Freitag, 25.05.2012



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Merenberg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Merenberg
Merenberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Merenberg hervorgehoben
50.5166666666678.1833333333333253Koordinaten: 50° 31′ N, 8° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Gießen
Landkreis: Limburg-Weilburg
Höhe: 253 m ü. NN
Fläche: 23,1 km²
Einwohner: 3398 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 147 Einwohner je km²
Postleitzahl: 35799
Vorwahlen: 06471 , 06476
Kfz-Kennzeichen: LM
Gemeindeschlüssel: 06 5 33 012
Adresse der Gemeindeverwaltung: Allendorfer Straße 4
35799 Merenberg
Webpräsenz:
Bürgermeister: Reiner Kuhl
Lage der Gemeinde Merenberg im Landkreis Limburg-Weilburg
Datei:Limburg-Weilburg Merenberg.png
Die Karte der Topographische Aufnahme der Rheinlande auf der Merenberg und seine Ortsteile verzeichnet sind

Merenberg ist eine Gemeinde im Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen, Deutschland, sam Südrand des Westerwalds zwischen der Kreisstadt Limburg und Weilburg. Merenberg grenzt im Norden an die Gemeinde Mengerskirchen, im Osten an die Gemeinde Löhnberg, im Süden an die Stadt Weilburg, im Südwesten an die Gemeinde Beselich, sowie im Westen an die Gemeinde Waldbrunn (alle im Landkreis Limburg-Weilburg).

Inhaltsverzeichnis

Ortsteile

Der Marktflecken Merenberg besteht aus den fünf Ortsteilen Merenberg, Barig-Selbenhausen, Allendorf, Reichenborn und Rückershausen.

Geschichte

Auf dem Almerskopf und auf der Höhburg finden sich Siedlungsreste aus der La-Tène-Zeit.

In Merenberg steht die Stammburg des Hauses Merenberg, einer Adelsfamilie des 12. und 13. Jahrhunderts. Im Zusammenhang mit dieser Familie wurde der Ort erstmals 1129 urkundlich erwähnt. 1290 erhielt Merenberg das Stadtrecht und das Wochenmarktrecht von König Rudolf I. Darauf wurde eine Stadtmauer errichtet. 1634 wurde die Burg zerstört und bildet seitdem als Ruine das Wahrzeichen Merenbergs.

Am Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Merenberg das Stadtrecht entzogen. Ende des 19. Jahrhunderts benannte das Haus Nassau die Kinder aus der Ehe des Prinzen Nikolaus mit einer russischen Adligen als "Grafen von Merenberg".

Im Zuge der hessischen Gebietsreform schlossen sich am 1. Dezember 1971 die dahin selbständigen Gemeinden des ehemaligen Oberlahnkreises Allendorf, Barig-Selbenhausen, Merenberg, Reichenborn und Rückershausen zur neuen Gesamtgemeinde Merenberg zusammen.

Allendorf wurde erstmals 1250, Rückershausen 1370 und Reichenborn erstmals 1435 erwähnt.

Politik

Gemeindevertretung

Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 39,7 9 36,0 8
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 39,7 9 43,3 10
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 6,0 2 3,3 1
BM/FWG Bürgerliste/Freie Wählergemeinschaft Merenberg 14,6 3 17,3 4
Gesamt 100,0 23 100,0 23
Wahlbeteiligung in % 54,7 57,3

Wappen

Blasonierung: „In grün ein durchgehendes goldenes (gelbes) Schrägkreuz, begleitet von zwölf goldenen Kreuzchen. Die Gemeinde führt das Wappen der Herren von Merenberg, das auch im Wappen des ehemaligen Oberlahnkreises (Sitz: Weilburg) vertreten war.“

Wirtschaft und Infrastruktur

Neben dem ortsüblichen Handel und Handwerk gibt es einige mittelständische Industriebetriebe am Ort. Hauptsächliche Branchen sind Maschinen- und Anlagenbau, Metall- und Kunststoffverarbeitung und Automatisierungstechnik. Das bekannteste Unternehmen aus Merenberg ist das Plattenlabel ZYX Music

Verkehr

Die Gemeinde liegt an der Bundesstraße 49, die derzeit (Februar 2006) zwischen Limburg und Wetzlar vierspurig ausgebaut wird. Damit ist Merenberg an das Fernstraßennetz angeschlossen.

Bildung

In Merenberg besteht mit der Albert-Wagner-Schule eine Grund- und Hauptschule. Sie wurde 1958 als erste hessische Mittelpunktschule eingeweiht. Die Schule wurde nach dem Verwaltungsbeamten und Politiker Albert Wagner benannt. Merenberg gehört zum Einzugsbereich der Haupt- und Realschule Westerwaldschule in Mengerskirchen Waldernbach. Weiterhin besuchen Schüler weiterführende Schulen in Weilburg.

Einrichtungen

  • Kindertagesstätte "Villa Kunterbunt" Merenberg
  • Kindergarten "Tigerente" Barig-Selbenhausen
  • Freiwillige Feuerwehr Merenberg, gegr. 1902 (einschl. Jugendfeuerwehr)
  • Freiwillige Feuerwehr Allendorf, gegr. 1926 (einschl. Jugendfeuerwehr)
  • Freiwillige Feuerwehr Barig-Selbenhausen, gegr. 1925 (einschl. Jugendfeuerwehr)
  • Freiwillige Feuerwehr Reichenborn, gegr. 1925 (einschl. Jugendfeuerwehr)
  • Freiwillige Feuerwehr Rückershausen, gegr. 1934 (einschl. Jugendfeuerwehr)

Sehenswürdigkeiten

Weblinks

Commons Commons: Merenberg – Bilder, Videos und Audiodateien
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