Meinestadt.de - Lingenfeld - 24.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Germersheim | |
| Verbandsgemeinde: | Lingenfeld | |
| Höhe: | 104 m ü. NN | |
| Fläche: | 15,33 km² | |
| Einwohner: | 5431 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 354 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 67360 | |
| Vorwahl: | 06344 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GER | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 34 017 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Hauptstraße 60 67360 Lingenfeld |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Hans-Jürgen Wallat (CDU) | |
Lingenfeld ist eine mittelgroße Ortsgemeinde mit etwa 5900 Einwohnern im Landkreis Germersheim in Rheinland-Pfalz (Deutschland). Sie ist Sitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde.
Inhaltsverzeichnis |
Lingenfeld liegt in der Oberrheinebene, in der Südpfalz, zwischen dem Fluss Rhein im Osten und der Deutschen Weinstraße im Westen der Gemeinde. Nachbargemeinden sind im Norden Römerberg (Pfalz), im Westen Schwegenheim und Westheim (Pfalz), im Süden Germersheim und im Osten die durch den Altrhein dargestellte Landesgrenze Baden-Württemberg.
In den vergangenen Jahrhunderten verursachte der alte Rheinlauf durch Unterspülung vom Hochufer den Verlust von ca. 250 ha Land.
Lingenfeld ist mit 104 Metern höher gelegen als die umliegenden Gemeinden am Rhein, deshalb kann Hochwassergefahr nahezu ausgeschlossen werden kann.
Der Name Lingenfeld stammt vermutlich von Siedlung „am langen Feld“. Die erste Erwähnung fand der Ort in einer Urkunde von 1163 als „Lengenveld“.
2007 waren 53,3 Prozent der Einwohner katholisch und 22 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[1]
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Bei den Wahlen zum Gemeinderat am 13. Juni 2004 ergab sich folgendes Wahlergebnis:
Die Blasonierung des Wappens lautet: Von Gold und Rot durch einen mit drei schwarzen Spitzen spickelweise gestückten silbernen Schräglinksbalken geteilt, oben rechts ein schwarzer Großbuchstabe L, unten links schräggelegt ein nach oben gewölbtes silbernes Pflugmesser (Kolter, Sech).
Es wurde 1964 vom Mainzer Innenministerium genehmigt.[2]
Am 16. April 1972 wurde zwischen den Gemeinden Torcy (Frankreich) und Lingenfeld die Partnerschaftsurkunde unterzeichnet.
Das Lingenfelder Naherholungsgebiet Altrhein mit den Baggerseen und ausgedehnten Auenlandschaften lädt ein zum Schwimmen, Paddeln, Fahrradfahren und spazieren gehen. Die Südpfalz-Draisinenbahn hat ihren Endhaltepunkt in Lingenfeld. Die 13 km lange Strecke, die in Bornheim bei Landau beginnt, führt über Äcker und durch Wälder und endet schließlich an der Kreuzung Griesweg/Lauxengarten im Westen von Lingenfeld. Seit einem Jahr befindet sich dort auch der zu einem Restaurant ausgebaute nostalgische Eisenbahnwaggon "Bistro Gleis 1", wo man Getränke, Snacks und kalte Speisen kaufen kann. Auch befinden sich in Lingenfeld einige Hotels, von wo aus man Radtouren entlang des Rheins oder bis zur Deutschen Weinstraße unternehmen kann.
Der alte pfälzische Brauch der Kirchweih wird alljährlich am dritten Wochenende im September auf dem Kerweplatz als „Lingenfelder Kerwe“ gefeiert.
Am letzten Wochenende im Juli findet alljährlich das „Lingenfelder Stroßefeschd (Straßenfest)“ statt.
Lingenfeld liegt verkehrsgünstig an der Bundesstraße 9. Man erreicht über die zwei Lingenfelder Ausfahrten, eine im Norden und die andere im Süden des Dorfes, von hier aus die Städte Speyer, Mannheim, Karlsruhe und Heidelberg innerhalb von etwa 30 Minuten. Vom Bahnhof Lingenfeld erreichen Reisende auf der Schiene in etwa 35 Minuten Mannheim und Ludwigshafen sowie in der entgegengesetzten Richtung Karlsruhe.
Seit der Anbindung Lingenfelds an die S-Bahn RheinNeckar können Fahrgäste umsteigefrei nach Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg fahren. Der Bahnhof Lingenfeld liegt am nordöstlichen Rand der Gemeinde Lingenfeld im der Altspeyerer Straße und der Bahnstrecke Schifferstadt-Wörth. Er entstand 1870 beim Bau des Streckenabschnitts Speyer-Germersheim. Im Zuge der Verlängerung der S-Bahn RheinNeckar von Speyer nach Germersheim wurde er 2007 grundlegend modernisiert und renoviert; so liegen seither seine Gleise auch „unter Fahrdraht“ und die Ablage ist nur noch Haltepunkt der fünften und damit vorletzten Kategorie. Die S-Bahn-Linien S3 (Germersheim-Karlsruhe) und S4 (Germersheim-Bruchsal) durchqueren ihn.
Als Sitz der Verbandsgemeinde beherbergt Lingenfeld auch deren Verwaltung im Rathaus an der Hauptstraße 60.
Im Juni 2006 konnten die ersten Baugrundstücke im Lingenfelder Wohngebiet "Nördliche Heidenäcker, Teil 1", bebaut werden.
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