Meinestadt.de - Limeshain - 24.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Darmstadt | |
| Landkreis: | Wetteraukreis | |
| Höhe: | 127 m ü. NN | |
| Fläche: | 12,52 km² | |
| Einwohner: | 5415 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 433 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 63694 | |
| Vorwahlen: | 06047, 06048 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FB | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 40 014 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Am Zentrum 2 63694 Limeshain |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Adolf Ludwig (SPD) | |
Limeshain ist eine 1972 geschaffene hessische Gemeinde in der Wetterau.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde Limeshain besteht aus den Ortsteilen Hainchen, Himbach und Rommelhausen. Sie grenzt im Westen und Norden an die Gemeinde Altenstadt, im Osten an die Stadt Büdingen, im Süden an die Gemeinde Hammersbach (Main-Kinzig-Kreis) sowie im Südwesten an die Stadt Nidderau (Main-Kinzig-Kreis).
Der Ort Rommelhausen wurde im Jahr 930 n. Chr. als Ruommothusen erstmals urkundlich erwähnt. Die erste Erwähnung des Ortes Himbach findet sich in einer Urkunde Heinrichs IV. aus dem Jahr 1057. Hainichen wird erst 1367 als „Zu dem Hain“ erwähnt. Ebenso wie Himbach gehörte es zu dieser Zeit zum Gericht Eckartshausen.
Die drei bis dahin verschiedenen Landratsbezirken zugeordneten Ortschaften gehörten ab dem Jahr 1874 zum Landkreis Büdingen. Im Rahmen der Gebietsreform 1972 wurden sie zusammengefügt und die Großgemeinde Limeshain geschaffen. Das Rathaus und damit der Sitz der Gemeindeverwaltung befindet sich seit dem im Ortsteil Himbach. Im selben Jahr wurde der Landkreis Büdingen aufgelöst und die neue Gemeinde dem Wetteraukreis zugeordnet.
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis (keine Veränderung gegenüber 2001):
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 |
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| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 22,7 | 6 | 22,4 | 6 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 51,7 | 14 | 52,5 | 14 |
| FWG | Freie Wählergemeinschaft Limeshain | 25,6 | 7 | 25,1 | 7 |
| Gesamt | 100,0 | 27 | 100,0 | 27 | |
| Wahlbeteiligung in % | 44,0 | 49,8 | |||
Der seit 2002 amtierende Bürgermeister Adolf Ludwig (SPD) wurde am 27. Januar 2008 im ersten Wahlgang ohne Gegenkandidaten mit 89,7 % der Stimmen für eine zweite Amtsperiode wiedergewählt. Die Wahlbeteiligung betrug 64,9 %.
Durch das Gemeindegebiet verläuft der Obergermanisch-Raetische Limes, eine von den Römern bis etwa 260 n. Chr. unterhaltene Grenzanlage mit Kastellen und Beobachtungstürmen. Dazu gehört das Kleinkastell Auf dem Buchkopf bei Rommelhausen. Noch heute im Gelände sichtbare Reste dieser Befestigungsanlagen sind westlich bis südlich von Rommelhausen erhalten und können über zu diesem Zweck angelegte Wanderwege erkundet werden.
Ein 25 Meter langes rekonstruiertes Teilstückes des Limes zeigt den Ausbauzustand um 200 n. Chr. Die Rekonstruktion wurde im Zusammenhang mit einem archäologischen und naturkundlichen Wanderlehrpfad nach der Idee von Bürgermeister a. D. Klaus Hühn während seiner Amtszeit errichtet.
Tafel am Limes |
Altenstadt | Bad Nauheim | Bad Vilbel | Büdingen | Butzbach | Echzell | Florstadt | Friedberg (Hessen) | Gedern | Glauburg | Hirzenhain | Karben | Kefenrod | Limeshain | Münzenberg | Nidda | Niddatal | Ober-Mörlen | Ortenberg | Ranstadt | Reichelsheim (Wetterau) | Rockenberg | Rosbach v.d. Höhe | Wölfersheim | Wöllstadt
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