Meinestadt.de - Meerane - 24.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Direktionsbezirk: | Chemnitz | |
| Landkreis: | Zwickau | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Meerane | |
| Höhe: | 253 m ü. NN | |
| Fläche: | 19,76 km² | |
| Einwohner: | 16.752 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 848 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 08393 | |
| Vorwahl: | 03764 | |
| Kfz-Kennzeichen: | Z (alt: GC) | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 5 24 190 | |
| Stadtgliederung: | Kernstadt, 4 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Lörracher Platz 1 08393 Meerane |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Lothar Ungerer (parteilos) | |
Meerane ist eine sächsische kreisangehörige Stadt im Nordwesten des Landkreises Zwickau. Sie ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Meerane.
Inhaltsverzeichnis |
Meerane liegt an der Grenze zu Thüringen 17 km südlich von Altenburg und ca. 15 km nördlich von Zwickau an der vierspurig ausgebauten B 93. Die Stadt ist auch über die südlich verlaufende sechsspurige A 4 mit den Anschlüssen Meerane und Glauchau-West, beide ca. 2 km entfernt, zu erreichen. Meerane liegt in einem dicht besiedelten Gebiet am Nordwestrand des Erzgebirgischen Beckens.
Angrenzende Gemeinden sind Crimmitschau (Stadt), Dennheritz, Glauchau (Stadt), Remse und Schönberg im Landkreis Zwickau sowie Gößnitz (Stadt) und der Ortsteil Guteborn der Gemeinde Ponitz im thüringischen Landkreis Altenburger Land.
Zu Meerane gehören die Ortsteile Crotenlaide (auch Untergötzenthal genannt), Dittrich, Seiferitz, Niklasbusch und Waldsachsen.
Meerane wurde 1361 als Oppidum de Mare und 1405 als Städtlein bezeugt.
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):
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1834 bis 1946
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1950 bis 1999
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2000 bis 2006
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1 29. Oktober
2 31. August
Seit 2001 ist der gebürtige Ludwigsburger Prof. Dr. Lothar Ungerer (parteilos) Bürgermeister der Stadt Meerane. Bei den Bürgermeisterwahlen am 8. Juni 2008 wurde Prof. Ungerer mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. Insgesamt 92,5 Prozent der Wähler gaben ihm ihre Stimme.
Bekannt wurde die Stadt auch durch die Steile Wand von Meerane. Diese verdankt ihren Namen der extremen Steigung der Bergstraße und wurde in den 1950-er Jahren während der hier verlaufenden Friedensfahrten von Reportern so getauft.
Der einheimische Fußballverein Meeraner SV war Halbfinalist der Ostzonenmeisterschaften 1948 und 1949 sowie Gründungsmitglied der DDR-Fußball-Oberliga.
Die Männer des Meeraner Hockeyvereins spielen in der 2. Bundesliga.
Meerane war einst ein wichtiger Standort der Textilindustrie. Verwandte Industriebetriebe wie Färbereien, Gerbereien und Maschinenfabriken waren hier ebenfalls angesiedelt. Bis zur Einstellung der Produktion 1991 wurde im VEB IFA Karosseriewerke Meerane (auch "Meeraner Karosseriewerk", MEKAWE) die Karosserie des Trabant 600, 601 Kombi („Universal“) und Kübel gefertigt. Die Wurzeln des Karosseriebaus in Meerane liegen bei der Firma Hornig & Co, die am 13. August 1869 als Stellmacherei gegründet wurde und bis zur Enteignung 1946 u. a. Karosserien für DKW, Horch und Audi herstellte.
Im Meeraner Wirtschaftszentrum Süd-West sind heute viele Unternehmen aus dem Automobilsektor vorhanden. Diese nutzen die Nähe zum nahegelegenen Volkswagen-Werk in Zwickau-Mosel. Ansässige Unternehmen sind z. B.:
In der Ifo-Studie „Die Wohnortwahl privater Haushalte und die Bewertung lokaler Standortfaktoren in den sächsischen Gemeinden“ (2008) belegte Meerane den 14. Platz aller 505 Gemeinden Sachsens. 14 Faktoren hat das Ifo-Institut der Beurteilung zugrunde gelegt, dazu zählen u. a. Einzelhandel, Arbeitslosigkeit, Erholungsfläche, Krankenhäuser, Ärztequote, öffentliche Sicherheit, verkehrliche Lage und öffentlicher Nahverkehr.[2]
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