Meinestadt.de - Lohne/Oldenburg - 24.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Vechta | |
| Höhe: | 43 m ü. NN | |
| Fläche: | 90,78 km² | |
| Einwohner: | 26.499 (30. Dez. 2008) | |
| Bevölkerungsdichte: | 292 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 49393 | |
| Vorwahl: | 04442 | |
| Kfz-Kennzeichen: | VEC | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 4 60 006 | |
| Stadtgliederung: | 19 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Vogtstraße 26 49393 Lohne (Oldenburg) |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hans Georg Niesel (CDU) | |
Lohne (Oldenburg) ist ein Mittelzentrum und zweitgrößte Stadt im Landkreis Vechta im westlichen Niedersachsen. Lohne ist einer der ältesten Industriestandorte im Oldenburger Münsterland.
Inhaltsverzeichnis |
Lohne liegt im Oldenburger Münsterland zwischen Oldenburg im Norden und Osnabrück im Süden. Die Stadt befindet sich wenige Kilometer nördlich der Dammer Berge zwischen den Einzugsgebieten von Hase im Westen und Hunte im Osten.
* Entfernungsangaben beziehen sich auf die Entfernung bis zum Ortszentrum.
| Bakum (8 km) | Vechta (7 km) | ||
| Dinklage (7 km) | |
Diepholz (10 km) | |
| Steinfeld (7 km) |
Lohne hat folgende Stadtteile:
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Gemäßigtes Seeklima beeinflusst durch feuchte Nordwestwinde von der Nordsee. Im langjährigen Mittel erreicht die Lufttemperatur in Lohne 8,5° bis 9,0° C und es fallen etwa 700 mm Niederschlag. Zwischen Mai und August kann mit durchschnittlich 20-25 Sommertagen (klimatologische Bezeichnung für Tage, an denen die Maximaltemperatur 25° C übersteigt) gerechnet werden.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Lohne im Jahr 980, damals noch unter der Bezeichnung „Laon“. Die Stadtrechte erhielt Lohne im Jahr 1907.
| 1980 | 19.194 Einwohner |
| 1990 | 20.219 Einwohner |
| 2005 | 26.053 Einwohner |
| 2008 | 26.499 Einwohner |
Bei den Kommunalwahlen 2001 wurde Hans-Georg Niesel (CDU) direkt zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister gewählt. Zuvor war er von 1979 bis 2001 Stadtdirektor in Lohne. 2006 wurde Niesel als Bürgermeister bestätigt. Seine Amtszeit endet im Herbst 2011.
| CDU | 25 Sitze |
| SPD* | 6 Sitze |
| FDP* | 1 Sitz |
| Grüne* | 1 Sitz |
| FUWG* (Freie Unabhängige Wählergemeinschaft) | 1 Sitz |
| *Fraktionsgemeinschaft aus SPD, Grünen, FDP und FUWG |
(Stand seit Februar 2008)
Das Wappen wurde am 3. Januar 1912 vom Großherzog von Oldenburg verliehen. Das erste und vierte Feld (Balken und Kreuz) sind identisch mit den gleichen damaligen Feldern des Wappens des Großherzogtums Oldenburg. Das zweite Feld gibt den Stadtcharakter wieder und zeigt eine Kirche als Symbol für die örtliche Kirche, die dem Kloster Memleben 980 durch Kaiser Otto II gestiftet wurde und die die Hauptkirche des Gebietes war. Das dritte Feld zeigt einen Flügel für die Federindustrie der Stadt, die im 19. Jahrhundert bedeutend war. Eine Krone symbolisiert Lohn und Preis der bürgerlichen Regsamkeit.
Lohne pflegt seit 1987 eine Partnerschaft mit der elsässischen Stadt Rixheim und ist seit 1952 Patenstadt von Międzylesie (Mittelwalde) in Polen.
Das Industrie Museum Lohne[1] zeigt die Industriegeschichte der Region, besonders die verschiedenen Spezialsierungen der Industrie von Lohne damals. Seit Herbst 2007 ist im angrenzenden Kontorhaus zudem die Luzie-Uptmoor-Galerie untergebracht. Hier werden die Werke der Lohner Künstler Luzie Uptmoor[2], Heinrich Klingenberg[3] und Joseph Andreas Pausewang[4] präsentiert.
Der Kunstverein „Die Wassermühle Lohne e.V.“[5] veranstaltet in der Wassermühle im Stadtpark[6] regelmäßig Ausstellungen von Werken zeitgenössischer deutscher und internationaler Künstler.
Durch das Gebiet von Lohne verlaufen die Ferienstraßen „Boxenstopp-Route“[8][9] und „Niedersächsische Mühlenstraße“[10]. Durch Lohne verläuft ebenfalls der Pickerweg, der zum Netz der Jakobswege gehört. Dadurch ist der Pickerweg Teil der ältesten europäischen Kulturstraße[11].
Als „Stadt der Spezialindustrien“ hat sich Lohne auch überregional einen Namen gemacht. Seit den 1950er Jahren ist die Lohner Kunststoffindustrie eines der wichtigsten Standbeine der Wirtschaft. Betriebe der Metallverarbeitung, Maschinen- und Gerätebau, Verpackungen und Kartonagen, die Korkenfabrikation sowie das Ernährungsgewerbe, die Landwirtschaft und das Bauhandwerk machen die Branchenvielfalt Lohnes aus.
Die Stadt liegt verkehrsgünstig an der Autobahn A 1 zwischen Bremen und Osnabrück und ist unmittelbar über die Abfahrt Lohne/Dinklage zu erreichen.
Der Bahnhof liegt an der Bahnstrecke Delmenhorst–Hesepe, die von der NordWestBahn betrieben wird. Bis 1999 wurde die Kleinbahn Lohne-Dinklage betrieben. Inzwischen ist der größte Teil der Strecke in einen Radweg umgewandelt worden.
Die nächsten Flughäfen sind der Flughafen Bremen (80 km nördlich) und der Flughafen Münster/Osnabrück (80 km südlich). Der nächste große internationale Flughafen ist der Flughafen Amsterdam (Schiphol), etwa 260 km westlich gelegen.
Es erscheinen werktäglich die Oldenburgische Volkszeitung (Vechta) und die Nordwest-Zeitung (Oldenburg). Am Wochenende erscheinen unter anderem das Sonntagsblatt und die OV am Sonntag. Der "Lohner Wind" erscheint monatlich.
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