Meinestadt.de - Neunkirchen b. Mosbach - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | ||
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe | ||
| Landkreis: | Neckar-Odenwald-Kreis | ||
| Höhe: | 316 m ü. NN | ||
| Fläche: | 15,95 km² | ||
| Einwohner: | 1801 (30. Dez. 2007)[1] | ||
| Bevölkerungsdichte: | 113 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 74867 | ||
| Vorwahl: | 06262 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | MOS | ||
| Gemeindeschlüssel: | 08 2 25 068
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| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | ||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Marktplatz 1 74867 Neunkirchen |
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| Webpräsenz: | |||
| Bürgermeister: | Wolfgang Schirk (parteilos) | ||
| Lage der Gemeinde Neuenkirchen im Neckar-Odenwald-Kreis | |||
| Datei:Neunkirchen in MOS.png | |||
Neunkirchen ist eine zum Neckar-Odenwald-Kreis gehörende Gemeinde in Baden-Württemberg, Deutschland.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde Neunkirchen liegt am südwestlichen Rand des Neckar-Odenwald-Kreises im Landschaftsraum des „Kleinen Odenwalds“ an das Neckartal angrenzend zwischen 130 und 430 Meter Höhe. Das Gemeindegebiet liegt im Naturpark Neckartal-Odenwald. Unweit nördlich des Ortes entspringt der Schwarzbach.
Neunkirchen ist etwa 16 km von der großen Kreisstadt Mosbach, ungefähr 20 km von der großen Kreisstadt Sinsheim und 35 km von Heidelberg entfernt.
Zur Gemeinde Neunkirchen gehört die ehemalige Gemeinde Neckarkatzenbach. Zur ehemaligen Gemeinde Neckarkatzenbach (157 Einwohner im September 2006[2]) gehören das Dorf Neckarkatzenbach und die Häuser Minneburger Ziegelei. Zur Gemeinde Neunkirchen in den Grenzen von 1971 (1662 Einwohner) gehören das Dorf Neunkirchen und das Gehöft Leidenharterhof.[3]
Die Dörfer Neunkirchen und Neckarkatzenbach entstanden als Rodungssiedlungen des Bistums Worms ab dem 11. Jahrhundert. Während Neckarkatzenbach bereits 1080 erstmals urkundlich erwähnt wird, lässt sich Neunkirchen erst mit der Erwähnung seiner Kirche 1298 historisch greifen. Im 13. Jahrhundert gehörten beide Ortschaften und die benachbarten Burgen zum Reichsbesitz um Wimpfen.
Nach dem Ende der staufischen Reichsherrschaft gelangten die Burgen und Orte in den Machtbereich der örtlichen Dienstmannen, bis sie 1349 schließlich durch Kauf in den Besitz der Kurpfalz gelangten. Die Ortsherrschaft über Neckarkatzenbach lag alleinig bei den jeweiligen Burgherren der Minneburg, in Neunkirchen hatten auch die Herren auf der Wasserburg Schwarzach und der Zwingenburg Besitz. Der Anteil der Minneburger und der Zwingenberger war Allodialbesitz, der Schwarzacher Anteil stand unter der Oberlehensherrschaft des Bistums Worms. Mit dem mehrfachen Besitzwechsel der Burgen wechselte jeweils auch der zugehörige Anteil von Neunkirchen den Besitzer. Die jeweiligen Burgherren der Minneburg hatten den größten Anteil am Dorf, wohl auch insbesondere die Ortsmitte mit der Kirche, dem erstmals 1538 erwähnten Rathaus sowie dem 1566 belegten Pfarrhaus.
Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 und der Auflösung der Kurpfalz wurden Neckarkatzenbach und Neunkirchen dem Großherzogtum Baden zugeschlagen.
1939 wurden in Neunkirchen 907 und in Neckarkatzenbach 169 Einwohner gezählt, Ende 1945 waren es in Neunkirchen 1079 und in Neckarkatzenbach 192.[4] Am 1. April 1972 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Neckarkatzenbach im Zuge der Kreisreform Baden-Württemberg 1973 Ortsteil der Gemeinde Neunkirchen.
Etwa 54% der Einwohner gehören der evangelischen Konfession an, rund 41% sind römisch-katholisch. Beide Konfessionen unterhalten jeweils eine Kirchengemeinde im Ort.
Zusammen mit Aglasterhausen und Schwarzach ist Neunkirchen Mitglied des Gemeindeverwaltungsverband "Kleiner Odenwald" mit Sitz in Aglasterhausen.
Der Gemeinderat der Gemeinde Neunkirchen setzt sich seit der letzten Kommunalwahl 2004 wie folgt zusammen:
| CDU | 36,1% (-0,8) | 4 Sitze (-1) |
| SPD | 32,4% (+2,2) | 4 Sitze (=) |
| FVW | 31,5% (-1,4) | 3 Sitze (-1) |
Wolfgang Schirk wurde am 14. September 2008 mit einer Wahl ohne Gegenkandidat im Amt bestätigt.
In Silber (Weiß) auf grünem Schildfuß eine rote Kirche mit rechtsstehendem Turm, auf dem Dach des Turmes und dem First des Schiffes je ein rotes Kreuz. Das „redende“ Wappen symbolisiert durch die Kirche den Ortsnamen.
Neunkirchen verfügt über eine eigene Grundschule. außerdem gibt es je einen evangelischen und römisch-katholischen Kindergarten.
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