4 |
| GRÜNE | Bündnis 90/Die Grünen | 6,4 | 2 | 7,3 | 2 |
| FDP | Freie Demokratische Partei | 5,7 | 2 | 5,0 | 2 |
| NPD | Nationaldemokratische Partei Deutschlands | 1,8 | 0 | – | – |
| Gesamt | 100,0 | 31 | 100,0 | 31 | |
| Wahlbeteiligung in % | 53,0 | 50,6 | |||
Der seit 2000 amtierende parteilose Bürgermeister Sigbert Steffens wurde am 26. März 2006 im ersten Wahlgang ohne Gegenkandidaten mit 83,5 % der Stimmen im Amt bestätigt. Die Wahlbeteiligung betrug 52,9 %.
Das alte Wappen wurde nach einem Gerichtssiegel von 1716 gestaltet.
Es wird als redendes Wappen bezeichnet. Es zeigt in der oberen Hälfte ein Kurfürstentum Mainz (Kurmainzer Rad) vor den Herren von Eppstein (Eppsteiner Sparren) und unten den Kopf eines Mohren. Das Wappen wurde am 31. Mai 1967 durch das aktuell gültige Wappen im Zuge der hessischen Wappenreform, in der alle Wappen die typische Schildform erhielten, ersetzt. Hierbei wurden die bereits erwähnten heraldischen Zeichen beibehalten, der Mohrenkopf wurde aus gestalterischen Gründen verdoppelt und in die oberen rechten und linken Ecke platziert.
Ursprünglich landwirtschaftlich geprägt, erfährt die Gemeinde durch die günstige Lage zum Rhein-Main-Gebiet einen Wandel hin zum Standort von Zulieferindustrie.
Verkehrstechnisch erschlossen ist die Gemeinde durch die Bundesstraße 275 und die Autobahn A 5 mit der Anschlussstelle Ober-Mörlen.Seit rund 35 Jahren geplant ist eine Ortsumgehung. Die neueste Variante sieht nun vor, die Gemeinde südlich zu umgehen. Dies würde bedeuten das die neue B275a die bisherige Trasse westlich (in Höhe des Maiberges) der Gemeinde nach Süden verlassen, die A5 queren, danach parallel, östlich der A5 in Höhe der Anschlussstelle Ober-Mörlen zur alten Trasse zurückführen würde. Außerdem besteht die Planung, die aktuelle Trasse ebenfalls westlich des Dorfes zu verlassen und über die Autobahnraststätte "Wetterau" zu führen. Sie soll dann an die gerade in Bau befindliche Ortsumgehung der Stadt Friedberg anschließen. Dabei würde an der Raststätte die Autobahnabfahrt "Friedberg-Nord" entstehen.
siehe: Liste der Kulturdenkmäler in Ober-Mörlen
Überregional bekannt ist die Ober-Mörler Fassenacht, die von den beiden Karnevalsvereinen (1. KG „Mörlau“ und Mörlauer Carneval Club) gepflegt wird und die einzigartige Figur des Mohren von Mörlau. Das große Freizeitangebot der Gemeinde wird durch rund 60 verschiedene Vereine realisiert und reicht von A wie Aero Club bis W wie Wanderclub.
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