Meinestadt.de - Lindow/Mark - 24.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Ostprignitz-Ruppin | |
| Amt: | Lindow (Mark) | |
| Höhe: | 41 m ü. NN | |
| Fläche: | 65,17 km² | |
| Einwohner: | 3194 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 49 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 16835 | |
| Vorwahl: | 033933 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OPR | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 68 280 | |
| Stadtgliederung: | 6 Ortsteile | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Straße des Friedens 20 16835 Lindow (Mark) |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Wolfgang Schwericke (SPD) | |
| Lage der Stadt Lindow (Mark) im Landkreis Ostprignitz-Ruppin | ||
| Datei:Lindow (Mark) in OPR.png | ||
Lindow (Mark) ist eine Stadt im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg (Deutschland) und bildet zusammen mit den Gemeinden Herzberg (Mark), Rüthnick und Vielitzsee das Amt Lindow (Mark).
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt liegt ca. 60 km nördlich von Berlin an der Deutschen Tonstraße im neuen Naturpark Stechlin - Ruppiner Land inmitten von Kiefern- und Mischwäldern auf einer Landbrücke, umgeben von drei Seen: dem Wutzsee, dem Gudelacksee und dem Vielitzsee.
Zur Stadt gehören die Ortsteile:
Im 13. Jahrhundert wurde Lindow Sitz eines Nonnenklosters. Es war umgeben von mehreren kleinen Dörfern, welche zu dieser Zeit zum Besitz des Klosters gehörten. Nur 4 km entfernt von Lindow liegt das ehemalige Kirchdorf Gühlen, heute Ortsteil von Lindow. Das Kloster wurde von den ersten deutschen Herrschern des Ruppiner Landes, den Grafen von Arnstein, gegründet. Es gehörte dem Orden der Zisterzienser an.
Nach dem Zusammenbruch der DDR im Jahr 1989 erlangte Lindow dadurch eine gewisse Bekanntheit, dass sich ihr ehemaliges Staatsoberhaupt Erich Honecker für einige Tage in die Nähe der Stadt zurückzog und dort "versteckte"[1].
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Lindow besteht aus 16 Stadtverordneten bei folgender Sitzverteilung:
(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003)
Das Lindower Wappen zeigt als Symbol einen bewurzelten grünen Lindenbaum mit goldenem Hintergrund. Am Stamm des Baumes lehnt ein kleiner roter Schild, in dem sich ein goldbewehrter silberner Adler ausbreitet. Der Schild mit dem Adler ist das Familienwappen der Stadtgründer, der Grafen von Lindow-Ruppin.
Seit 1967 besteht eine Partnerschaft mit der Stadt Harfleur aus der Normandie in Frankreich. Der heutige Lindower Ortsteil Banzendorf pflegt seit 2001 eine Partnerschaft mit Jemiołów aus Polen.
Lindow liegt an der Regionalbahnstrecke Löwenberg–Rheinsberg. Einmal täglich gibt es einen durchgehenden Zug nach Berlin. Im Winterhalbjahr verkehrt die Bahn nur Freitag bis Sonntag. An den übrigen Tagen ist eine Busverbindung nach Gransee eingerichtet worden.
Nach Neuruppin verkehrt eine werktags meist im Stundentakt fahrende Buslinie.
Lindow ist Sitz des Amtes Lindow (Mark).
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