Meinestadt.de - Neuenkirchen Kr.Steinfurt - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | ||||
| Regierungsbezirk: | Münster | ||||
| Kreis: | Steinfurt | ||||
| Höhe: | 58 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 48 km² | ||||
| Einwohner: | 14.066 (30. Dez. 2007)[1] | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 293 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 48485 | ||||
| Vorwahl: | 05973 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | ST | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 05 5 66 060
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| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstraße 16 48485 Neuenkirchen |
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| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Wolfgang Hüppe (parteilos) | ||||
| Lage der Gemeinde Neuenkirchen im Kreis Steinfurt | |||||
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Neuenkirchen ist eine westfälische Gemeinde im nördlichen Münsterland.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde Neuenkirchen im Kreis Steinfurt liegt am nordwestlichen Rand von Nordrhein-Westfalen und grenzt an Niedersachsen. Ein westlicher Ausläufer des Teutoburger Waldes, der Thieberg, durchzieht in Westostrichtung als abgerundeter Höhenrücken den nördlichen Ortsteil. Hier, am so genannten Neuenkirchener Berg befindet sich mit 84 m über NN auch die höchste Erhebung der Gemeinde. Von Süd bis Nord prägt der Münsterländer Kiessandzug das ganze westliche Gemeindegebiet. Viele Kiefernwälder und ehemalige Baggerseen kennzeichnen den Verlauf dieser saaleeiszeitlichen Ablagerung. Besonders der fast 50 ha große Offlumer See ergänzt die Münsterländer Parklandschaft und lädt zur Erholung ein. In Clemenshafen durchfließt der Frischhofsbach das südliche Gemeindegebiet in Richtung Ems. Im Südwesten der Gemeinde fließt der Düsterbach nach Nordwesten und mündet zwischen Maxhafen und der Bauernschaft Offlum in die Steinfurter Aa. In der Nähe des Ortskern entspringen der Wambach und der Offlumer Rhin. Der Wambach fließt nach Osten der Ems zu, während der Offlumer Rhin nach Westen fließt und in die Steinfurter Aa mündet.
Neuenkirchen grenzt an die westfälischen Gemeinden Wettringen, Steinfurt, Emsdetten und Rheine sowie an die die niedersächsische Gemeinde Salzbergen.
Die ursprüngliche Bezeichnung des heutigen Ortskerns ist Snedwinkel oder auch Snedwinkela, was soviel wie „Schnittwinkel“ bedeutete und wohl von der Lage zwischen den Gauen Bursibant und Skopingau herrührt. Zu dieser Zeit gehörte die Bauernschaft Snedwinkel politisch und kirchlich zu Rheine. Auch heute noch erinnern die „Snedwinkelstraße“ und die „Snedwinkela-Realschule“ an den alten Namen.
Seine erste urkundliche Erwähnung findet Neuenkirchen im Jahr 1247, in welcher Bischof Ludolf von Münster den dortigen Bauernschaften gestattet, eine „Neue Kirche“ in Snedwinkel zu bauen, worauf der Name Neuenkirchen zurückgeht. Aus dem älteren, u.a. auf Karten überlieferten Namen Nyenkerken entwickelte sich die heutige Dialektform Nienkiärken.
Am Ort dieser ersten Kirche gab es mindestens zwei Nachfolgebauten. Die heutige St.-Anna-Kirche wurde in den Jahren 1896 bis 1899 im Stil der Neuromanik nach dem Vorbild der Andernacher Marienkirche und der Abteikirche Maria Laach errichtet und dient als katholische Pfarrkirche.
Die Sitzverteilung im Rathaus nach der Kommunalwahl vom 26. September 2004:
ehrenamtlich
hauptamtlich
Die Gemeinde führt seit 1939 ihr Wappen.
Die Blasonierung lautet wie folgt: „Von Rot und Gold im Wellenschnitt schräggeteilter Schild, oben mit drei aufrechten gebündelten goldenen Ähren, unten mit einem schräggestellten roten Weberschiffchen belegt.“
„Das Wappen der Gemeinde Neuenkirchen nimmt Bezug auf die Lage am Max-Clemens-Kanal, der innerhalb der Gemeindegrenze noch erhalten ist. Ferner nimmt es Bezug auf die Landwirtschaft - die Ähren bilden das Ornament einer alten Schützenkette von 1798, auch an Häuserfronten und Gittern der Gemeinde findet man das Motiv der 3 Gerstenähren - und auf die heimische Textilindustrie (Weberschiffchen). Die Farben rot und gold sind die der Grafschaft Steinfurt als ehemalige Landesherrschaft.“
– 750 Jahre Neuenkirchen 1247 - 1997 Beiträge zur Geschichte der Gemeinde von Heinrich Fischer und Robert Wehmschulte Seite 3
Neuenkirchen unterhält ein Partnerschaft zur thüringischen Gemeinde Heyerode im Eichsfeld. Die frühere Partnerschaft zur niederländischen Gemeinde Hengelo erlosch mit deren Eingliederung in die Stadt Bronckhorst.
Holzschuhmacherdenkmal in der Fußgängerzone am „Heyeröder Platz“ |
Packenträgerdenkmal zur Erinnerung an die Hollandgänger |
Musikschule / Zweckverband Ochtrup, Neuenkirchen, Metelen, Wettringen
Regionale 2004, Projekt: „Sprung über die Kiesbank“: Gestaltung des Offlumer See mit Strandpromenade, Badestelle, Trichtertürmen als Aussichtsplattform (die Trichter wurden 400 m nach Südosten versetzt), Finnenbahn, Rundwanderwegen (5,7 km um den Offlumer See), Seecafé und vielem mehr. Im Rahmen der Regionale wurden auch archäologische Ausgrabungen durchgeführt.
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