Freitag, 25.05.2012



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Müden (Aller)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Müden (Aller)
Müden (Aller)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Müden (Aller) hervorgehoben
52.53333333333310.36666666666747Koordinaten: 52° 32′ N, 10° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Gifhorn
Samtgemeinde: Meinersen
Höhe: 47 m ü. NN
Fläche: 67,27 km²
Einwohner: 5666 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 84 Einwohner je km²
Postleitzahl: 38539
Vorwahl: 05375
Kfz-Kennzeichen: GF
Gemeindeschlüssel: 03 1 51 018
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstraße 1
38536 Meinersen
Webpräsenz:
Bürgermeister: Horst Schiesgeries (CDU)

Müden (Aller) ist eine Gemeinde im Westen des Landkreises Gifhorn an der Grenze zum Landkreis Celle.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Müden liegt am Südrand der Lüneburger Heide, etwa 20 km von Gifhorn, 50 km von Hannover, 30 Kilometer von Celle, 35 km von Braunschweig und 40 km von Wolfsburg entfernt an der Aller.

In Müden an der Aller mündet die aus dem Harz kommende Oker in die Aller. Beide Flüsse sind je nach Jahreszeit teilweise sehr wasserreich.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Müden hat insgesamt 5.901 Einwohner (1. Februar 2008) und gliedert sich in folgende Ortsteile (in Klammern die Einwohnerzahl, Stand 1. Februar 2008)[1]:

  • Hauptort Müden (Aller) (2780)
  • Bokelberge (29)
  • Brenneckenbrück (64)
  • Dieckhorst (743)
  • Ettenbüttel (761)
  • Flettmar (1045)
  • Gerstenbüttel (209)
  • Gilde (100)
  • Hahnenhorn (170)

Dorfbild von Müden

St. Petri Kirche
Mündung der Oker (rechts) in die Aller, in der Mitte die frühere Burgstelle der Mundburg

In Müden gibt es viele sehenswerte Dinge. Besonders die alten Fachwerkhäuser (mitunter mit goldenen Schriftzügen auf einigen Balken) im historischen Ortskern an der Kirche sind sehr schön. Die Dorfkirche gehört zu den sehenswertesten in Niedersachsen. Rund um Müden liegen viele Felder und Feldwege, von denen manche schon im Mittelalter genutzt wurden.

Geschichte

Müden lag im Muthiwide (entstanden etwa 815), einer der 17 sächsischen Gründungsgaue des Bistums Hildesheim[2] Die St. Petri Kirche stammt aus dem 13.-15. Jahrhundert. Die Wandmalereien im Inneren entstanden 1400 bis 1480. Der Fachwerkanbau am Kirchengebäude wurde 1654 errichtet, der Turm stammt von 1767.

In Müden lag die heute nicht mehr vorhandene Mundburg unmittelbar am Zusammenfluss von Aller und Oker. Sie entstand um 933.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat aus Müden (Aller) setzt sich aus 17 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen, einschließlich des nebenamtlichen Bürgermeisters.

SPD CDU FDP Gesamt
2006 5 11 1 17 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 10. September 2006)

Weblinks

Quellen

  1. Einwohnerstatistik Samtgemeinde Meinersen
  2. Franz Anton Blum(1805): Geschichte des Fürstenthums Hildesheim, Wolfenbüttel, S. 72 f.
en:Müden (Aller)

eo:Müden (Aller) nl:Müden (Aller) pt:Müden (Aller) ro:Müden (Aller) ru:Мюден (Аллер) vo:Müden (Niedersachsen)