Meinestadt.de - Minfeld - 25.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Germersheim | |
| Verbandsgemeinde: | Kandel | |
| Höhe: | 125 m ü. NN | |
| Fläche: | 8,41 km² | |
| Einwohner: | 1579 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 188 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 76872 | |
| Vorwahl: | 07275 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GER | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 34 020 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Gartenstraße 8 76870 Kandel |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Manfred Foos (FWG) | |
Minfeld ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Germersheim in Rheinland-Pfalz (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
Minfeld liegt zwischen Karlsruhe und Landau in der Pfalz. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Kandel an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Kandel hat.
| 700 | wahrscheinliche Gründung des Dorfes |
| 982 | erste Erwähnung in einer Urkunde |
| 1053 | Fertigstellung der heutigen protestantischen Kirche |
| 1345 | Bau des Schlosses/Burg durch Heinrich von Lichtenberg |
| 1525 | Hans Bübel aus Minfeld wird als Führer im Bauernkrieg bekannt |
| 1556 | Minfeld bekennt sich zur Reformation |
| 1579 | Erste Erwähnung einer Schule |
| 1618 | Beginn des Dreißigjährigen Krieges |
| 1639 | Pest |
| 1737 | Johann Casimir Häffelin wird am 3. Januar in Minfeld geboren |
| 1814 | Zar Alexander von Russland, Kaiser Franz I. von Österreich und König Wilhelm III. von Preußen Siegeszug durch Minfeld |
| 1816 | Minfeld fällt zu Bayern |
| 1908 | Anschluss an Wasserversorgung |
| 1938 | Bau des Westwall |
| 1982 | 1000-Jahrfeier Minfeld |
| 2005 | Zum ersten Mal findet das Dorffest „Minfelder Sommer“ statt |
| 2007 | Vom 15. bis zum 18. Juni 2007 fand die 1025-Jahrfeier statt |
2007 waren 45,3 Prozent der Einwohner evangelisch und 39 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[1]
Bei den Wahlen zum Gemeinderat am 13. Juni 2004 ergab sich folgendes Ergebnis:
Die Blasonierung des Wappens lautet: In Grün ein rotgedecktes, an den Ecken mit goldenen Windfahnen bestecktes silbernes Haus mit zwei Reihen schwarzer Fenster und ohne Tür.
Es wurde 1841 vom bayerischen König genehmigt und geht zurück auf ein Gerichtssiegel aus dem Jahr 1495.[2]
Protestantische Kirche
Um 1053 erbauten Mönche aus Seltz die protestantische Kirche auf dem Kirchberg im Nordwesten des Dorfes. Um 1500 wurden im spätgotischen Stil Chorgewölbe und Chorfenster umgebaut und Seitenkapellen und die Sakristei angebaut.
In der Kirche wurde 2006 durch einen Förderverein eine mittelalterliche Wandmalerei restauriert. Diese zeigt die St. Martins-Geschichte, die Erscheinung des Herrn, sowie die Verkündigung an Maria.
Besonders anschaulich lassen sich die an der Westwand des Chorbogens in drei Zonen geteilten Bildern darstellen. Die obere Zone zeigt die Anbetung der Könige, die Taufe Jesu und die drei Versuchungen Jesu in der Wüste. Die mittlere Zone stellt die Auferstehung Jesu, seine Himmelfahrt, die Begegnung des Auferstandenen mit Maria Magdalena, sowie die Ausgießung des Heiligen Geistes (Pfingsten) dar. Die untere Zone zeigt die klugen Jungfrauen und die Auferstehung am jüngsten Tage.(KARAWATKI In: Minfeld 982–1982, Kandel)
Eine weitere Besonderheit ist die Winterhalter-Orgel und eine in der Pfalz einzigartige „piscina“, in die das „geweihte“ Wasser geschüttet wurde.
Minfeld liegt im Bereich des Karlsruher Verkehrsverbundes. Der nächste Bahnhof ist Winden (Pfalz), etwa vier Kilometer nordwestlich von Minfeld. Er ist ein Knotenpunkt des Regionalverkehrs; stündlich oder häufiger verkehren von dort aus Züge nach Neustadt, Landau–Karlsruhe, Bad Bergzabern sowie Wissembourg. Die Buslinie 527 des Regionalbusverkehrs Südwest bietet wochentags außerdem eine Anbindung Minfelds an den Bahnhof Kandel an der Bahnstrecke Neustadt–Karlsruhe.
Durch das Gemeindegebiet von Minfeld verläuft die Bundesstraße 427.
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