Meinestadt.de - Marktbreit - 24.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Kitzingen | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Marktbreit | |
| Höhe: | 191 m ü. NN | |
| Fläche: | 20,15 km² | |
| Einwohner: | 3642 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 181 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97340 | |
| Vorwahl: | 09332 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KT | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 75 147 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marktstraße 4 97340 Marktbreit |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Erich Hegwein (CSU) | |
Marktbreit ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Kitzingen und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Marktbreit. Die Stadt liegt an der südlichsten Stelle des Maindreiecks und gleichzeitig des Mains. Sie ist der Geburtsort des Arztes und Entdeckers der nach ihm benannten Krankheit Alois Alzheimer.
Inhaltsverzeichnis |
Mit der Gebietsreform im Jahr 1978 wurde der etwa vier Kilometer entfernte Ort Gnodstadt mit rund 750 Einwohnern zu einem Ortsteil von Marktbreit.
Das Maindreieck zählt mit zu den wärmsten und trockensten Regionen Bayerns. Dieses Klima ist besonders günstig für den Anbau von Wein, Obst und Gemüse.
Erstmals erwähnt wurde Marktbreit als broite inferior, das heißt Unter- oder Niedernbreit, in einer Urkunde des Grafen zu Castell 1266. Vermutlich gab es bereits einige hundert Jahre früher eine Siedlung an der Mündung des Breitbaches, über die aber wenig bekannt ist. 1557 verlieh Kaiser Ferdinand I. das Marktrecht. Marktbreit war entstanden und es kam zu einer ersten Blütezeit des kleinen Ortes. Unter der Herrschaft der Familie Schwarzenberg entwickelte sich der Ort zu Beginn des 18. Jahrhunderts zu einem der bedeutendsten Haupthandelsorte am Main. Vor allem durch die günstige geografische Lage am südlichsten Punkt des Mains und damit der kürzesten Verbindung zur Donau konnte Marktbreit profitieren. Im Jahr 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern, um danach für wenige Jahre dem Großherzogtum Würzburg zugeschlagen zu werden. 1814 kam er endgültig zu Bayern. Einen Bedeutungsverlust erlitt der Ort in wirtschaftlicher Hinsicht durch die Eisenbahn, die Mitte des 19. Jahrhunderts auch ins Würzburger Land kam. Die Handelsbedeutung ging stark zurück, viele Kaufleute verließen die Stadt. Kurz zuvor hatte Marktbreit im Jahr 1819 von der bayerischen Regierung das Stadtrecht erhalten.
→Siehe auch: Römerlager Marktbreit
Über blauem Schildfuß, darin ein silberner Wellenbalken, in Blau der silbern gerüstete Heilige Georg mit Helm und Schwert, der dem aufgereckten grünen Lindwurm die goldene Fahnenlanze in den Rachen stößt; auf der silbernen Fahne ein fünfmal von Blau und Silber gespaltener Schild
Marktbreit hieß im frühen Mittelalter Unternbreit oder Niedernbreit. Durch diese Namen unterschied sie sich von dem benachbarten Obernbreit. Der Name Marktbreit wird erstmals 1594 genannt. Die Namensänderung geht wahrscheinlich auf die Marktrechtsverleihung durch König Ferdinand I. im Jahr 1557 zurück, der dem Ort auch das Wappen verlieh. Der Heilige Georg mit dem kleinen Schild in der Fahne steht für den damaligen Ortsherrn Georg Ludwig von Seinsheim, der den Ort mit Mauern, Türmen und Toren befestigte. Die Herren von Seinsheim hatten seit 1457 die Ortsherrschaft und sind seit 1409 in der ehemaligen Ortschaft Niedernbreit nachgewiesen. Der Wellenbalken ist ein Hinweis auf die Lage der Stadt am Main. Das heutige Wappen, das seit 1557 geführt wird, ist identisch zu der Darstellung auf den ältesten Siegeln und hat sich auch in den nachfolgen Jahrhunderten nicht verändert. Marktbreit erhielt 1819 die Stadtrechte.
Das Museum im Malerwinkelhaus befindet sich links vor dem Stadttor. Realistisch dargestellt sind die Lebensbedingungen der Bewohner in den früheren Jahrhunderten. Weiterhin werden gute Erläuterungen zum Aufbau und zur Marschleistung der römischen Kohorten und Centurien gegeben.
Regelmäßige Sonderausstellungen zu kulturhistorischen Themen ergänzen die Dauerausstellungen.
Direkter Anschluss an die Autobahn A 7 Ausfahrt 104. Bahnhaltestelle für Regionalzüge auf der Strecke von Würzburg über Treuchtlingen nach München. Marktbreit liegt direkt an der Landstraße L 2271, die die Bundesstraße 8 (5 km östlich) und die Bundesstraße 13 (5 km westlich) verbindet.
Marktbreit hat eine Weinlage, den Sonnenberg. Der Marktbreiter Sonnenberg gehört zur Großlage Kitzinger Hofrat, im Weinanbaugebiet Franken. →Siehe auch: Liste der Weinorte in Franken
Folgende Schulen gibt es in Marktbreit:
Abtswind | Albertshofen | Biebelried | Buchbrunn | Castell | Dettelbach | Geiselwind | Großlangheim | Iphofen | Kitzingen | Kleinlangheim | Mainbernheim | Mainstockheim | Markt Einersheim | Marktbreit | Marktsteft | Martinsheim | Nordheim am Main | Obernbreit | Prichsenstadt | Rödelsee | Rüdenhausen | Schwarzach am Main | Segnitz | Seinsheim | Sommerach | Sulzfeld am Main | Volkach | Wiesenbronn | Wiesentheid | Willanzheim
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