Donnerstag, 24.05.2012



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Marienmünster

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Dieser Artikel behandelt die Stadt Marienmünster in Nordrhein-Westfalen. Für die gleichnamige Klosterkirche in Dießen am Ammersee, siehe Marienmünster Dießen.


Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Marienmünster
Marienmünster
Deutschlandkarte, Position der Stadt Marienmünster hervorgehoben
51.8166666666679.1830555555555257Koordinaten: 51° 49′ N, 9° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Detmold
Kreis: Höxter
Höhe: 257 m ü. NN
Fläche: 64,35 km²
Einwohner: 5523 (30. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 86 Einwohner je km²
Postleitzahl: 37696
Vorwahl: 05276
Kfz-Kennzeichen: HX
Gemeindeschlüssel: 05 7 62 024
Stadtgliederung: 13 Ortschaften
Adresse der Stadtverwaltung: Schulstraße 1
37696 Marienmünster
Webpräsenz:
Bürgermeister: Ulrich Jung (CDU)
Lage der Stadt Marienmünster im Kreis Höxter
Brakel Steinheim Borgentreich Nieheim Höxter Bad Driburg Willebadessen Marienmünster Beverungen Warburg Nordrhein-Westfalen Kreis Lippe Kreis Paderborn Hochsauerlandkreis Hessen NiedersachsenKarte
Über dieses Bild

Marienmünster ist eine ostwestfälische Stadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland und gehört zum Kreis Höxter.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Marienmünster liegt im Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge und ist die flächenmäßig kleinste Stadt (Gemeinde) Nordrhein-Westfalens. Sie liegt im Kreis Höxter, dem östlichsten Kreis des Landes im Weserbergland.

Geologie

Geothermische Karte von Marienmünster

Der Festgesteinsuntergrund im Stadtgebiet wird wesentlich aus Ton-, Mergel- und Sandsteinen des Erdmittelalters bestimmt, im südlichen Randbereich auch aus Kalksteinen. Diese Sedimentgesteine sind hier zwischen einem und 1,5 km stark und stammen aus Trias und Jura. Sie wurden im Lauf der Erdgeschichte zu einem Bruchfaltengebirge gefaltet, zerbrochen und herausgehoben.

Tiefer liegt ein Festgesteinssockel, der aus Gesteinen des Erdaltertums (Devon, Karbon und Perm) besteht. Im flachwelligen westlichen Teil des Stadtgebiets, der zur Steinheimer Börde gehört, ist der Festgesteinsuntergrund von Lockergesteinen des Eiszeitalters (Kies, Sand und Löss) bedeckt.

Kalksteine, Sandsteine und Tonmergelsteine der Trias sind die wichtigsten Grundwasserleiter. Zum Teil sind die Grundwässer jedoch durch Lösung von Gips und Steinsalz im tieferen Untergrund versalzen, so dass sie nicht als Trinkwasser verwendet werden können.

Die Böden im Gebiet von Steinheim sind sehr vielfältig und wechseln kleinräumig. Im Süden, Westen und Nordwesten treten vorrangig schluffig-lehmige Parabraunerden auf, zum Teil wegen Staunässe auch als Pseudogley; sie werden ackerbaulich genutzt. Im Norden finden sich über Ton- und Mergelsteinen der Trias nährstoffreiche schluffig-tonige bis tonige Braunerden und Pseudogley-Braunerden, auch sie werden ackerbaulich genutzt, in einzelnen Fällen bieten sie Laub- oder Mischwäldern Raum.

Im Osten kommen neben den bereits oben beschriebenen Böden auf größeren zusammenhängenden Flächen Pseudogleye vor, die ausschließlich Ackerbaustandorte sind.

Im Süden und Südosten finden sich in einem Rahmen aus tonigem Lehm und lehmigem Tonwerden Braunerden Kalkstein-Verwitterungsböden. Auch hier herrscht landwirtschaftliche Nutzung vor, lediglich in Fällen großer kleinflächiger Höhenunterschiede findet sich Buchenwald. In Bachtälern haben sich Gleye entwickelt, die eine Grünlandnutzung erfahren.[1]

Marienmünster eignet sich durchweg gut bis sehr gut zur Nutzung von geothermischen Wärmequellen mittels Erdwärmesonde und Wärmegewinnung durch Wärmepumpe (vgl. dazu die Karte).

Ausdehnung und Nutzung des Stadtgebiets

Die als „Kleine Landgemeinde“ klassifizierte Stadt umfasst eine Fläche von 64,35 km². Die größte Ausdehnung in Nordsüdrichtung beträgt etwa 9,8 km und in Ostwestrichtung etwa 9,2 km.

Fläche
nach Nutzungsart[2]
Landwirt-
schafts-
fläche
Wald-
fläche
Gebäude-,
Frei- und
Betriebsfläche
Verkehrs-
fläche
Wasser-
fläche
Sport- und
Grünfläche
sonstige
Nutzung
Fläche in km² 45,63 11,71 2,77 3,16 0,49 0,32 0,27
Anteil an Gesamtfläche 70,91 % 18,20 % 4,30 % 4,91 % 0,76 % 0,50 % 0,42 %

Nachbargemeinden

Schieder-Schwalenberg Lügde
Nieheim Bild:Windrose_klein.svg Höxter
Brakel

Beginnend im Norden grenzen im Uhrzeigersinn an Marienmünster die Städte Schieder-Schwalenberg und Lügde im Kreis Lippe sowie Höxter, Brakel und Nieheim im Kreis Höxter.

Stadtgliederung

Nach § 3 Abs. 1 ihrer Hauptsatzung gliedert sich die Stadt Marienmünster in folgende 13 Bezirke/Ortschaften[3], die vor 1970 eigenständige Gemeinden im Amt Vörden waren:

Ortsteil Einwohner Gliederung von Marienmünster
Altenbergen 508
Born 103
Bredenborn 1.604
Bremerberg 123
Eilversen 83
Großenbreden 107
Hohehaus 206
Kleinenbreden 133
Kollerbeck 773
Löwendorf 259
Münsterbrock 124
Papenhöfen 229
Vörden 1.399
Gesamt 5.651

Die angegebenen Einwohnerzahlen ergeben sich aus Fortschreibungen des Einwohnermeldeamts der Stadt Marienmünster auf dem Stand vom Dezember 2006.[4]

Die Stadtverwaltung hat ihren Sitz in Vörden.

Klima

Das Bioklima von Marienmünster-Vörden und Umgebung weist eine große Vielfalt von Reizfaktoren verschiedener Intensität und Schonfaktoren auf, so dass hier gute Voraussetzungen für eine erfolgversprechende Anwendung des Klimas in der Therapie bestehen. Das gilt für alle Jahreszeiten, ausgenommen der Wintermonate, es sei denn, dass Schnee auf den Höhen des Weserberglandes, Teutoburger Waldes und Eggegebirges liegt und kontinental beeinflusstes, trocken-kaltes Wetter herrscht.

→ Siehe auch: Klima in Ostwestfalen-Lippe

Geschichte

Marienmünster gehörte seit der Gründung zur weltlichen Herrschaft des deutschen Bistums Paderborn, ursprünglich im Herzogtum Sachsen. Ab dem 14. Jahrhundert bildete sich das Territorium Fürstbistum Paderborn (Hochstift) im Heiligen Römischen Reich, darin ab dem 16. Jahrhundert zum niederrheinisch-westfälischen Reichskreis. 1802/03 wurde das Hochstift vom Königreich Preußen besetzt. In napoleonischer Zeit war der Ort Teil des Königreiches Westphalen. Seit 1815 gehörte Marienmünster endgültig zum Königreich Preußen, ab 1871 war es Teil des Deutschen Reiches. 1945–1949 war Willebadessen Teil der britischen Besatzungszone, ab 1946 staatlich regiert vom Land Nordrhein-Westfalen bzw. ab 1949 auch durch die Bundesrepublik Deutschland.

Religionen

Aufgrund seiner Zugehörigkeit zum ehemaligen Hochstift Paderborn ist die Bevölkerung in Marienmünster traditionell mehrheitlich katholisch. Ein Indiz für die Verteilung der Religionen kann die konfessionelle Zugehörigkeit der Schüler in Marienmünster sein. Demnach gaben im Schuljahr 2006/2007 20,7 % der Schüler evangelisch, 66,7 % katholisch und 0,2 % islamisch als Religionszugehörigkeit an. 5,1 % gaben eine andere Religionszugehörigkeit und 7,3 % keine Konfession an.[5]

Eingemeindungen

Die Stadt Marienmünster wurde zum 1. Januar 1970 durch die Gemeindegebietsreform durch Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Titularstädte Bredenborn und Vörden sowie der Gemeinden Altenbergen, Born, Bremerberg, Eilversen, Großenbreden, Hohehaus, Kleinenbreden, Kollerbeck mit Langenkamp, Löwendorf mit Saumer, Münsterbrock mit Abtei und Oldenburg sowie Papenhöfen mit Bönekenberg gebildet. Das Amt Vörden wurde aufgelöst[6]. Nachdem Uneinigkeit über den Namen der neuen Gemeinde bestand, da sowohl Bredenborn als größte Ortschaft, als auch Vörden als Standort des Rathauses, den jeweils eigenen Namen wollten, beschloss man, die neue Gemeinde nach der alten Abtei „Marienmünster“ zu benennen.

Einwohnerentwicklung

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen der Stadt Marienmünster nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bei den Zahlen handelt es sich bis 1970 um Volkszählungsergebnisse und ab 1975 um amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamtes. Die Zahlen für 1975, 1980 und 1985 sind geschätzte Werte, die Zahlen ab 1990 Fortschreibungen auf Basis der Ergebnisse der Volkszählung von 1987. Die Angaben beziehen sich bis 1985 auf die Wohnbevölkerung und ab 1987 auf die „Bevölkerung am Ort der Hauptwohnung“.

Bevölkerungsentwicklung in Marienmünster von 1950 bis 2007 (untere Linie: jeweiliger Gebietsstand, obere Linie: heutiger Gebietsstand)
Jahr Einwohner
19501,2 5.407
19611,2 4.503
19701 4.720
1975 4.994
Jahr Einwohner
1980 4.987
1985 5.004
19871 4.908
1990 5.145
Jahr Einwohner
1995 5.233
2000 5.505
2005 5.516
2007 5.523

1 Volkszählungsergebnis
2 Gemeinden des Amts Vörden, die zum 1. Januar 1970 zur Stadt Marienmünster zusammengeschlossen wurden

Politik

Stadtrat

Die folgende Tabelle zeigt die Kommunalwahlergebnisse für den Stadtrat zwischen 1975 und 2004[7][8]:

Datei:Marienmünster - 1999 communal elections - seating.svg
Zum Vergleich: Sitzverteilung im Stadtrat von 1999 bis 2004
2004 1999 1994 1989 1984 1979 1975
Partei Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  % Sitze  %
CDU 12 54,33 13 55,39 13 49,46 n/v 42,72 n/v 47,96 n/v 62,30 n/v 74,67
SPD 3 15,75 4 15,80 6 21,79 n/v 16,54 n/v 8,46 n/v 10,40 - -
GRÜNE - - - - - - n/v 5,63 n/v 8,15 - - - -
UWG12 4 15,97 3 n/v n/v n/v n/v n/v n/v n/v n/v n/v n/v n/v
WGB13 3 13,95 2 10,50 n/v n/v n/v n/v n/v n/v n/v n/v n/v n/v
Sonstige1 - - - 18,31 8 28,74 n/v 35,12 n/v 35,43 n/v 27,30 n/v 25,33
Gesamt 4 22 100 22 100 27 100 n/v 100 n/v 100 n/v 100 n/v 100

1Da die Datenlage eine Zuordnung der Wahlergebnisse und der Sitze für die UWG und WGB für die Zeit vor 2004 bzw. 1999 nicht ermöglicht, erfolgt die prozentuale Angabe unter Sonstige. 2Unabhängige Wählergemeinschaft 3Wähler Gemeinschaft Bürgernähe 4Ohne Berücksichtigung von Rundungsdifferenzen

Bürgermeister

Bürgermeister von Marienmünster ist Ulrich Jung (CDU). Er wurde am 26. September 2004 mit 65,5 % der gültigen Stimmen wiedergewählt, nachdem er am 12. September 1999 bereits für die vorhergehende Amtsperiode mit 62,8 % der gültigen Stimmen gewählt wurde.

Wappen, Flagge und Siegel

Der Stadt Marienmünster ist mit Urkunde des Regierungspräsidenten in Detmold vom 25. Juli 1973 das Recht zur Führung eines Wappens, einer Flagge und eines Banners verliehen worden (§ 2 der Hauptsatzung der Stadt Marienmünster[3]).

Stadtwappen

Beschreibung des Wappens:
„In Silber (Weiß) eine rote Kirche mit drei schwarzbedachten Türmen, der mittlere Turm mit einer barocken Haube. Unter dem schwarzen Satteldach zwischen den Seitentürmen ein goldener (gelber) achtstrahliger Stern.“

Das Wappen zeigt stilisiert die Abteikirche Marienmünster, die der zum 1. Januar 1970 gebildeten Stadt ihren Namen gab. Sie bildet das einende Element zwischen Stadt, Bevölkerung und Kirche.

Beschreibung der Flagge:
„Von Rot und Weiß längsgestreift mit dem von der Mitte zur Stange verschobenen Stadtwappen.“

Beschreibung des Banners:
„Von Rot und Weiß längsgestreift mit dem Stadtwappen im oberen Drittel.“

Die Stadt führt ein Dienstsiegel mit dem Stadtwappen.

Beschreibung des Siegels:
Umschrift oben: STADT, Umschrift unten: MARIENMÜNSTER,
Siegelbild: Im Schriftgrund der Wappenschild, in dem der Inhalt des Stadtwappens in Umrissen wiedergegeben ist.

Städtepartnerschaften

Seit 1991 besteht eine Partnerschaft mit der Stadt Schönewalde in Brandenburg, (Deutschland). Anfänglich zur Unterstützung beim Aufbau der kommunalen Selbstverwaltung finden zwischenzeitlich Begegnungen zwischen befreundeten Vereinen, insbesondere den Feuerwehren, statt.[9]

Darüber hinaus ist Marienmünster Mitglied des Städtebundes der Neuen Hanse.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

Im Ortsteil Altenbergen führt eine Laienschauspielschar in unregelmäßigen Abständen Theaterstücke auf.

Museen

In Marienmünster gibt es kein Museum, jedoch einen Aussichts- und Museumsturm. Dieser erinnert an die Station Nr. 30 der optischen Telegrafenlinie von Berlin nach Koblenz.

Musik

In Marienmünster gibt es sechs Chorgemeinschaften, einen Spielmannszug und einen allgemeinen Musikverein.

Bauwerke

  • Marienmünster ist bekannt durch die Abtei Marienmünster mit einer sehens- und hörenswerten Orgel.
  • Die Oldenburg ist die Stammburg der Grafen von Schwalenberg. Die Befestigung mit Wall und Graben wurde vermutlich um 1100 angelegt. In ihrem Zentrum liegt ein mächtiger Wohnturm, der wohl in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts errichtet und 1687 erneuert wurde. Ähnliche Turmhäuser befinden sich in Beverungen und Lichtenau (Westfalen). Aus der Zeit des Umbaus stammt sicherlich auch das barocke Wirtschaftsgebäude in der Vorburg (jetzt Ruine).
  • Schloss Vörden ist ein barockes Herrenhaus mit Schlosspark.
  • Die Hungerbergkapelle ist Teil einer vollständigen Kreuzweganlage mit 14 Stationen.
  • Das Windrad von Altenbergen, östlich der Ortschaft, das bis 1959 zur Wasserversorgung des Ortes diente.
  • Der 21 m hohe Aussichts- und Museumsturm auf dem Hungerberg (325 m).
  • Die Mutter der Heiligen Hoffnung als Pilgerstätte im Wald westlich der Abteikirche.
  • Mühlengrund in Hohehaus

Parks

Die Gartenanlage der Abtei Marienmünster ist im kirchlichem Besitz, bis auf dem Pastoratsgarten und den Wirtschaftshof aber öffentlich zugänglich. Von den ursprünglich barocken Gartenanlagen und den einstigen Nutzgärten ist heute nur noch wenig erkennbar. Der Kirchhof wird heute als Friedhof genutzt, der Klosterfriedhof wurde wie auch die ehemaligen Nutzgärten zu einer pflegeleichten Grünanlage umgestaltet. Der von hohen Mauern eingefasste Pastoratsgarten, vormals ein barocker Lustgarten ist nur noch durch die Bodenmodellierung erkennbar und wird zum Teil als Parkplatz und als Wiese. Weitere Teile der ehemaligen Anlage wurden bebaut. [10].

Der Schlosspark Vörden ist Privateigentum, jedoch auf seiner gesamten größe von etwa 3 ha öffentlich zugänglich. Über die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des Parks ist bisher wenig bekannt. Der steile Schloßhang ist zweifach durch starke Stützmauern terrassiert. Zwischen diesen Stützmauern entstand eine große Grasterrasse, die heute für die jährlichen Schützenfeste des Ortes genutzt wird. Einige alte Solitärbäume im Park weisen auf die ehemalige Schönheit des Landschaftsparks hin. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden einige Bereiche des Parks aufgeforstet und zur Holzgewinnung umgewidmet. Beginnend in dem 1960er Jahren wurden Parkflächen zunehmend als Viehweide genutzt [11].

Sportanlagen und Freizeiteinrichtungen

  • 1 Freizeithallenbad in Vörden
  • 3 Tennisanlagen (in Bredenborn, Kollerbeck und Vörden)
  • 7 Sportplätze
  • 3 Kneip-Tretbecken
  • 29 Kinderspielplätze
  • 1 Abenteuerspielplatz in Vörden
  • 1 Minigolfanlage in Vörden
  • 1 Zweifachsporthalle in Bredenborn, 2 Sporthallen in Kollerbeck und Vörden
  • 1 Streuobstlehrpfad
  • 1 Aussichts- und Museumsturm

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Straßenverkehr

Die B 239 durchquert von Steinheim kommend das Stadtgebiet von Marienmünster in Richtung Höxter in West-Ost Richtung.

Medien

An Tageszeitungen erscheinen die Neue Westfälische und das Westfalen-Blatt, sie berichten an sechs Tagen pro Woche über lokale Ereignisse. Der Mantelausgabe beider Zeitungen wird von den jeweiligen Hauptredaktionen aus Bielefeld bezogen.

Marienmünster gehört zum Berichtsgebiet des Regionalstudios Bielefeld des WDR. Seit 1991 sendet Radio Hochstift, das insbesondere regionale Themen aufgreift und im Vergleich zu den überregionalen Sendern (z.B. WDR) einen höheren Höreranteil besitzt.

Bildung

In der Stadt Marienmünster gibt es drei Grundschulen, die katholischen Grundschulen Bredenborn, Kollerbeck und Vörden und die Hauptschule der Stadt Marienmünster in Vörden. Die Schüler, die Realschulen, Gymnasien und Förderschulen besuchen, werden mit Bussen in die umliegenden Städte Bad Driburg, Höxter, Steinheim und Brakel gefahren.

Im Jahr 2007 wurden an den Schulen der Stadt mit 23 Lehrkräften insgesamt 412 Schüler unterrichtet, davon 68 % an den Grundschulen und 32 % an der Hauptschule.[2].

Außerdem betreibt die Stadt Marienmünster zusammen mit der Stadt Höxter die Volkshochschule Höxter-Marienmünster. Des Weiteren gibt es in Marienmünster zwei städtische Kindergärten und einen Kindergarten in kirchlicher Trägerschaft.

Ansässige Unternehmen

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Folgende bekannte Persönlichkeiten wurden in Marienmünster geboren:

Weitere Persönlichkeiten

Nicht in Marienmünster geboren, aber hier gelebt und/oder gewirkt haben:

Sonstiges

Die Ortschaft Vörden wurde 1999 mit dem Titel „Staatlich anerkannter Luftkurort“ ausgezeichnet.

Literatur

  • Wilhelm Hagemann: Vörden: Geschichte einer Ackerbürgerstadt im östlichen Westfalen. In: Studien und Quellen zur Westfälischen Geschichte. 61, Bonifatius, Paderborn 2008, ISBN 978-3897104242.
  • A. Hake: Vörden. Geschichte der Stiftsburg, des Fleckens und der Bauerschaften. Th. Thoben, Quakenbrück 1998, ISBN 978-3921176559.
  • Ewald Grothe: Bredenborn im Kreis Höxter. Aus der Geschichte eines westfälischen Dorfes. In: Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter. 55, 1987 (S. 10-12).
  • Ewald Grothe: Kriegswirren und Stadtausbau. Bredenborns Entwicklung Spiegel westfälischer Ortsgeschichte.. In: Die Warte. Heimatzeitschrift für die Kreise Paderborn und Höxter. 57, 1988 (S. 29).
  • Anton Keck: Entstehung und Entwicklung der Gemeinde Bredenborn. Aus dem Nachlaß des stud. Hermes und den Bredenborner Akten zusammengestellt. In: Heimatborn. 1923 (S. 39–43, 46 f.).
  • Diether Pöppel: Stadt und Pfarrei Bredenborn. In: Jahrbuch Kreis Höxter. 3, 1995 (S. 187–196.).

Weblinks

Commons Commons: Marienmünster – Bilder, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Geologischer Dienst Nordrhein-Westfalen, Geowissenschaftliche Gemeindebeschreibung Marienmünster
  2. abLandesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen: Kommunalprofil Marienmünster
  3. abHauptsatzung der Stadt Marienmünster vom 7. Oktober 1999 in der Fassung der 4. Änderungssatzung vom 3. Februar 2005
  4. Zahlen und Fakten rund um Marienmünster
  5. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik: Schüler an allgemein bildenden Schulen in NRW nach der Religionszugehörigkeit
  6. Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, Bürgerservice: Gesetz zur Neugliederung des Kreises Höxter
  7. Landesdatenbank NRW; Wahlergebnisse zum Gemeindecode 05762024
  8. Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik: Kommunalwahlen
  9. Stadt Marienmünster: Partnerstadt
  10. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Gartenanlage Abtei Marienmünster
  11. Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Schlosspark Vörden
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