Meinestadt.de - Motten - 25.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Bad Kissingen | |
| Höhe: | 420 m ü. NN | |
| Fläche: | 23,8 km² | |
| Einwohner: | 1874 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 79 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97786 | |
| Vorwahl: | 09748 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KG | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 72 134 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Fuldaer Str. 11 97786 Motten |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Jochen Vogel (Wählergemeinschaft) | |
Motten ist eine Gemeinde und staatlich anerkannter Erholungsort im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen im Nordwesten von Bayern (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
Motten liegt in der Region Main-Rhön am Südwestrand des Mittelgebirges Rhön. Der Ort wird vom Fliede-Zufluss Döllbach durchflossen. Umrahmt ist das im Naturpark Bayerische Rhön gelegene Motten von den Bergen Hohe Kammer (700 m ü. NN, Nordosten), Ehrenberg (671 m, Südosten; Standort der Wallfahrtskirche Maria Ehrenberg) und Große Haube (658 m ü. NN, Südwesten; Standort eines Aussichtsturms); die beiden zuerst genannten Berge befinden sich innerhalb des Truppenübungsplatzes Wildflecken.
Neben dem Hauptort Motten gehören zur Gemeinde die beiden Ortsteile Kothen und Speicherz.
Motten wurde im Jahr 837 erstmals urkundlich erwähnt, der Ortsteil Speicherz im Jahr 1330. Der Ortsteil Kothen geht zurück auf einen Mönch namens Kotho, der sich bereits im 8. Jahrhundert dort niederließ. Als Amt des Hochstiftes Fulda wurde Motten 1803 zugunsten des Erzherzogs Ferdinand von Oranien säkularisiert und fiel 1806 als Teil der „province de Fulde“ an Frankreich (ab 1810 ein Departement des Großherzogtums Frankfurt des Fürstprimas von Dalberg). Es wurde 1815 auf dem Wiener Kongress Österreich zugesprochen. Seit dem Münchner Vertrag 1816 gehört der Ort zu Bayern.
Am Abend des 22. Oktober 2005 richtete ein Tornado im Industriegebiet sowie in nahe gelegenen Wäldern große Schäden an.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.617, 1987 dann 1.641 und im Jahr 2000 1.946 Einwohner gezählt.
Bürgermeister ist Jochen Vogel (Wählergemeinschaft). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Karl Will (Wählergemeinschaft/Wählergr.).
Blasonierung
In Schwarz ein mit einem senkrechten schwebenden schwarzen Tatzenkreuz belegter silberner Schräglinksbalken; oben eine goldene Laubkrone, unten eine goldene Distelblüte.
Wappengeschichte
1978 haben sich die ehemals selbständigen Gemeinden Motten, Kothen und Speicherz zur heutigen Gemeinde Motten zusammengeschlossen. Das Gemeindegebiet gehörte einst zum Kloster Fulda. Im Wappen weisen die Farben Silber und Schwarz und das schwarze Tatzenkreuz, auch fuldisches Kreuz genannt, auf diese Vergangenheit hin. Der silberne Schräglinksbalken symbolisiert die wichtige Straße von Nord nach Süd die im Mittelalter durch das Gemeindegebiet führte. An das 1275 und 1277 belegte Freigericht Motten erinnert die goldene Laubkrone. Auf die Lage der Gemeinde in der Rhön weist die goldene Distelblüte hin.
Das Wappen wurde von der Regierung von Unterfranken am 14. Dezember 1979 verliehen
Partnergemeinde ist Ranville in Frankreich.
Motten ist seit dem frühen 16. Jahrhundert Standort einer Brauerei. Die fürstbischöflich-fuldische Amtsbrauerei wurde am 12. Dezember 1791 an den ansässigen Bauern Johann Georg Will verkauft. Die Brauerei bestand bis 1987 als Will-Bräu. Heute heißt sie Hochstiftliches Brauhaus in Bayern und gehört zum Hochstiftlichen Brauhaus Fulda.
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 840 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 200 T€.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 242 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 64 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 665. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe ebenfalls einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 54 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 837 ha, davon waren 227 ha Ackerfläche und 606 ha Dauergrünfläche.
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
Aura a.d.Saale | Bad Bocklet | Bad Brückenau | Bad Kissingen | Burkardroth | Elfershausen | Euerdorf | Fuchsstadt | Geroda | Hammelburg | Maßbach | Motten | Münnerstadt | Nüdlingen | Oberleichtersbach | Oberthulba | Oerlenbach | Ramsthal | Rannungen | Riedenberg | Schondra | Sulzthal | Thundorf i.UFr. | Wartmannsroth | Wildflecken | Zeitlofs
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