Meinestadt.de - Ludwigsstadt - 24.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Bayern | ||
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | ||
| Landkreis: | Kronach | ||
| Höhe: | 446 m ü. NN | ||
| Fläche: | 58,72 km² | ||
| Einwohner: | 3667 (30. Dez. 2007) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 62 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 96337 | ||
| Vorwahl: | 09263 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | KC | ||
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 76 152
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| Stadtgliederung: | 5 Ortsteile | ||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Lauensteiner Str. 1 96337 Ludwigsstadt |
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| Webpräsenz: | |||
| Bürgermeister: | Timo Ehrhardt (SPD) | ||
| Lage der Stadt Ludwigsstadt im Landkreis Kronach | |||
| Datei:Ludwigsstadt in KC.png | |||
Ludwigsstadt ist eine Stadt im Norden des oberfränkischen Landkreises Kronach.
Inhaltsverzeichnis |
Ludwigsstadt ist die einzige Kommune in Bayern, die nördlich des Rennsteigs liegt. Die Umgebung der Stadt ist durch den Frankenwald und das Thüringer Schiefergebirge geprägt. Ludwigsstadt liegt an der Loquitz, etwa vier Kilometer von der thüringischen Landesgrenze entfernt.
Die Stadt hat sechs Ortsteile:
Der Name von Ludwigsstadt geht vermutlich auf Ludwig, Vogt von Ludewichsdorf zurück, der 1269 im Ort seinen Sitz hatte. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Schreibweise des Ortsnamens mehrfach verändert, heute schreibt ihn mit Doppel-s: Ludwigsstadt.
Schon 1222 wurde der Ortsteil Lauenstein erstmals urkundlich genannt, als Lewinsteine. Lauenstein bekam 1490 die Stadtrechte verliehen.
Seit 1803 gehört Ludwigsstadt zu Bayern.
Ludwigsstadt/Probstzella war von 1945 bis 1990 Grenzbahnhof zwischen der SBZ bzw. späteren DDR und der amerikanischen Besatzungszone bzw. der Bundesrepublik Deutschland.
Der Stadtrat hat 17 Mitglieder einschließlich des ersten Bürgermeisters:
(Stand: Kommunalwahl am 3. März 2002)
Die Wappenbeschreibung lautet: In Silber auf grünem Boden stehend der Erzengel Michael im langen, roten Gewand mit goldenen Flügeln; er hält in der Rechten einen silbernen Stab mit goldenem Kreuz, mit der Linken eine goldene Waage, in deren gesenkter Schale ein nackter Mensch, in der erhöhten ein Teufel sitzt.
Geotop Nr. 59 "Oertels Dachschieferbruch". Im Trogenbachtal wurden im 18. und 19. Jahrhundert Tonschiefer ("Blauer Lagerstein") des Unterkarbons abgebaut. Der Dach- und Tafelschieferbruch wurde im Jahre 1779 eröffnet. Verwendung fand der Schiefer vor allem bei der Herstellung von Schiefertafeln sowie zum Dachdecken bzw. als Wandverkleidung. Große Abraumhalden oberhalb der Kehlbacher Straße v.a. im Bereich "Edelhof" belegen, dass nur ein geringer Teil des abgebauten Gesteins tatsächlich verwertbar war. Der Bruch wurde daher schon bald unrentabel. Erst von 1826 bis 1855 gelang es dem Thüringer Ernst Oertel den Dachschiefer mit Erfolg abzubauen.
Ludwigsstadt liegt an der Bundesstraße 85 und der Frankenwaldbahn von Saalfeld/Saale nach Bamberg.
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