Meinestadt.de - Nittenau - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| |
|
|
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Schwandorf | |
| Höhe: | 350 m ü. NN | |
| Fläche: | 93,15 km² | |
| Einwohner: | 8354 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 90 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 93149 | |
| Vorwahlen: | 09436, 09463, 09464 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SAD | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 76 149 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Gerichtsstr. 13 93149 Nittenau |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Karl Bley (SPD) | |
Nittenau ist eine Stadt im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf und liegt am nördlichsten Punkt des Flusses Regen in einer breiten Talniederung.
Inhaltsverzeichnis |
Das Wappen von Nittenau wurde durch Pfalzgraf Otto II. am 11. November 1468 verliehen.
Offizielle Wappenbeschreibung: Geteilt, oben in Gold ein bewurzelter, in zwei Stämme auseinanderstrebender grüner Segelbaum, unten die bayerischen Rauten.
Die 1007 erstmals urkundlich erwähnte Ortschaft Nittenau in der Oberpfalz gehörte zum bayrischen Rentamt Amberg sowie zum Landgerichtsbezirk Wetterfeld und besaß ein Marktgericht mit weitgehenden Eigenrechten. Die Jahrmärkte und Wochenmärkte ab 1345 hatten große Bedeutung für das Umland. 1779 fielen fast alle Gebäude des damals 760 Einwohner zählenden Marktes einem Brand zum Opfer. 1805 und 1809 brannten erneut große Teile der Ortschaft nieder. Der Ortsteil Anger auf einer unbefestigten Insel wurde fast regelmäßig bei Hochwassern überschwemmt.
Der Markt Nittenau wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde im heutigen Sinn. Den Eisenhammer am Anger, wo Hufstäbe, Hämmer, Beile und landwirtschaftliches Gerät produziert wurden, kaufte 1856 die Maximilianshütte und ersetzte ihn durch das größere Werk „am Wechsel“, das 1883 seine Produktion einstellte. Am 5. November 1907 erhielt Nittenau durch die Bahnstrecke Bodenwöhr–Nittenau einen Eisenbahnanschluss.
Wegen eines kleinen Hüttenwerks wurde der Markt gegen Ende des Zweiten Weltkrieges bombardiert, späterer Erdbeschuss zerstörte mehrere Wohngebäude. Der Ort wurde 1953 zur Stadt erhoben.
Die Stadt Regensburg hat zusammen mit anderen ostbayerischen Kommunen und Institutionen die Initiative Donau-Moldau-Bahn zur Verbesserung der Schieneninfrastruktur in Ostbayern ergriffen. Wenn dieses Projekt in Angriff genommen werden sollte, ist es wahrscheinlich, dass Bruck und/oder Nittenau einen Bahnhof an einer Neubau-Schienentrasse zwischen Roding und Regensburg erhält.
Altendorf | Bodenwöhr | Bruck i.d.OPf. | Burglengenfeld | Dieterskirchen | Fensterbach | Gleiritsch | Guteneck | Maxhütte-Haidhof | Nabburg | Neukirchen-Balbini | Neunburg vorm Wald | Niedermurach | Nittenau | Oberviechtach | Pfreimd | Schmidgaden | Schönsee | Schwandorf | Schwarzach b.Nabburg | Schwarzenfeld | Schwarzhofen | Stadlern | Steinberg am See | Stulln | Teublitz | Teunz | Thanstein | Trausnitz | Wackersdorf | Weiding | Wernberg-Köblitz | Winklarn
eo:Nittenau it:Nittenau nl:Nittenau pl:Nittenau pt:Nittenau ro:Nittenau ru:Ниттенау vo:Nittenau