Meinestadt.de - Limbach-Oberfrohna - 24.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Direktionsbezirk: | Chemnitz | |
| Landkreis: | Zwickau | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Limbach-Oberfrohna | |
| Höhe: | 349 m ü. NN | |
| Fläche: | 50,17 km² | |
| Einwohner: | 26.254 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 523 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 09212 | |
| Vorwahlen: | 03722, 037609 | |
| Kfz-Kennzeichen: | Z (alt: GC) | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 5 24 180 | |
| Stadtgliederung: | 7 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Rathausplatz 1 09212 Limbach-Oberfrohna |
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| Webpräsenz: | ||
| Oberbürgermeister: | Hans-Christian Rickauer (CDU) | |
Limbach-Oberfrohna ist eine Große Kreisstadt im Landkreis Zwickau im Südwesten des Freistaates Sachsen, die am 1. Juli 1950 durch Zusammenschluss der Städte Limbach und Oberfrohna gebildet wurde. Limbach erhielt 1883 das Stadtrecht, Oberfrohna 1935. Mit der Nachbargemeinde Niederfrohna besteht eine Verwaltungsgemeinschaft.
Inhaltsverzeichnis |
Limbach-Oberfrohna dehnt sich über 51,12 km² aus (das Statistische Landesamt Sachsen gibt 50,17 km² an).
Angrenzende Städte und Gemeinden sind:
| Ortsteil | Einwohner | Fläche (in ha) |
|---|---|---|
| Limbach | 13.095 | 705 |
| Oberfrohna | 4.447 | 410 |
| Rußdorf | 1.849 | 470 |
| Bräunsdorf | 1.137 | 780 |
| Kändler | 2.113 | 315 |
| Pleißa | 2.291 | 720 |
| Wolkenburg-Kaufungen | 1.770 | 1.712 |
Limbach wurde 1248 erstmals erwähnt und erhielt 1883 das Stadtrecht. 1950 wurde es mit Oberfrohna zu Limbach-Oberfrohna zusammengeschlossen.
Im Jahr 1415 erfolgte die Ersterwähnung. 1935 Eingemeindung von Rußdorf. Oberfrohna bekam 1935 Stadtrecht. 1950 Zusammenschluss mit Limbach zu Limbach-Oberfrohna.
Ersterwähnung 1335. Ehemals Exklave von Sachsen-Altenburg, später Thüringen in Sachsen. Durch Staatsvertrag 1928 im Gebietsaustausch von Thüringen zu Sachsen (Karte mit den Austauschgebieten). 1935 eingemeindet in Oberfrohna. Seit 1950 Stadtteil von Limbach-Oberfrohna.
Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges im August 1944 wurde im heutigen Ortsteil Wolkenburg ein Frauen-Außenlager des KZ Flossenbürg errichtet, in dem etwa 400 Frauen für die Opta-Radio AG Leipzig Zwangsarbeit verrichten mussten. Einige Frauen erlagen den unmenschlichen Lebensbedingungen.
Die Stadt Limbach-Oberfrohna entstand am 1. Juli 1950 durch die Vereinigung der beiden Städte Limbach und Oberfrohna. Das größere Limbach erhielt 1883 das Stadtrecht, das kleinere Oberfrohna wurde 1935 nach Eingemeindung von Rußdorf zur Stadt erklärt. Rußdorf kam zuvor 1928 per Staatsvertrag von Thüringen zu Sachsen. 1994 erhielt Limbach-Oberfrohna den Status als Große Kreisstadt.
| Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember): | |||
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| Datengrundlage ab 1998: Statistisches Landesamt Sachsen 31. August | |||
Limbach-Oberfrohna wird von der BAB 4 tangiert, die Stadt ist über eine eigene Abfahrt sowie die Abfahrt Wüstenbrand erreichbar. Die im Bau befindliche Verlängerung der BAB 72 in Richtung Leipzig ermöglicht seit 2006 eine schnellere Verbindung in Richtung dieser beiden überregionalen Zentren. Weiterhin verläuft die regional bedeutsame B 175 nordwestlich der Stadt.
Der öffentliche Nahverkehr der Stadt Limbach-Oberfrohna wird mit Bussen betrieben. Die durch die Stadt führende Eisenbahnstrecke Wittgensdorf–Oberfrohna wurde im Jahr 2000 stillgelegt. Im Rahmen des Chemnitzer Modells soll Limbach-Oberfrohna jedoch über Teile dieser stillgelegten Strecke an die Chemnitzer Stadtbahn angebunden werden. Die Planungen seitens Limbach-Oberfrohna und Chemnitz sehen hierzu eine mögliche Trasse über Kändler, Chemnitz-Röhrsdorf und Chemnitz-Zentrum vor. 2003 wurde mehrheitlich vom Rat der Stadt eine entsprechende Variante favorisiert, deren Kosten auf 16 Millionen Euro geschätzt werden, die jedoch nicht vor 2010 realisiert werden wird.
Limbach-Oberfrohna besitzt eine lange industrielle Tradition. Bekannt ist die Stadt vor allem für ihre ehemalige Textilindustrie. In der Stadt wurde von Heinrich Mauersberger das Textilverfahren Malimo entwickelt. Die Tradition der Textilindustrie wird zwar noch fortgeführt (bspw. Riedel Textil GmbH mit 300 Mitarbeitern), nach den wendebedingten Einbrüchen liegt die Beschäftigungswirkung aber deutlich unter dem Niveau von vor 1989. Die gewerbliche Tradition des Standortes wird durch neue Industrien, zum Beispiel Continental AG früher VDO Automotive und USK Sondermaschinenbau sowie Firmen der Leichtindustrie, zum Beispiel Warema Sonnenschutztechnik aber auf anderen Wegen fortgesetzt.
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Bräunsdorf | Kändler | Limbach | Oberfrohna | Pleißa | Rußdorf | Wolkenburg-Kaufungen
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