Freitag, 25.05.2012



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Müglitztal

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Müglitztal
Müglitztal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Müglitztal hervorgehoben
50.91666666666713.816666666667396Koordinaten: 50° 55′ N, 13° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Direktionsbezirk: Dresden
Landkreis: Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Dohna-Müglitztal
Höhe: 396 m ü. NN
Fläche: 21 km²
Einwohner: 2181 (30. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 104 Einwohner je km²
Postleitzahl: 01809
Vorwahl: 035027
Kfz-Kennzeichen: PIR
Gemeindeschlüssel: 14 6 28 250
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Markt 11
01809 Dohna
Webpräsenz:
Bürgermeister: Jörg Glöckner (CDU)

Müglitztal ist eine Gemeinde im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, liegt aber geografisch gesehen im Erzgebirgsvorland. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Dohna-Müglitztal. Verwaltungssitz ist Weesenstein.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde Müglitztal, die an der Müglitz liegt, befindet sich bis auf den Ortsteil Maxen im gleichnamigen tiefeingeschnittenen Tal im hügeligen Vorland des Osterzgebirges. Der Gemeindeteil Maxen liegt auf einer Hochfläche westlich des Tales oberhalb von Mühlbach.

Der höchste Punkt des Gemeindegebietes befindet sich mit 396 m ü. NN an den sogenannten Drei Linden oberhalb von Mühlbach. Der tiefste Punkt befindet sich im Müglitztal auf einer Höhe von 153 m ü. NN.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde umfasst die Ortsteile Burkhardswalde, Crotta, Falkenhain, Maxen, Mühlbach, Schmorsdorf und Weesenstein.

Geschichte

Seit dem 1. März 1994 gibt es die Gemeinde Müglitztal, die im Zuge einer Gemeindegebietsreform entstand und aus den ehemaligen Gemeinden Burkhardswalde (Müglitztal), Maxen, Mühlbach und Weesenstein besteht.

Die Gemeinde, insbesondere Weesenstein, wurde durch Hochwasser der Müglitz in der Vergangenheit wiederholt schwer in Mitleidenschaft gezogen. Schwere Schäden traten vor allem 1927 und 2002 auf. Dabei wurde die Bahnlinie für längere Zeit unterbrochen, Wohnhäuser und Brücken zerstört und der Park von Schloss Weesenstein verwüstet.

Verkehr

Im Tal verläuft die Staatsstraße 178 und die Müglitztalbahn (HeidenauAltenberg).

Sehenswürdigkeiten

  • Schloss Weesenstein mit Park Weesenstein
  • Heimatmuseum Maxen am Dorfplatz, geöffnet Sa/So 13-16 Uhr
  • Naturbühne Maxen Freilichttheater in einem Kalkbruch
  • Kalkofen Maxen Technisches Denkmal von 1856 an der Maxener Naturbühne
  • Kalkofen an der Winterleite Technisches Denkmal zwischen Maxen und dem Bahnhof Burkhardswalde-Weesenstein
  • das „Blaue Häusel“, ein Pavillon in Form einer Moschee (privat)
  • Friedensdenkmal an den Drei Schmorsdorfer Friedenslinden, Aussichtspunkt zwischen Maxen und Schmorsdorf
  • Clara-Schumann-Lindenmuseum, das kleinste freistehende Museum Deutschlands (6,85 m²) in Schmorsdorf
  • Die Schmorsdorfer Linde (600-700 Jahre alt) - der älteste Baum im Altkreis Sächsische Schweiz
  • Maxener Schloss (Privatbesitz)

Gedenkstätten

Auf dem Friedhof des Ortsteils Mühlbach befindet sich die Grabstätte eines namentlich bekannten jugoslawischen Mannes, der während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland verschleppt und ermordet wurde.

Persönlichkeiten

  • Ellen Wessinghage (* 28. Juni 1948 in Mühlbach), Mittel- und Langstreckenläuferin

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Bevölkerungsentwicklung
en:Müglitztal

eo:Müglitztal (komunumo) nl:Müglitztal ru:Мюглицталь vo:Müglitztal