Meinestadt.de - Nauen - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| |
|
|
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Havelland | |
| Höhe: | 35 m ü. NN | |
| Fläche: | 266,78 km² | |
| Einwohner: | 16.675 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 63 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 14641 | |
| Vorwahl: | 03321 | |
| Kfz-Kennzeichen: | HVL | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 63 208 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Rathausplatz 1 14641 Nauen |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Detlef Fleischmann (SPD) | |
| Lage der Stadt Nauen im Landkreis Havelland | ||
| Datei:Nauen in HVL.png | ||
Nauen ist eine Stadt im Landkreis Havelland in Brandenburg, westlich von Berlin. Sie ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt Nauen liegt im nordöstlichen Teil der Region Havelland, ca. 18 km westlich vor Berlin und ca. 24 km nordwestlich der Landeshauptstadt Potsdam. Das Gebiet der Stadt zählt zu den flächengrößten in Deutschland. Landschaftlich liegt Nauen zwischen dem ausgedehnten Landschaftsschutzgebiet Nauen-Brieselang-Krämer und überwiegend landwirtschaftlich genutzten Flächen im Süden und Südwesten. In geologischer Hinsicht liegt die Stadt am nördlichen Rand der nach ihr benannten Nauener Platte, einer bis zu 15 Meter dicken und weitgehend geschlossenen Grundmoränenbildung der Saaleeiszeit und der letzten Eiszeit, die zum Teil von flachwelligen Endmoränenbildungen überlagert ist.
Nauen wurde 1186 erstmals urkundlich als Nowen erwähnt, erhielt 1292 Stadtrecht und 1317 Marktrecht. Bereits im Mittelalter siedelten Juden im Ort. 1819 legten sie einen Friedhof außerhalb der Stadt Am Weinberg an.
1414 verursachte ein Rachefeldzug Dietrich von Quitzows einen großen Stadtbrand. 1631 zerstörten die Truppen Tillys einen Teil der Stadt.
Im Jahre 1675 fand am 27. Juni das Gefecht bei Nauen zwischen schwedischen und brandenburgischen Truppen während des Schwedisch-Brandenburgischen Krieges statt.
1732 hielt sich Kronprinz Friedrich drei Monate als Bataillonskommandeur in Nauen auf.
1800 erfolgte die Einweihung der Synagoge (Goethestraße 11), die in der Reichspogromnacht 1938 geschändet wurde. 1846 wurde Nauen an die Berlin-Hamburger Bahn angeschlossen, 1889 die Zuckerfabrik gegründet.
Im Jahre 1933 wurde in einer Zementfabrik im Ortsteil Börnicke eines der frühen Konzentrationslager eingerichtet als Teillager des frühen KZ Oranienburg. Zwischen 150 und 500 politische Gefangene wurden hier gequält, mindestens zehn ermordet, weitere starben an den Haftfolgen. Auch nach der Auflösung des frühen KZ wurde das Lager als Außenkommando des KZ Oranienburg weitergeführt.
Vom 20. September 1901 bis zum 1. April 1961 war Nauen Endbahnhof der Kreisbahn Rathenow-Senzke-Nauen.
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Nauen hat 28 Mitglieder bei folgender Sitzverteilung:
(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008)
Blasonierung: „In Silber einen schräg gestellten blauen Karpfen, im Schild von unten rechts nach oben links aufgerichtet.“
Die Farben der Flagge sind Blau - Silber (Weiß). Der Tuchuntergrund wird im Verhältnis 1:1 längs geteilt. Das amtliche Wappen kann in der oberen Hälfte der Flagge eingebracht werden.
In der Liste der Baudenkmäler in Nauen stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Denkmäler.
Brieselang | Dallgow-Döberitz | Falkensee | Friesack | Gollenberg | Großderschau | Havelaue | Ketzin | Kleßen-Görne | Kotzen | Märkisch Luch | Milower Land | Mühlenberge | Nauen | Nennhausen | Paulinenaue | Pessin | Premnitz | Rathenow | Retzow | Rhinow | Schönwalde-Glien | Seeblick | Stechow-Ferchesar | Wiesenaue | Wustermark
eo:Nauen it:Nauen nl:Nauen pl:Nauen ro:Nauen ru:Науэн vo:Nauen