Meinestadt.de - Mühlhausen-Ehingen - 25.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Datei:Wappen Muehlhausen-Ehingen.png |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Konstanz | |
| Höhe: | 473 m ü. NN | |
| Fläche: | 17,82 km² | |
| Einwohner: | 3682 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 207 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 78259 | |
| Vorwahl: | 07733 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KN | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 35 097 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortschaften | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Schloßstraße 46 78259 Mühlhausen-Ehingen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hans-Peter Lehmann | |
Mühlhausen-Ehingen ist eine Gemeinde im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
Mühlhausen-Ehingen liegt im Hegau nördlich des Bodensees, zwischen den Städten Singen und Engen.
Die Gemeinde grenzt im Norden an die Städte Engen und Aach, im Osten an Volkertshausen, im Süden an die Stadt Singen und im Westen an Hilzingen.
Die Gemeinde Mühlhausen-Ehingen besteht aus früher selbstständigen Gemeinden Mühlhausen und Ehingen im Hegau. Zur ehemaligen Gemeinde Ehingen im Hegau gehören das Dorf Ehingen im Hegau, das Gehöft Riedmühle und das Haus Oele. Zur ehemaligen Gemeinde Mühlhausen gehören das Dorf Mühlhausen, die Höfe Mägdeberg und Waldhof (vormals Ziegelhütte) und die Häuser Bahnstation Hohenkrähen, Hohenkräherstraße und Sägewerk. Im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Mühlhausen liegt die abgegangene Ortschaft Enhofen.[2]
Sowohl Mühlhausen als auch Ehingen wurden erstmals im Jahre 787 in einer Schenkungsurkunde des Klosters St. Gallen urkundlich erwähnt. Zwischen 1230 und 1340 wurde eine Burg auf dem Mägdeberg durch die Äbte des Klosters Reichenau erbaut. Am 3. Mai 1800 wurde Ehingen durch Napoléon Bonaparte fast vollständig zerstört. 1805 erfolgte die Eingliederung Ehingens in das Großherzogtum Baden. Fünf Jahre später kam auch Mühlhausen an Baden.
Im Zuge der Gemeindereform in Baden-Württemberg schlossen sich am 1. Januar 1974 die beiden Gemeinden Mühlhausen und Ehingen im Hegau zusammen und konnten so ihre Eigenständigkeit bewahren.
Aufgrund der Zugehörigkeit zur Fürstabtei St. Gallen ging die Reformation an Ehingen und Mühlhausen vorbei. So ist auch heute noch die Mehrzahl der Bewohner katholisch. In beiden Ortsteilen gibt es eine römisch-katholische Gemeinde. Die evangelischen Gläubigen werden von Volkertshausen aus betreut.
Die Gemeinde gehört der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Engen an.
Dem Gemeinderat gehören nach der Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 neben dem Bürgermeister als Vorsitzenden 14 Mitglieder an. Im Einzelnen brachte die Wahl folgendes Ergebnis:
In der Nähe Mühlhausens befindet sich die Ruine der Burg Hohenkrähen aus dem 12. Jahrhundert auf dem Hohenkrähen. Aus dem 13. Jahrhundert stammt die Burg Mägdeberg, deren Ruine heute auf dem Mägdeberg zu sehen ist.
Mühlhausen-Ehingen liegt an der Schwarzwaldbahn von Singen nach Offenburg sowie an der Gäubahn (Stuttgart–Singen). Die Gemeinde verfügt über die Bahnhaltepunkte „Mühlhausen (b Engen)“ sowie „Welschingen-Neuhausen“. Der Seehas-Zug verbindet Mühlhauen-Ehingen im Halbstunden-Takt mit Engen, Singen, Radolfzell und Konstanz.
Mühlhausen-Ehingen verfügt über eine eigene Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Außerdem gibt es einen kommunalen Kindergarten in Ehingen und einen römisch-katholischen in Mühlhausen.
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