Meinestadt.de - Munderkingen - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Tübingen | |
| Landkreis: | Alb-Donau-Kreis | |
| Höhe: | 516 m ü. NN | |
| Fläche: | 13,08 km² | |
| Einwohner: | 5075 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 388 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 89597 | |
| Vorwahl: | 07393 | |
| Kfz-Kennzeichen: | UL | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 25 081 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marktstraße 1 89597 Munderkingen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Michael Lohner | |
Munderkingen ist die kleinste Stadt im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
Der historische Stadtkern liegt in einer Schleife der Donau etwa 33 km südwestlich von Ulm, hat sich jedoch zu beiden Seiten des Flusses ausgedehnt.
Die Stadt grenzt im Norden an die Stadt Ehingen, im Osten an Rottenacker, im Süden an Unterstadion, Emerkingen und Hausen am Bussen, sowie im Westen an Obermarchtal und Untermarchtal.
Munderkingen ist von jeher katholisch geprägt. Zwar gab es in der Reformationszeit auch hier protestantische Bestrebungen, die jedoch von den Stadtoberen bekämpft wurden. Heute verteilen sich die Konfessionen wie folgt: katholisch 73%, evangelisch 16%, islamisch 5%.
Das nahe Algershofen ist Teil der Stadt Munderkingen.
Munderkingen ist Sitz des 1973 gegründeten Gemeindeverwaltungsverbands Verwaltungsgemeinschaft Munderkingen, dem neben der Stadt die Gemeinden Emeringen, Emerkingen, Grundsheim, Hausen am Bussen, Lauterach, Obermarchtal, Oberstadion, Rechtenstein, Rottenacker, Untermarchtal, Unterstadion und Unterwachingen angehören.
Der Bürgermeister wird für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Bei den Bürgermeisterwahlen am 22. April 2007 wurde Michael Lohner mit einem Ergebnis von 98,8% in seinem Amt bestätigt.
Bei der Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:
Seit dem Jahr 1987 besteht eine Städtepartnerschaft zwischen Munderkingen und der französischen Stadt Riedisheim im Elsass.
Munderkingen liegt an der Donautalbahn von Donaueschingen nach Ulm. Es besteht ein Stundentakt nach Ulm und Sigmaringen, aber nur ein Zwei-Stunden-Takt nach Tuttlingen, Donaueschingen und Neustadt (Schwarzwald). Munderkingen ist dem Donau-Iller-Nahverkehrsverbund angeschlossen.
Munderkingen verfügt je über eine Grund-, Haupt-, Real- und Förderschule. Ein Gymnasium gibt es in Munderkingen nicht, obwohl die Stadt früher eine eigene Lateinschule besaß. Die nächsten Schulstädte sind Ehingen (Donau) und Biberach an der Riß. Die Erwachsenenbildung wird von der stadteigenen Volkshochschule organisiert.
Munderkingen liegt an der Hauptroute der Oberschwäbischen Barockstraße sowie am Donauradweg von Donaueschingen nach Wien. Munderkingen ist so vor allem im Sommer ein beliebter Rastpunkt für viele Radwanderer.
Munderkingen ist traditionell eine Hochburg der schwäbisch-alemannischen Fasnet.
Die sogenannte "Neue Donaubrücke" war 1893 die erste Massivbrücke, die nach dem Dreigelenkbogen und Stapfbetonsystem, mit einer Bogenspannung von mehr als 50 m erbaut wurde: Ingenieur Leibbrand aus Stuttgart war der Erbauer, die Arbeiten wurden von der Baufirma Buck aus Ehingen durchgeführt. Die Bautechnik der Munderkinger Donaubrücke wird heute als herausragende Brückenbauleistung im Deutschen Museum in München dargestellt. Die Brücke wurde bei Kriegsende, am 22. April 1945, von abrückenden deutschen Pioniertruppen, unter Aufsicht einer SS-Einheit, gesprengt. Der Wiederaufbau begann unmittelbar nach dem Krieg. Bereits im Juni 1948 wurde die wiedererstellte Donaubrücke durch die Besatzungsmacht der französischen Zone eingeweiht.
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