Meinestadt.de - Marne - 24.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | ||||
| Kreis: | Dithmarschen | ||||
| Amt: | Marne-Nordsee | ||||
| Höhe: | 2 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 4,83 km² | ||||
| Einwohner: | 5939 (30. Dez. 2007) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 1230 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 25709 | ||||
| Vorwahl: | 04851 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | HEI | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 51 072
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| Adresse der Amtsverwaltung: | Alter Kirchhof 4/5 25709 Marne |
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| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Thomas Maßmann (CDU) | ||||
| Lage der Stadt Marne im Kreis Dithmarschen | |||||
| Datei:Marne in HEI.PNG | |||||
Die amtsangehörige Stadt Marne ist ein Unterzentrum im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein (Deutschland) und Sitz des Amts Marne-Nordsee
Inhaltsverzeichnis |
Marne ist Zentrum der Dithmarscher Südermarsch.
Die Stadtvertretung hat 19 Mitglieder. Sechs davon gehören der CDU an, sechs der Kommunalen Wählervereinigung (KWV), fünf der SPD und zwei der FDP.
Bürgervorsteher ist Rüdiger Martin (KWV), hauptamtlicher Bürgermeister ist Thomas Maßmann (CDU, seit 1. Dezember 2004 im Amt).
Die Verschuldung betrug mit Stand vom 31. Dezember 2002 2.979.000 Euro. Dies entspricht – bei Zugrundelegung der damaligen Einwohnerzahl – 489 Euro/Einwohner.
Blasonierung: „In Blau über durchgehender silberner Zinnenmauer mit offenem Tor, darin ein goldenes Fallgitter, der wachsende, golden nimbierte und gekleidete heilige Matthäus, der ein silbernes Beil mit rotem Griff hält, begleitet beidseitig von je einem silbernen Ring.“ (Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein)
Das heutige Wappen, das 1892 von der Provinzregierung bestätigt wurde, rührt vom ältesten bekannten Bildsiegel des Kirchspiels Marne her, das im Abdruck von 1392 überliefert ist. Es zeigt den heiligen Matthäus mit Nimbus und Buch auf Steinen stehend. Die 1892 hinzugefügten Motive Mauer und Ringe symbolisieren die Marschdeiche. In einem zweiten Siegel aus dem 15. Jahrhundert erscheinen nebeneinander die heilige Magdalena und der heilige Matthäus als Patrone der Marner Kirche mit ihren Attributen.
Seit dem 28./30. September 1990 besteht eine Städtepartnerschaft mit der Stadt Burg Stargard (Mecklenburg-Vorpommern).
Durch Marne verläuft die B 5 zwischen Husum und Brunsbüttel.
Die ansässige Lebensmittelindustrie verarbeitet Produkte des fruchtbaren Marsch-Bodens.
Die über die Grenzen Deutschlands hinaus vermarktende Firma Friesenkrone konzentriert sich auf die Herstellung von Heringsspezialitäten. Bekannt ist auch die Brauerei Karl Hintz, welche das Bier (Beugelbuddelbeer) traditionell in Bügelverschlussflaschen abfüllt.
Die Rijk Zwaan Marne AG (ehemalige GZG Marne Saaten AG) züchtet weltweit bekannte Kopfkohlsorten wie Weiß- und Rotkohl.
In Marne sind alle Schularten vertreten: Grund- und Hauptschule einschließlich Schulkindergarten und betreuter Grundschule, Förderschule, Realschule und Gymnasium. Daneben gibt es auch eine Volkshochschule.
Marne ist selbsternanntes Karnevalzentrum im ansonsten eher karnevalsfeindlichen Schleswig-Holstein. So finden nicht nur in der Saison diverse Karnevalsveranstaltungen statt, sondern die Kleinstadt beherbergt auch den größten Rosenmontagsumzug des Bundeslandes. So nahmen beispielsweise im Jahr 2008 über 50 Wagen und Gruppen am Rosenmontagsumzug teil, der über 15.000 Besucher anzog.[1] Zwei Tage später veranstaltet die SPD traditionell einen Politischen Aschermittwoch, der im Allgemeinen Politprominenz aus Schleswig-Holstein anzieht.
Die Einwohnerzahl ist zurzeit rückläufig. Zwischen dem 27. Mai 1970 und dem 31. Dezember 2003 pendelte sie zwischen dem niedrigsten Stand von 5.383 (27. Mai 1970) und dem Höchststand 6.130 (31. März 2001).
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