Meinestadt.de - Meißenheim - 24.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Ortenaukreis | |
| Höhe: | 151 m ü. NN | |
| Fläche: | 21,33 km² | |
| Einwohner: | 3687 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 173 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 77974 | |
| Vorwahl: | 07824 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OG | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 17 075 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Rathausstraße 10 77974 Meißenheim |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Gerlinde Kleis | |
Meißenheim ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Ortenaukreis.
Inhaltsverzeichnis |
Meißenheim liegt in der Oberrheinischen Tiefebene direkt am Rhein und damit an der deutsch-französischen Grenze, etwa 13 km von Lahr entfernt.
Die Gemeinde grenzt im Norden an Neuried, im Osten an Friesenheim und die Stadt Lahr, im Süden an Schwanau und im Westen an die elsässische Gemeinde Gerstheim.
Zur Gemeinde Meißenheim mit der ehemals selbstständigen Gemeinde Kürzell gehören die beiden gleichnamigen Dörfer. Im Gemeindeteil Kürzell liegen die abgegangenen Ortschaften Hoschweier, Kenle, Merzweier, Mietershofen und Vastolfsweier, und im Gemeindeteil Meißenheim liegen die abgegangenen Ortschaften Äußerer und Innerer Hilbertshof auf die heute eine Flurname hindeutet.[2]
Im Jahre 1267 wurde Meißenheim erstmals urkundlich erwähnt. Zunächst gehörte der Ort als Lehen des Bistums Straßburg den Herren von Geroldseck, um dann im 14. Jahrhundert an die Herren von Hattstadt überzugehen. 1464 kaufte der straßburger Bürger Bernhard Wurmser das Dorf. Es blieb bis 1805 im Besitz seiner Familie und kam dann im Rahmen der Mediatisierung aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses an das Großherzogtum Baden.
Meißenheim gehörte früher zum Landkreis Lahr, mit dem es 1973 im neuen Ortenaukreis aufging. Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Kürzell nach Meißenheim eingemeindet.
Obwohl straßburger Lehen, wurde von der Familie Wurmser in Meißenheim die Reformation eingeführt. Auch heute noch ist der Ort überwiegend evangelisch geprägt. Neben den beiden evangelischen Kirchen (für jeden Ortsteil eine) gibt es in Kürzell aber auch eine römisch-katholische und im Hauptort eine neuapostolische Gemeinde.
Die Gemeinde Meißenheim bildet mit der Gemeinde Schwanau eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft.
Die Gemeinderatswahl am 13. Juni 2004 brachte folgendes Ergebnis:
Für Kürzell besteht ein eigener Ortschaftsrat.
Blasonierung: „In Gold eine roter Ring.“
Es handelt sich um einen Wendelring.
Es bildet wahrscheinlich das alte Dorfzeichen ab.
Meißenheim:
Mühlbachpromenade mit Ruhepavillons, Aussichtspunkten und Biotop. Baggersee mit Sandstrand und Schollenhütte mit Grillmöglichkeit
Meißenheim war bis 1959 durch die Mittelbadische Eisenbahn (Kehl - Seelbach (Schutter)) an das Schienennetz angebunden.
Mit der Friederike-Brion-Schule besteht in Meißenheim eine Grund- und Hauptschule. Im Ortsteil Kürzell gibt es zudem eine Schule für lernbehinderte Kinder. In beiden Ortsteilen gibt es je einen evangelischen Kindergarten, in Kürzell auch einen in Trägerschaft der römisch-katholischen Kirchengemeinde.
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