Meinestadt.de - Lisberg - 24.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | |
| Landkreis: | Bamberg | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Lisberg | |
| Höhe: | 288 m ü. NN | |
| Fläche: | 8,36 km² | |
| Einwohner: | 1753 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 210 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 96170 | |
| Vorwahl: | 09549 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BA | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 71 154 | |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Am Schloß 6 96170 Lisberg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Peter Deusel (ÜPL) | |
| Lage der Gemeinde Lisberg im Landkreis Bamberg | ||
| Datei:Lisberg im Landkreis Bamberg.png | ||
Lisberg ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Bamberg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Lisberg. Die Gemeinde liegt im Steigerwald.
Inhaltsverzeichnis |
Es existieren folgende Gemarkungen: Lisberg, Trabelsdorf.
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Viereth-Trunstadt, Bischberg, Walsdorf, Burgebrach, Schönbrunn im Steigerwald, Priesendorf
Lisberg fällt schon von weitem durch die Burg Lisberg auf. Diese Burg und damit der Ort wurden in einer Schenkungsurkunde aus dem Jahr 820 erstmals erwähnt. Die Burg gehört zu den ältesten erhaltenen Burgen Deutschlands. Von 1600 bis 1707 hatte die protestantische Linie, von 1707 bis 1790 die katholische Linie der Freiherren von Münster den Lehenbesitz von Lisberg. Die Burg befindet sich heute in Privatbesitz.
Mit der Rheinbundakte 1806 kam die Herrschaft der Freiherren von Münster-Lisberg zu Bayern. Die Gemeinde Lisberg besteht seit 1978 aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Lisberg und Trabelsdorf.
Erstmalige Erwähnung 1739 bis zum Ende im April 1942 befanden sich noch 10 Juden in Trabelsdorf
Die schon bestehende Gemeinde wird erstmals aufgrund der Nutzung ihres Begräbnisplatzes 1739 genannt. Die Wohnungen der Juden in Lisberg befanden sich im Bereich der heutigen Straßenzüge Kaulberg, Kasernstraße und Brunnenweg. Am 19. September 1904 wurde die Israelitische Kultusgemeinde Lisberg mit der von Trabelsdorf vereinigt.
Die Synagoge war in einem Wohnhaus, im heutigen Anwesen Kaulberg 5, untergebracht, das vier Eigentümer besaß. Sie verfügte nur über das Synagogenzimmer. In den Jahren 1871/1872 wurde das baufällig gewordene Anwesen saniert.
Die Kinder gingen von 1826 bis 1869 in die neu gegründete Religionsschule in Kolmsdorf im Hause der Witwe Wörner. Anschließend wurde die Schule nach Trabelsdorf verlegt.
Der oberhalb Lisberg liegende, von Maschendraht und einer Buchenhecke umgebene Leichenplatz wurde erstmals 1739 genannt. 1904 wurde der Friedhof durch das Bezirksamt Bamberg II mit Wegen versehen, die Gräber erhielten Nummern. 1938 wurde der Friedhof geschändet. Den Friedhof einer landwirtschaftlichen Nutzung zuzuführen, scheiterte daran, dass die auf dem Friedhof stehenden Bäume unter Naturschutz standen. Entfernt wurden Grabsteine und die den Friedhof umgebende Mauer. Trotz der Schändung sind nach einer Zählung von 1985 noch 139 Grabsteine vorhanden.
Bürgermeister ist Peter Deusel (ÜPL), der 2008 mit 66,67 % der Stimmen wiedergewählt wurde.
Der Gemeinderat von Lisberg hat in der Wahlperiode 2008/14 ohne den Ersten Bürgermeister sieben Mitglieder der Überparteilichen Liste (ÜPL) und fünf Mitglieder der CSU. In der Wahlperiode 2002/08 hatten die ÜPL und die CSU jeweils sechs Sitze.
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 640.000 Euro, davon waren umgerechnet 115.000 Euro Gewerbesteuereinnahmen.
Lisberg ist regelmäßig Austragungsort des sogenannten Donnersbergklassikers, eines Radrennens rund um den Steigerwald.
Von drei Brauereien 1985 gibt es heute nur noch eine, und zwar die Brauerei Beck in Trabelsdorf. Bis 1999 braute die Schlossbrauerei Dauer in Trabelsdorf, bis 1989 die Burgbräu in Lisberg.
Vereinzelt finden im Burghof Konzerte statt.
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