Donnerstag, 24.05.2012



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Malschwitz

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Dieser Artikel erläutert die Gemeinde in Sachsen; für das Dorf in Nordböhmen siehe Malšovice.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Malschwitz
Malschwitz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Malschwitz hervorgehoben
51.23805555555614.519722222222150Koordinaten: 51° 14′ N, 14° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Direktionsbezirk: Dresden
Landkreis: Bautzen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Malschwitz
Höhe: 150 m ü. NN
Fläche: 51,55 km²
Einwohner: 3681 (30. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 71 Einwohner je km²
Postleitzahl: 02694
Vorwahl: 035932
Kfz-Kennzeichen: BZ
Gemeindeschlüssel: 14 6 25 340
Gemeindegliederung: 14 Ortschaften
Adresse der Gemeindeverwaltung: Dorfplatz 26
02694 Malschwitz
Webpräsenz:
Bürgermeister: Matthias Seidel (CDU)
Lage der Gemeinde Malschwitz im Landkreis Bautzen
Datei:Malschwitz in BZ.png

Malschwitz, obersorb. Malešecy, ist ein Ort und die zugehörige Gemeinde etwa 6 km nordöstlich von Bautzen in Sachsen. Sie bildet zusammen mit der Gemeinde Guttau die Verwaltungsgemeinschaft Malschwitz und ist deren Sitz.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Verkehr

Die Gemeinde Malschwitz liegt am Nordufer der Talsperre Bautzen sowie südlich der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Innerhalb der Gemeinde befinden sich mehrere große Teiche. Beim Ortsteil Kleinbautzen kreuzt die A 4 das Gemeindegebiet. Diese ist über den Anschluss Bautzen-Ost (ca. 5 km) zu erreichen. Durch den Nordwesten des Gemeindegebietes fließt die Spree und führt die B 156.

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Malschwitz gehören folgende 14 Ortschaften:

Geschichte

Datei:Malschwitz Church.JPG
Evangelische Kirche in Malschwitz

Der Ortsname ist slawischer Herkunft; bereits vor dem Jahr 1000 wurde ein Milzener Fürstengut und nach 1000 ein königliches Tafelgut um Kleinbautzen und Preititz erwähnt. Die erste nachweisbare Erwähnung des Ortes als Malswiz stammt von 1225. Um 1430 wird Malschwitz als Rittersitz genannt.

Für seine Statistik über die sorbische Bevölkerung in der Oberlausitz ermittelte Arnošt Muka in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts für den Ort eine Bevölkerungszahl von 582 Einwohnern; davon waren 554 Sorben (95 %) und 28 Deutsche[3].

Bei Forschungsbohrungen wurde im Jahre 1998 das an der Erdoberfläche nicht sichtbare verdeckte Maar von Baruth aufgefunden, das während des Oberoligozän entstanden ist. Seit 2002 bildet die Gemeinde Malschwitz mit der Gemeinde Guttau die Verwaltungsgemeinschaft Malschwitz.

Eingemeindungen

Im Jahr 1936 wurde die Gemeinde Pließkowitz eingemeindet. Im Zuge der Gemeindegebietsreform von 1994 wurden die Gemeinden Baruth, Kleinbautzen, Malschwitz und Niedergurig zur neuen Gemeinde Malschwitz zusammengelegt.

Sehenswürdigkeiten

  • Talsperre Bautzen
  • Landschaftsschutzgebiet Spree und Kleine Spree
  • Kirche Malschwitz
  • Eiche in Niedergurig (der Stammumfang beträgt 9,5 m und das geschätzte Alter 800 Jahre)
  • Lutherdenkmal auf dem Gottlobsberg bei Niedergurig
  • Technisches Denkmal „Altes Steinbruchwerk“ in Baruth

Bildung

Die Gemeinde Malschwitz verfügt über eine Grundschule (in Baruth) und eine Mittelschule.

Weblinks

Quellen

  1. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Bevölkerungsentwicklung
  2. Stand: 31. Dezember 2008; Angaben der Gemeindeverwaltung Malschwitz
  3. Ernst Tschernik: Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung. Akademie-Verlag, Berlin 1954, S. 56.
en:Malschwitz

eo:Malschwitz et:Malschwitz fr:Malschwitz hsb:Malešecy nl:Malschwitz ro:Malschwitz ru:Мальшвиц vo:Malschwitz