Donnerstag, 24.05.2012



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Magdala

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Dieser Artikel beschreibt die Stadt Magdala in Thüringen; zu anderen Bedeutungen siehe Magdala (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Magdala
Magdala
Deutschlandkarte, Position der Stadt Magdala hervorgehoben
50.90666666666711.446111111111271Koordinaten: 50° 54′ N, 11° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Weimarer Land
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Mellingen
Höhe: 271 m ü. NN
Fläche: 20,53 km²
Einwohner: 1987 (30. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 97 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99441
Vorwahl: 036454
Kfz-Kennzeichen: AP
Gemeindeschlüssel: 16 0 71 053
Stadtgliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Karl-Alexander-Str. 134a
99441 Mellingen
Webpräsenz:
Bürgermeister: Mario Haßkarl
Lage der Stadt Magdala im Landkreis Weimarer Land

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Magdala ist eine kleine Stadt im mittleren Thüringen zwischen Weimar im Westen und Jena im Osten. Sie liegt an der Magdel im Süden des Landkreises Weimarer Land und ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Mellingen. Ortsteile sind Göttern, Maina und Ottstedt.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Magdala liegt auf der geologischen Formation der Ilm-Saale-Platte in etwa 280 Metern Höhe. Von Süden nach Nordwesten erstreckt sich das Tal der Magdel, eines Nebenflusses der Ilm. Westlich liegt der 497 Meter hohe Kaitsch und östlich der 422 Meter hohe Coppanzer Berg. Weimar liegt etwa zwölf Kilometer nordwestlich, Jena etwa zehn Kilometer östlich, wobei es dorthin keine direkte Straßenverbindung gibt. Die Ortsteile Ottstedt und Maina liegen westlich der Stadt, Maina bereits auf der anderen Seite der Bundesautobahn 4, während das Dorf Göttern südöstlich von Magdala liegt. Weitere Nachbarorte sind Kleinschwabhausen und Döbritschen im Nordosten sowie das zu Blankenhain gehörende Niedersynderstedt im Süden.

Geschichte

Magdala wurde im Jahr 874 erstmals urkundlich erwähnt. Um 1284 erhielt der Ort durch die Grafen von Orlamünde Stadtrechte. Im Sächsischen Bruderkrieg wurde die Stadt 1450 teilweise zerstört und verlor an Bedeutung. Zwischen 1535 bis 1545 wurde die Stadt evangelisch. Das Rathaus, ein Wahrzeichen der Stadt, stammt aus dem Jahr 1571. Eine Überschwemmung im Jahr 1613 tötete viele Bürger Magdalas.

Sehenswürdigkeiten

Gedenkstätten

Auf dem Ortsfriedhof erinnert ein Gemeinschaftsgrab mit Gedenkstein an sechs unbekannte Häftlinge eines Todesmarsches vom Außenlager Ohrdruf SIII des KZ Buchenwald, die im Frühjahr 1945 von SS-Männern ermordet wurden. Ein ähnliches Gedenken für fünf gleichfalls unbekannte und ermordete Häftlinge wurde auf dem Friedhof des Ortsteils Göttern errichtet.

Politik

Bürgermeister ist Mario Haßkarl.

Städtepartnerschaften

Verkehr

Magdala liegt direkt an der Bundesautobahn 4, an der es eine eigene Anschlussstelle (Nummer 51) besitzt. Landesstraßen verbinden die Stadt mit Weimar im Nordwesten, Bucha im Südosten, Isserstedt im Nordosten und Blankenhain im Südwesten.

Der nächste Bahnhof befindet sich fünf Kilometer nördlich in Großschwabhausen an der Bahnstrecke Weimar–Jena–Gera.

Persönlichkeiten

Einzelnachweise


Literatur

  • Tilmann Ludwig: Die Johanniskirche von Magdala. Gemeindeblatt 08/09/10/2003

Weblinks

en:Magdala, Germany

eo:Magdala nl:Magdala (Duitsland) pt:Magdala (Alemanha) ro:Magdala ru:Магдала vo:Magdala