Meinestadt.de - Nienburg/Weser - 25.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Nienburg/Weser | |
| Höhe: | 25 m ü. NN | |
| Fläche: | 64,45 km² | |
| Einwohner: | 32.710 | |
| Bevölkerungsdichte: | 508 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 31582 | |
| Vorwahl: | 05021 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NI | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 2 56 022 | |
| Stadtgliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marktplatz 1 31582 Nienburg/Weser |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Henning Onkes (Parteilos) | |
Nienburg/Weser ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Niedersachsen.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt Nienburg liegt unmittelbar an der Weser im Zentrum Niedersachsens zwischen Hannover (51 km) und Bremen (64 km). Sie ist die größte Stadt in der Mittelweserregion.
(jeweils zum 31. Dezember)
| Bremen 64 km |
Verden, Syke, Rotenburg (Wümme) 36 km, 60 km |
Walsrode 41 km |
| Diepholz 63 km |
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Schwarmstedt, Celle 30km, 66 km |
| Minden, Bielefeld 50 km, 99 km |
Rehburg-Loccum, Stadthagen 21 km, 42 km |
Hannover 51 km |
Nienburg/Weser, einschließlich der Ortschaften
Innerhalb der Kernstadt, also dem Ortsteil Nienburg gibt es verschiedene Quartiere, deren Bezeichnungen auch in offiziellen Dokumenten verwandt werden:
Nienburg wird erstmals 1025 in einer Urkunde des Bistums Minden erwähnt. Da Nienburg „neue Burg“ heißt, muss hier schon früher eine Burg bestanden haben.
1215 kam Nienburg an die Grafen von Hoya und erhielt 1225 Stadtrechte. Nach Teilung der Grafschaft Hoya im Jahre 1345 wurde Nienburg Residenz bis Graf Otto VII. von Hoya 1582 ohne Nachkommen starb. Nienburg gelangte in den Besitz der Herzöge zu Braunschweig-Lüneburg, die die Grafschaft unter sich aufteilten und Nienburg zur Festung ausbauten.
Im Dreißigjährigen Krieg war Nienburg oft von Kriegshandlungen betroffen. 1623 versammelte Herzog Georg von Calenberg Truppen in Nienburg. 1625 wurde Nienburg von Tilly vergeblich belagert. Während dieser Belagerung erbeuteten Nienburger Bürger bei einem nächtlichen Ausbruch ein Zelt und eine Fahne Tillys. Diese Gruppe nannte sich „Dat Wählige Rott“ und ist heute noch als Tradition auf dem Nienburger Scheibenschießen lebendig. In den Folgejahren hatte Nienburg stark unter weiteren Besatzungen, Zerstörungen, Kriegsauflagen, Einquatierungen und der Pest zu leiden. 1627 wurde Nienburg von kaiserlichen Truppen in Besitz genommen. Tilly hielt sich nun mehrmals in Nienburg auf und auch Pappenheim war oft hier. 1635 konnte Herzog Georg Nienburg wieder in seinen Besitz bringen. Nach dem Prager Frieden besetzten schwedische Truppen die Stadt. Trotz des Westfälischen Friedens blieben sie bis 1650. Es dauerte mehrere Jahre bis Festungsanlagen, Stadttore und Bürgerhäuser wieder errichtet werden konnten.
Während des Siebenjährigen Kriegs wurde Nienburg 1757 von französischen Truppen besetzt. Wieder hatte die Stadt unter Einquartierungen und Kontributionen zu leiden. 1758 wurden die Franzosen von Herzog Ferdinand vertrieben.
Während der Napoleonischen Kriege wurde Nienburg 1803 erneut von französischen Truppen besetzt. Und wieder litt die Bevölkerung an den Folgen von Besatzung und Einquartierungen. Nienburg gehörte von 1810 bis 1813 als Kommune Nienburg des Arrondissements Nienburg im Departement Wesermündung zum Französischen Kaiserreich. In dieser Zeit wurden die Festungswälle beseitigt. Nach Napoleons missglücktem Russlandfeldzug flohen die französischen Truppen 1813 aus Nienburg.
1847 wurde Nienburg an das Eisenbahnnetz der Königlich Hannöverschen Staatseisenbahnen angeschlossen.
Am 9. April 1945 marschierten britische Truppen in Nienburg ein.
Im Rahmen der niedersächsischen Gebietsreform wurden 1974 die Nachbargemeinden Erichshagen-Wölpe, Holtorf, Langendamm und Schäferhof/Kattriede der Stadt angegliedert.
Die 38 Sitze des Stadtrats verteilen sich wie folgt:
Außerdem hat der Bürgermeister Henning Onkes einen Sitz im Rat.
(Stand: Kommunalwahl am 10. September 2006)
Blasonierung: Gespalten von Gold und Rot; vorn geteilt, oben im mit neun roten Herzen bestreuten Feld ein reißender, nach vorn schreitender, rotgezungter blauer Löwe, unten eine rotbewehrte, nach vorn zeigende schwarze Bärentatze; hinten, über fünf Mal gezinnter Mauer mit offenem Tor, elf Mal gezinntem Torbogen und silbernem Fallgatter, drei spitz und blau bedachte, dreifach gefensterte silberne Türme mit goldenen Kugeln.
Die Bärentatzen verweisen auf die Grafen von Hoya in deren Besitz Nienburg 1215 bis 1582 war. Der Löwe mit den Herzen bezieht sich auf die Welfen, bzw. Herzöge zu Braunschweig-Lüneburg, zu deren Herrschaftsbereich Nienburg 1582 bis 1866 gehörte. Der Torbogen mit Türmen gilt als Zeichen von Wehrhaftigkeit und für den Besitz von Stadtrechten.
Nienburgs Partnerstädte sind Dendermonde in Belgien, Las Cruces in den Vereinigten Staaten, Witebsk in Weißrussland, Bartoszyce (ehemals Bartenstein) in Polen und Nienburg (Saale) in Sachsen-Anhalt.
Im Keller des Jazz-Clubs Nienburg e.V. finden in der Leinstraße 48 (Eingang neben dem Marion-Dönhoff-Gymnasium) regelmäßig Veranstaltungen statt. Darüber hinaus ist im Gebäude Leinstraße 48 A die Musikschule Nienburg/W. e.V. untergebracht, die aktiv am Nienburger Musikleben teilnimmt, sei es am Nienburger Scheibenschießen, Pfingstkonzert oder am Volkstrauertag. Ferner bieten die Schülerinnen und Schüler regelmäßige Konzerte im kleinen Rahmen an oder sorgen für die musikalische Umrahmung von Veranstaltungen, wie Adventsbasar, Museumsfest etc. Einmal im Jahr gibt auch das Konzert- und Swingorchester und das Jugendsinfonieorchester der Musikschule Nienburg/w. e.V. ein Konzert.
Das Rathaus, eines der ältesten und eindrucksvollsten Gebäude der Stadt, erbaut vermutlich im 14. Jahrhundert; die Pfarrkirche St. Martin, Hauptkirche der Stadt und Wahrzeichen mit dem 72 m hohen Turm; der restaurierte Posthof, ein ehemaliger Burgmannshof und über viele Jahrzehnte die kurfürstliche und später Königlich-Hannoversche Post mit Posthalterei und Pferdewechsel; der Fresenhof, sagenumwobener Burgmannshof, auf dem vornehmlich die zum gräflichen Gefolge gehörenden Ritter wohnten, seit 1985 zu den Nienburger Museen gehörig; der Stockturm, eines der Wahrzeichen der Stadt, Rest der einstigen Wasserburg der Hoyaer Grafen; Patrizierhaus Lange Straße 41, das Eckhaus zur Weserstraße ist eines der schönsten Fachwerkhäuser der Stadt; Quaet-Faslem-Haus, als zweigeschossiges repräsentatives Wohnhaus im klassizistischen Stil errichtet. Das Gebäude dient heute als Museum; im Museumsgarten das Rauchhaus. 1633 als Kleinbauern- oder Häuslingshaus in einfachster Bauart errichtet. Das Gebäude stand ursprünglich in einem kleinen Ort im Landkreis Nienburg. Anfang der 60er Jahre wurde es originalgetreu in den Museumsgarten umgesetzt. Im Inneren ist das Spargelmuseum der Mittelweser-Region untergebracht. Die Straßenführung der Innenstadt entspricht der des mittelalterlichen Nienburgs, was sich anhand des Hamelmannplans aus dem Jahre 1634 erkennen lässt. Auch sind viele Gebäude aus dem Mittelalter (unter anderem auch Burgmannshöfe, die Kirche und das Rathaus). Interessierte Gäste können sich die Innenstadt von dem Nienburger Nachtwächter Hannes Negenborch zeigen lassen.
In der nahen Umgebung der Kreisstadt finden sich als sehenswerte Ziele die Stiftskirche Bücken, der "Dom des Hoyaer Landes"; das mittelalterliche Zisterzienserkloster Loccum, ein im Jahre 1163 erbautes Ordenshaus; die historische Kuranlage von Bad Rehburg, ein in Deutschland einzigartiges Bau- und Kulturdenkmal aus der Zeit der Romantik mit dem frühklassizistischem Neuen Badehaus, der Wandelhalle, der Friederikenkapelle sowie einem Teil des ehemaligen Kurparks.
Im Nienburger Stadtbild verstreut, manchmal etwas versteckt, finden sich viele sehr unterschiedliche Skulpturen und Objekte von Künstlerinnen und Künstlern aus der Region. Diese Kunst-Objekte sind aus den verschiedensten Materialien gestaltet – aus Bronze, Edelstahl, Stein, Granit und aus Holz:
Spargelbrunnen NienburgWeser IMG 4943.jpg
Spargelbrunnen |
Wiehernder Hengst NienburgWeser IMG 4950.jpg
Wiehernder Hengst |
Ros Bayard in NienburgWeser IMG 4957.jpg
Ros Bayard |
Glasbläser Nienburg (Weser).jpg
Glasbläser |
Landschaftlich sehr reizvoll ist der Oyler Berg, am Geestrand gelegen, mit einer herrlichen Aussicht und guten Spazierwegen; sehenswert der "Giebichenstein", ein durch die Eiszeiten in das Waldgebiet "Krähe" bei Stöckse östlich von Nienburg gelangter riesiger Findling, der größte seiner Art in Niedersachsen.
Der höchstklassig spielende Fußballverein Nienburgs ist der ASC Nienburg in der Bezirksliga (Bezirk Hannover). Die HSG Nienburg (Holtorfer SV, SCB Langendamm, ASC Nienburg, SV Heemsen und JG Oyle), gegründet 2003, ist mit 32 Mannschaften und 500 Aktiven einer der größten Handball-Vereine in Niedersachsen. Die 1. Herrenmannschaft der HSG spielt in der Landesliga Hannover.
Ebenso ist Nienburg alljährlicher Austragungsort des Nienburger Spargellaufs, der sich nach bisher vier Jahren als Großveranstaltung Mitte Mai etabliert hat. Im Jahr 2007 nahmen rund 1000 Sportler teil.
Nienburg ist auch Austragungsort des größten Volleyball-Jugendturniers Deutschlands "Kleine Nienburgerin". Die Veranstaltung findet 2009 zum 24. Mal statt. Im Volleyball ist der VC Nienburg der stärkste Verein mit einer Damenmannschaft, die vor dem Wiederaufstieg in die Regionalliga steht, und einem Herrenteam in der Verbandsliga. Auch der TKW Nienburg spielt mit der 1. Herren- und der 1. Damenmannschaft in der Verbandsliga auf hohem Niveau. Mit mehreren Jugendteams, die regelmäßig an Landesmeisterschaften teilnehmen, ist der TKW auch im Jugendbereich stark vertreten.
Ebenfalls wird seit 1999 die Nienburger Citynacht, ein Radrennen rund um das Nienburger Rathaus, veranstaltet. Der Sieger des Hauptrennens 2006 war Danilo Hondo, 2007 war Olaf Pollack (Wiesenhof-Felt) der schnellste Mann. Er gewann vor David Kopp (Team Gerolsteiner) und Troels Vinther (Unibet.com). Den Wiesenhof Sprinter-Cup, ein Ausscheidungsrennen, gewann Marcel Sieberg vom Team Wiesenhof-Akud, 2007 gewann Dominic Klemme überraschend vor Pollack und Lars Wackernagel. Das Derny-Rennen 2007 wurde von T-Mobile in der Besetzung mit Andre Korff und Eric Baumann gewonnen. Sieger des Hauptrennens 2005 war Björn Glasner (Lamonta). Frank Kreykenbohm holte sich den Sieg im Promi-Rennen.
Auch im internationalen Motorsport ist ein Team aus Nienburg vertreten: Wiechers-Sport ist ein privater Tourenwagenrennstall, der seit 1999 in der nationalen Szene vertreten ist (DTC und V8-Star) und seit 2005 in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft an den Start geht. In diesem Jahr gelang es dem Team sogar mit ihrem Piloten Marc Hennerici die Privatfahrerwertung für sich zu entscheiden. Dies gelang ihnen mit dem Italiener Stefano D'Aste 2007 ein weiteres Mal. Damit gehört Wiechers-Sport zu den erfolgreichsten privaten Teams im internationalen Tourenwagensport.[1]
2006 wurde mit dem NC Taurus das erste Footballteam im Kreis Nienburg gegründet, es spielt in der Verbandsliga Nord.
Auch sehr verbreitet in Nienburg ist der Rudersport. Neben der RRASS (Ruderriege der Albert-Schweitzer-Schule Nienburg) gibt es noch den Ruderverein Nienburg e.V.
Der Frühjahrsmarkt findet grds. am ersten Wochenende im April (Freitag bis Sonntag mit verkaufsoffenem Sonntag) in der Innenstadt statt. Der Spargelmarkt an einem Wochenende in der zweiten Maihälfte. Dieser umfasst auch den "Spargellauf", der alljährlich ausgerichtet wird; Ende Juni/Anfang Juli - am Montag nach "Johanni" - der traditionelle Scheibenschießenausmarsch und als Abschluss am Mittwoch nach "Johanni" das "Pellkartoffelessen" mit Matjes und Speckstippe an einer mehrere hundert Meter langen Tafel in der Fußgängerzone; das Altstadtfest als größte Innenstadtfete (Musik auf mehreren Bühnen im Stadtkern) mit einem Flohmarkt in der gesamten Innenstadt am vierten Samstag im September, während des Altstadtfests findet auch das Burn Out statt. Das Burn Out ist ein kostenloses Open-Air Musikfestival; kulturelle Veranstaltungsreihe "Nienburger Herbst" mit umfangreichem Programm von September bis Dezember. Außerdem findet Mittwochs und Samstags in der Zeit von 08.00 bis 13.00 Uhr auf der Langen Straße der Wochenmarkt statt. Der Wochenmarkt wurde 2008 von der Stiftung "Lebendige Stadt" zum Schönsten Wochenmarkt Europas gekürt.
Die kleine Nienburgerin ist die Titelfigur eines Volksliedes. 1975 wurde ihr hinter dem Posthof ein Bronzedenkmal gesetzt. Seit 1994 wird jedes Jahr eine junge Frau aus der Kreisstadt gewählt, um bei diversen Anlässen gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft die Stadt zu repräsentieren. Bei ihren Auftritten trägt sie ein historisches Kleid aus der Biedermeierzeit.
An der Seitenfront des Posthofes ist ein Glockenspiel angebracht, das jeden Tag um 9, 12 und 15 Uhr die Melodie des Liedes "Ich bin die kleine Nienburgerin" erklingen lässt. In diesem Lied, das um die Jahrhundertwende in der Stadt und ihrer Umgebung gut bekannt war und in den dreißiger Jahren häufig im Rundfunk gespielt wurde, besingen abwechselnd die kleine Nienburgerin und der kalenburger Bauer ihre Kleidung. Solche Wechselgesänge entstanden früher oft an Landesgrenzen und haben eine volkskundliche Bedeutung, man bezeichnet sie als Nachbarschaftsneckereien. Wenn das Glockenspiel erklingt, wird damit an die Jahrhunderte bestehende Grenze zwischen den Fürstentümern Lüneburg und Kalenberg erinnert. Die Grenze verlief nur wenige Kilometer nördlich und östlich der Stadt.
Die kleine Nienburgerin 2008/2009 heißt Sina Stiglic.
Nienburg ist über die Bundesstraße 6 (welche zur Zeit 4-spurig bis Neustadt ausgebaut wird), die Bundesstraße 214, die Bundesstraße 215 sowie die Bundesstraße 209 erreichbar.
Im Personennahverkehr verkehren
Das Stadtgebiet wird von einem Stadtbusnetz mit vier Linien erschlossen. Es besteht ein Rendezvous-Konzept, zentraler Umsteigepunkt ist der „City-Treff“. Die Linien 1 und 3 bedienen den Bahnhof, diese Linien sind am Endpunkt miteinander verknüpft, dadurch werden Umsteigeverbindungen reduziert. Die Busse verkehren nur werktags, an Sonnabenden endet der Betrieb um ca. 14:30 Uhr.
Die Bahnstrecke Rahden–Nienburg wird von Nienburg bis Liebenau nur noch für Güterverkehr genutzt. Die Bahnstrecke Nienburg–Diepholz ist seit 1997 im Streckenabschnitt Nienburg-Sulingen stillgelegt.
Ein direkter Anschluss an das Netz der Binnenwasserstraßen besteht über die Weser. Anschluss an den Mittellandkanal in 35 km Entfernung.
Nienburg ist Hauptstandort der Mittelweser-Kliniken, eines Krankenhauses im Verbund der Rhön-Kliniken. Das Nienburger Krankenhaus befindet sich seit 2006 in einem Neubau auf dem Gelände der vormals von britischen Streitkräften genutzten Mudra-Kaserne. Eine Anschlussnutzung des alten Krankenhausgebäudes steht noch nicht fest.
Die Feuerwehr der Stadt Nienburg setzt sich aus den vier Ortsfeuerwehren Nienburg, Holtorf, Erichshagen und Langendamm zusammen, zusätzlich befindet sich an der Verdener Landstraße noch die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) des Landkreises Nienburg/Weser. Dort ist auch die Leitstelle untergebracht, in welcher sämtliche Notrufe des gesamten Landkreises auflaufen. Alle Ortsfeuerwehren sind Freiwillige Feuerwehren, in der Wache der Kernstadt am Berliner Ring arbeiten jedoch tagsüber auch hauptamtliche Kräfte. Im Jahre 2006 mussten die Feuerwehren der Stadt Nienburg zu etwa 440 Einsätzen ausrücken, wovon exakt 300 auf die Feuerwehr der Kernstadt entfielen.
Als Garnisonstadt hat Nienburg eine Tradition, die bis zum Dreißigjährigen Krieg zurückreicht. Von 1950 bis 1996 lag in der Mudra-Kaserne das 21st Engineer Regiment der britischen Rheinarmee, bevor es nach Osnabrück verlegte. Seit 1957 nutzt die Bundeswehr die Clausewitz-Kaserne im Ortsteil Langendamm, wo große Teile der Panzerbrigade 3 und Teile des Artillerieregimentes 1 lagen. Zur Zeit sind dort das CIMIC-Zentrum und das Bataillon Elektronische Kampfführung 912 stationiert.
Trotz Bemühungen seitens der Stadtverwaltung wird die Stadt Nienburg/Weser im Kursbuch der Deutschen Bahn als „Nienburg (Weser)“ geführt.
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